• Ryek

    @art3mis sagte in Plot-Fragen:

    @Viskey Und wenn’s mir nicht so einfach fällt, weil ich keine Copycat sein möchte? (Bzw. Mir nicht wirklich was »neues« einfällt?)

    Ich kann mich nur den anderen Posts anschließen. Mit Ausnahme der wirklich einzigartigen, genialen Schriftsteller (wahrscheinlich weniger als 10 in den letzten 10.000 Jahren) haben alle kopiert. Aber Kopieren ist nicht Abschreiben, sondern eine “klischeehaften” Handlungsfolge durch seine eigene Arbeit eine weitere, interessante Form hinzuzufügen.

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  • Ryek

    Ich bin da sehr einfach gestrickt und pragmatisch. Ich frage meine Protas: Und jetzt? Was muss als nächstes geschehen, damit die Geschichte das beabsichtigte Ende bekommt?
    Dann passieren viele Dinge. Angefangen damit, dass die Handlung weitergeht – nicht immer wie ursprünglich von mir geplant – oder es gibt eine Nebenhandlung, die entscheidende Elemente haben wird.
    Entweder schreibe ich dann die Szenen und baue sie in den Plot ein, oder ich plotte die Stichworte und schreibe später die Details.

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  • Ryek

    Welche Distanz der Ich-Erzähler hat, hängt meiner bisherigen Erfahrung davon ab, wie nahe diese Figuren dem Erzähler sind. Ich schlage mich gerade mit meinem ersten Text als Ich-Erzähler herum, bin also Leidensgenosse. ;)
    Die Ich- Perspektive bietet Möglichkeiten, die bei anderen Erzählstilen schnell unglaubwürdig werden. Zum Beispiel:

    • Der Prota hat keinen Schimmer, was der Antagonist vorhat. Alles ist durch die eigene Erfahrung gefiltert und dadurch, ob er seinen Gesprächspartnern glaubt oder nicht.
    • Der Prota kann über seine Gefühlswelt reflektieren, ohne den Leser als allwissend zu langweilen. ;)
    • Wenn der Prota etwas nicht weiß, dann kann er fragen. Das macht für viele Leser Infodumps erträglicher.
    • Der Blickwinkel ist perspektivebedingt eingeschränkt. So sind Situationen möglich, die bei einer anderen Perspektive die Frage aufkommen lassen, warum der Prota das nicht gesehen hat.
    • Der Kontakt des Autors zum Prota ist ein ganz anderer. Hier wird nicht über die handelnde Person berichtet, sondern die handelnde Person berichtet selbst. Der Autor muss also ganz nahe dran sein.

    Wenn man sonst nicht aus der Ich-Perspektive schreibt, ist das eine echte Herausforderung, weil man viel weniger voraussetzen kann. Es gibt keine Szenen, in denen die andere Seite zu Wort kommt. Mehr “Show”, weniger “Tell”. ;)

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  • Ryek

    @meersalz Ich habe angefangen zu schreiben. Grob gewusst, wo mein Prota hin soll (schließlich plotte ich ja ;)).
    So weit, so geplant. Und jetzt sitze ich vor einem Stück Text, von ich zu Beginn des Schreibens ganz bestimmt nicht gedacht habe, dass es sich in diese Richtung entwickelt. Aber es passt prima an diese Stelle, darum bleibt es erst einmal da.

    Verfasst in 54. Schreibnacht weiterlesen
  • Ryek

    @dreamdrummer
    Sage ich aus Erfahrung als Leserundenanbieter. ;)

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  • Ryek

    @dreamdrummer
    Wahrscheinlicher ist, dass du dich um die Bücher bewirbst, die alle haben wollen. ;)

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen

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