• cdvolbers

    @kald Da stimme ich dir überwiegend zu - aber auch da würde ja zum Beispiel die Suche nach etwas Größerem drinstecken, nach etwas Übernatürlichem, das die Welt mehr oder weniger unheimlich beeinflusst… ;)

    Aber ja, im Prinzip stimmt es. Das, woran ich glaube - dass in jeder Geschichte auch irgendwelche kulturellen oder sozialen Elemente drinstecken - ist ja auch nur eine Ansicht unter vielen bzw. eine Theorie unter vielen.

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  • cdvolbers

    Ich denke, dass es unmöglich ist, eine Geschichte zu erzählen, ohne damit irgendetwas “Größeres” auszudrücken. Selbst dann, wenn man sich Mühe gibt, eine Geschichte ohne Botschaft zu erzählen, sagt alleine diese Haltung schon sehr viel über den Erzählenden und das Erzählte aus. In jedem Dialog, in jeder Beschreibung steckt irgendeine Aussage, und ich glaube, dass es schwer bis gar nicht möglich ist, sich dem zu verweigern.

    Ein Beispiel aus der Welt der Computerspiele, weil dort schon seit Ewigkeiten die Diskussion um das tobt, “was in ein Spiel rein darf”: Ubisoft hat dieses Jahr Tom Clancy’s The Division 2 veröffentlicht, ein Spiel, in dem nach dem Zusammenbruch der USA sich nur diejenigen durchsetzen konnten, die Waffen besaßen. Doch Ubisaft behauptet im Marketing vehement, dass das Spiel “nicht politisch” sei. Alleine diese Haltung sagt schon viel aus: zum Beispiel, dass Verkaufszahlen wichtiger sind als ein klares Bekenntnis zu den Themen des Spieles, welches potentielle Käufer verschrecken könnte.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.