• Rin

    @talismea sagte in Event 2 | 1. Laut lesen (14:00):

    @rin Filmen und Aufnehmen ist wirklich eine gute Idee - wenn man denn das Equipment hat!
    Ich glaube aber, dass es für viele erstmal ein Schritt ist, überhaupt laut zu lesen. Den nächsten geht man meiner Meinung nach später, wenn man für die Präsentation des eigenen Textes übt. Oder liest du anhand deines Stockens und Stirnrunzelns während der Überarbeitung ab, wo du noch nacharbeiten muss, @Rin ?

    Ich denke heutzutage haben die meisten Leute die ein oder andere Möglichkeit, sich selber aufzunehmen. Es muss ja nicht hochwertig sein :) Bei mir hat einfach das Smartphone hergehalten.
    Du hast schon recht, sich selber zu filmen ist natürlich vor allem nützlich, wenn man das eh präsentieren will.
    Ich habe das Gefühl, dass alleine von Art, wie das Gehirn die gegebenen Informationen verarbeitet, ein Unterschied zwischen dem Akt des Sprechens und des Hörens besteht. Manch Überflüssiges oder Fehlendes habe ich erst bemerkt, als ich mich nicht mehr auf die Schrift konzentrieren musste, sondern wirklich nur meine Aufnahme gehört habe. Und ja, wie du sagtest, man merkt, wo man stockt und kann das anders einschätzen, als wenn man sich auf das Vorlesen fokussiert.
    Aber da hat natürlich jeder seine Präferenzen. Für mich ist das Ganze auch noch neu und befremdlich :D

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  • Rin

    Es ist auch wichtig sich daran zu erinnern, dass man nicht irgendwann plötzlich aufwacht und “den eigenen Stil” hat. Man lernt immer weiter und der eigene Stil verändert sich mit der Zeit. Ich denke, man sollte nicht soviel Zeit damit verschwenden, ihn zu definieren, sondern zulassen, dass er natürlich wächst und sich verändert - wie man selber auch.

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  • Rin

    Ich und meine kleine Schreibgruppe hatten vor kurzem die Gelegenheit, in kleinem Rahmen eigene Geschichten vorzulesen. Dazu hatten wir einen Monat Zeit um etwas zu schreiben, das in 10 Minuten Lesezeit passt. Aus dieser Erfahrung haben wir wahnsinnig viel mitgenommen - gerade weil sich gezeigt hat, wie viel es für die Dynamik des Textes bringt, ihn vorzulesen. Denn dann merkt man Längen und Stolpersteine. Ich habe so viel gekürzt, das beim lauten Lesen viel von seiner Wirkung eingebüßt hat und der Text ist dadurch viel dichter und besser geworden.
    Es lohnt sich wirklich. Auch ist es hilfreich, sich dabei zu filmen oder aufzunehmen :)

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  • Rin

    Ich finde Dialoge auch wahnsinnig spannend. Gerade weil der Akt des Unterhaltens für die meisten Menschen etwas gängiges ist verwechseln viele Autoren, gerade am Anfang, Alltagsdialog mit Fiktionsdialog und setzen beide gleich. Kürzlich bin ich über einen guten Tipp von J. Daniel Sawyer in seinem Podcast “The Every Day Novelist” gestolpert. Er meinte, dass er eine zeitlang Screenplays geschrieben und daraus viel für seine Dialoge gelernt hat - und er schlägt vor, dass man einen Dialog nimmt und alles wegkürzt, was nicht in direkte Rede ist, um dann zu schauen, ob man die sprechenden Figuren alleine daran voneinander unterscheiden kann.
    Das fand ich sehr einleuchtend.

    http://everydaynovelist.com/2018/10/04/questions-549-learning-dialog-dialog/

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  • Rin

    Vorweg genommen erwähne ich noch einmal, was viele schon angesprochen haben: Schreiben ist für mich nicht nur der tatsächliche Akt, sondern alles drumherum - plotten, durchdenken, lesen, recherchieren und Zwiegespräche mit Charakteren.

    Von diesen Dingen mache ich jeden Tag etwas, in welcher Form auch immer.

    Ich mache die Schriftstellerei grade Stück für Stück zu meiner Priorität - soweit mir das möglich ist, alltagsbedingt. Also habe ich einen konkreten Plan und auch konkrete Arbeitsschritte, die ich tun kann, um ihn zu vollenden.
    Es hilft wahnsinnig viel, sich mit den eigenen Gewohnheiten und Vorlieben auseinanderzusetzen und einen Arbeitsplatz einzurichten, der diesen gerecht wird.
    Das Schreiben ist - wie alles andere auch - eine Gewohnheit, die etabliert werden kann. Man muss da einfach ein Stück weit auf die Plastizität seines eigenen Gehirns vertrauen und seine Mechanismen kennen und ausnutzen.

    Aber vorrangig sollte man einfach sanft zu sich selbst sein, denn wenn man anfängt, seine Tätigkeit zu hassen, dann wird es unmöglich.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Rin

    Ich liebe dieses Wetter :)
    Heute muss ich - neben Arbeit - an meiner Kurzgeschichte weiterschreiben.
    Wir haben eine kleine Lesung am 30.10. und jeder von uns hat 10 Minuten Zeit - nun versuche ich, als absoluter Kurzgeschichtenlaie, eine vernünftige Erzählung in diese Zeit zu pressen und zweifle an allen meinen Fähigkeiten :joy:
    Falls jemand von euch Tipps hat, ich bin offen.

    Euch viel Erfolg!!

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.