• MonaBrichtAus

    Ich hocke im ersten Stock in meinem Uni-Gebäude und debattiere seit zwei Stunden mit mir, ob sich der Gang runter ins Erdgeschoss zum Kaffeeautomaten lohnt. Und ich hasse Kaffee. Das gibt eigentlich ein relativ akkurates Bild meines Tages bisher ab xD Immherhin hab ich schon ein paar Wörtchen geschrieben und habe Walter Moers im Gepäck. Der ist heute mein größter Lichtblick.

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  • MonaBrichtAus

    Jaa, die Sache mit der Schullektüre. Ich erinnere mich an “Im Krebsgang” von Günter Grass zurück. Die Literatur mag wichtig sein, der Mann ein begnadeter Autor (Ich kann es nicht sagen, ich habe mich bisher noch nicht wieder an ihn rangetraut), aber etwas auf Zwang in einer Gruppe von dreißig demotivierten Teenagern zu lesen, kann einem fast jedes Buch madig machen. Und für sowas wie Grass - oder selbst Goethe, den ich ziemlich unterhaltsam finde - ist das einfach nicht die richtige Umgebung. Da braucht man Geduld und Motivation für.

    Was Twilight angeht,schließe ich mich absolut dem Punkt von @NelaNequin an. Lindsay Ellis ist sowieso immer ein Quell der Weisheit :D

    Und um die Ausgangsfrage nochmal ordentlich zu beantworten… Ich entdecke da grade mal wieder meine absolute Hassliebe für Bram Stoker.
    Ich liebe Dracula. Ich habe es jetzt schon dreimal gelesen. Und ich vergesse jedes Mal, wie absolut schwerfällig und langweilig ich das letzte Drittel finde xD Gerade bei Dracula macht der Plot nämlich absolut nicht die Faszination der Geschichte aus,sondern eben das Monster. Und so lange das Monster sein Unwesen in der Welt unserer Helden treibt, ist das Buch spannend. Die organisatorischen Schwierigkeiten einer europaweiten Verfolgungsjagd, erzählt durch drei verschiedene Tagebücher, sind dagegen eher schleppend.

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  • MonaBrichtAus

    Reinschreiben. Ich schleife im Moment noch fieberhaft am Plott, und ab 12 sehen wir dann, ob die Story hält, was sie verspricht. Hab eine ganze Kanne Schwarztee gemacht, Schlafen ist also erstmal nicht.

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  • MonaBrichtAus

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an - es war niemals ein faires Spiel. Aber gerade, wenn bestimmte Bücher und Autoren in heutiger Zeit wieder an Fahrt gewinnen, die vor mehr als hundert Jahren geschrieben wurden, hat das vielleicht noch andere Gründe. Wenn ein Buch sich mit einer Thematik beschäftigt, die vielleicht in unserer Zeit gerade wieder relevant wird, kann so etwas passieren.
    Ich muss sehr an Lovecraft denken, der, wenn ich das richtig sehe, gerade wieder sehr im Trend ist - besonders unter jüngeren Lesern. Der Youtuber hbomberguy hat dazu einen sehr interessanten Video Essay. Lovecrafts Themensetzung - sein Nihilismus, seine Beschäftigung mit dem “Anders Sein” und dem Ausgestoßen werden (oder der Abkapselung) aus der menschlichen Gesellschaft, hat heute noch Relevanz und wird gerade von mehreren Quellen für unsere Zeit adaptiert.
    Was ein “Klassiker” ist, ist also auch irgendwie von Generation zu Generation unterschiedlich. In hundert Jahren liest vielleicht kein Schwein mehr Lovecraft, und in zweihundert Jahren graben sie ihn wieder aus.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • MonaBrichtAus

    Es kommt vor allem auf die Szene an, denke ich. Kurze Sätze lassen sich schnell lesen und generieren mehr Tempo, an längeren Sätzen “kaut” ein Leser auch etwas länger. Wenn du also z.B. eine Action-Szene schreibst, die extrem schnell und spannend sein soll, sind ewige Schachtelsätze vielleicht nicht die beste Idee (es sei denn, du willst eine verwirrende Atmosphäre schaffen, Kämpfe sind ja chaotisch). Also: Wenn etwas Schlag auf Schlag passieren soll und du das Erzähltempo anziehen willst, sind kurze Sätze dein Freund.

    Lange Sätze… Das kommt eher auf die Erzählerstimme an. Wenn du einen Charakter hast, der sich sehr geschwollen ausdrückt - ein verwirrter Professor oder ein Adliger aus hohem Hause zum Beispiel - dann drücken diese sich vermutlich in langen, verschwurbelten Sätzen aus. Oder dein Protagonist denkt über seine Erlebnisse nach und versucht, ein Rästel zu lösen. Schachtelsätze können anzeigen, dass eine Figur sich in ihren Gedanken verliert.

    Nur mal als Daumenregel - oder als Vorschlag. Es ist immer noch deine Geschichte und dein Schreibstil. Manche Autoren drücken sich nur in extrem langen Sätzen aus, und ihre Leser mögen das. Andere wiederum nicht. Überleg dir mal, was du in einem Buch lieber magst. Nimm dir dein Lieblingsbuch, lies eine Seite und achte ganz bewusst darauf, wie lang die Sätze sind. Vielleicht bringt dich das weiter.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • MonaBrichtAus

    @ShakespeareToGo ich würde die Meinung vertreten, dass die Glorifizierung/Fetischisierung (extrem) junger Frauen mehr mit unserer Kultur zu tun hat als mit biologie. Aber dass ein Großteil der Bevölkerung junge Frauen attraktiver findet als mittelalte, ja, das stimmt wohl. Trotzdem meiner Meinung nach auch ein Trope, dass sich zu durchbrechen lohnt.

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  • MonaBrichtAus

    Was @ScribbleQuest sagt. Der Wortschatz wird erweitert, Schreibtechniken werden vertieft, man lernt, einen Text einordnen zu können (Textarbeit ist schwer, wenn man keine Vergleichsmöglichkeit hat). Lesen ist, meines Erachtens nach, für den gemeinen Autoren genauso wichtig wie Schreiben. Und klar hat man nicht immer viel Zeit. Man muss auch nicht jede Woche ein neues Buch verschlingen. Aber ein bisschen was sollte schon drin sein. Was man dabei liest… am Besten Bücher, die dich interessieren. So lernst du gleichzeitig noch, worüber du gerne liest/schreibst. Und es fällt leichter, Dinge zu lesen, an denen man Spaß hat xD

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  • MonaBrichtAus

    Hallöchen :) Mail mit Cover-Vorschlägen ist an den Verlag raus, jetzt wird geplottet und dann unbedingt auch noch am Manuskript weitergearbeitet. Im Moment hab ich irgendwie das Gefühl, meine Tage sind viel zu kurz und ich komme zu nichts ^^’

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.