• MonaBrichtAus

    In der griechischen und nordischen Mythologie allein schon wimmelt es von selten benutzten Monstern. Aber wenn du dir was eigenes überlegen willst, kann man auch mal erforschen, wo Monster herkommen. Die berühmt-berüchtigten Vampire zum Beispiel. Ja, es gab sie schon vor Bram Stoker, trotzdem nehme ich jetzt mal Dracula, weil seine Herkunft sich gut rekreieren lässt. Dracula in seiner Burg, der das Blut der Bevölkerung saugt und unantastbar und unbesiegbar scheint, funktioniert als Metapher für den Adelsstand. Aus Sicht der einfachen Bevölkerung hatten Adlige vor einigen hundert Jahren nämlich genau diesen “vampirischen” Machtstatus. (E.L. James kopiert diese Metapher lustigerweise, wenn die aus dem Vampir Edward den Millionär Christian Gray macht - die Machtverhältnisse zur Protagonistin bleiben so ungefähr erhalten.)
    Aus realen Machtverhältnissen und gesellschaftlichen Funktionen lassen sich also mit etwas Fantasie auch Monster basteln, wenn man sich daran mal ausprobieren möchte.

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  • MonaBrichtAus

    @viskey ja ok, das sehe ich ein :) für mich ist da ein fließender übergang, es gibt ja auch verschiedene Arten von symbolik. Ich hatte eben auch Symbole eingerechnet, die in einer fiktiven welt als solche gelten, dem leser aber erklärt werden müssen. Wenn wir z.b. von einer plotübergreifenden symbolik (wie die grobschlächtige messias-symbolik in allen matrix-filmen) sprechen, ist das nochmal ein anderes paar schuhe. Dann nutzen auch meine vorherigen tipps, fürchte ich, relativ wenig.

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  • MonaBrichtAus

    @Viskey für den Film ist das erstmal nicht problematisch, weil Kingsman 2 nunmal eigentlich englich ist. Das das “poppy“ auf deutsch nicht funktioniert, ist ja nicht deren schuld. Aber ich weiß natürlich, was du meintest.
    Und das verstecken… wenn es im sinne von foreshadowing geschieht, etwas also nebenbei erwähnt wird, was dann später an bedeutung gewinnt, macht das schon sinn. Und kleine Details zu haben, die man als leser erst beim zweiten oder dritten mal bemerkt (wie z.b. in den filmen ‘hot fuzz’ und ‘worlds end’, die machen das meiner meinung nach besonders gut ;) ) kann auch was gutes sein.

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  • MonaBrichtAus

    Dr Strange ist jetzt übrigens auf Netflix, falls jemand noch nach einem Grund sucht, nicht zu arbeiten xD

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  • MonaBrichtAus

    @art3mis wenn die Geschichte in der realen welt spielt, kannst du auch auf reale Symbolik zurückgreifen und diese, wo du willst, mit fiktionaler Geschichte ergänzen. Diese Rasse hat ja bestimmt ihre eigene Vorgeschichte, vielleicht sogar legenden - wenn du ein Symbol brauchst, kannst du es also in diese Vorgeschichte reinbasteln.

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  • MonaBrichtAus

    @art3mis Dann sollte die Symbolik aus der Vorgeschichte und/oder Religion und/oder Heldenmythen deiner fiktionalen Gesellschaft kommen. Das heißt, du musst den Kontext für das Symbol selber liefern und erklären. Sowas macht mir immer Spaß und trägt auch zum “Realismus“ deiner Welt bei.

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  • MonaBrichtAus

    @art3mis Naja, “erfinden” ist relativ. Symbolik ist immer etwas kulturelles. Symbole werden von Lesern verstanden, weil sie auf denselben kulturellen Hintergrund zurückgreifen wie du. ES SEI DENN, du schreibst etwas komplett Fiktionales. Dann braucht ein Symbol trotzdem einen kulturellen Hintergrund, nur eben einen, den du dir ausgedacht hast. In einem High-Fantasy-Roman kann z.B. Blume X eine besondere Bedeutung haben, weil in einer Legende des Fantasy-Volkes ein König sie seiner ersten Frau geschenkt hat, die ihn später umbringen würde etc etc.
    Was das verstecken angeht… Das funktioniert genauso wie ganz gewöhnliches Foreshadowing auch. platziere eine Brosche mit einem Symbol an einem Charakter, oder beschreibe Wandteppiche/Bilder/Reliefs mit bestimmten Objekten darauf, so als wäre einfach ein Hintergrunddetail. Dann kannst du es später wieder aufgreifen. Oder werde kreativ, Lass bestimmte Charaktere alle die gleiche Grußformel verwenden etc…
    Hilft dir das weiter? Oder reden wir aneinander vorbei?

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  • MonaBrichtAus

    Ich habe heute schon ordentlich gelesen, jetzt ist noch das Schreiben dran. Mal schauen, ob ich noch irgendwo Motivation finde… xD

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  • MonaBrichtAus

    Was genau ist deine Frage? Wie du die Symbolik von verschiedenen Objekten herausfindest? - Das wäre eben Internetrecherche. Oder wie Symbolik in Texten an sich funktioniert? Das wäre dann eine sehr weitreichende Angelegenheit. Oder hast du etwas ganz bestimmtes im Kopf?

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  • MonaBrichtAus

    Das ist ganz unterschiedlich. Charaktere haben ja verschiedene Eigenschaften, z.B.: ihre Motivation, ihre Persönlichkeit, ihre Vorgeschichte etc.
    Wenn du willst, dass zwei eigentlich verschiedene Charaktere miteinander harmonieren, probier mal, eine dieser Eigenschaften bei beiden (fast) gleich zu machen, alle anderen aber grundverschieden. Z.B. haben zwei Charaktere unterschiedliche Vorgeschichten, unterschiedliche Persönlichkeiten, aber genau die gleiche Motivation in deiner Geschichte.

    Was das Gefühl der “Harmonie” zwischen verschiedenen Charakteren angeht, auch bei den Prota- und Antagonisten: Das kommt oft daher, dass jeder Charakter in einer Geschichte auf das Thema dieser Geschichte ausgerichtet ist. Wenn es z.B. um das Thema “Vertrauen” geht, hat jede Figur zu diesem Thema eine ganz spezielle Einstellung. (Z.B. können sowohl der Protagonist als auch der Antagonist am Anfang niemandem Vertrauen. Der Protagonist lernt aber im Laufe der Geschichte, sich auf andere zu verlassen und findet Freunde, die ihm helfen - der Antagonist ist dazu nicht in der Lage und verliert darum am Ende.) So entsteht dieses Gefühl, dass Figuren trotz ihrer Verschiedenheiten irgendwie auf derselben Wellenlänge funktionieren.

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