• Marie

    Haha, also ein Krimi steht noch nicht auf der Liste :D
    Aber natürlich ist schon einiges geplant, das ich nach Kernstaub anpacken könnte. Ich habe bereits 11 fertig ausgeplante Projekte in der Schublade, die alle nur noch darauf warten, geschrieben zu werden. Und dann natürlich noch unzählige Ideenfetzen, die noch auf Ausbau warten. Es ist also noch längst kein Ende in Sicht. Die Projekte, die ich in Planung habe, sind genremäßig sehr gemischt. Fantasy, Steampunk, Clockpunk, Cyberpunk, Dreampunk, Sci-Fi - Alles dabei (:

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Hey du Liebe!
    Danke für deine Frage. Ich habe für die Überarbeitung von Kernstaub sage und schreibe 1 Jahr gebraucht. Das hing aber vorrangig damit zusammen, dass ich nicht - selbst nicht nach der Beendigung von Kernstaub - geplant hatte, den Roman jemals zu veröffentlichen. Ich hatte eine kleine Leserschaft aus einem Forum, für die ich den Roman herrichten wollte, aber das hatte keine Eile. Also habe ich mir Zeit gelassen. Ich überarbeite auch jetzt immer noch in verschiedenen Phasen. Text liegen lassen, dann auf Rechtschreibfehler untersuchen und dann auf inhaltliche und stilistische Sachen. Dann geht es an die Betaleser, die mir ihre Anmerkungen schicken, die ich dann ebenfalls einbringe. Ich lese den Roman in der Zeit ein weiteres Mal und gebe es dann noch ein letztes Mal an einen finalen Testleser, der mir seine Oveall-Meinung zukommen lässt. So war es auch damals. Bei 1000 Seiten gar kein so schnelles Unterfangen.
    Ich hatte aber gewaltigen Spaß daran. Gerade, wenn man den Text 2 bis 3 Monate hat liegen lassen, betrachtet man alles noch einmal mit ganz anderen Augen, nimmt die Szenen und die Figuren ganz anders wahr. Das liebe ich einfach ♥

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Huhu Tanja,

    danke für deine Frage. Ich hatte mich letztens witzigerweise mit einer Kollegin unterhalten, die es “extrem erschreckend” fand, wie viele Autoren nie einen Ratgeber gelesen oder einen Schreibkurs belegt hätten. Ich persönlich bin da anderer Ansicht. Ich denke, schreiben lernt jeder auf seine eigene Weise und es gib keine wirklichen in Stein gemeißelten Regeln, die man erst lernen muss, bevor man es “wagen” kann, ein Buch zu schreiben. Es hilft, wenn man sehr viele Bücher gelesen hat. Und mir hat es geholfen, mich jahrelang in Schreibforen aufzuhalten, in denen sich Autoren allen Alters und jeder Entwicklungsstufe befanden. Ich habe gelernt, indem ich mich ausgetauscht habe, zu bestimmt jedem Thema, dass man sich denken kann. Ich habe gelernt, indem ich Kritik bekommen und selbst ausführlich kritisiert habe. Und ich habe gelernt, indem ich experimentiert habe.

    Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe und zumindest hat mir bisher noch keiner meiner Kollegen oder Leser gesagt, dass ich irgendeinen krassen Fehler beim Schreiben mache. Von daher bin ich auch ohne Literatur ganz zufrieden. Der geborene Profi-Schreiber bin ich trotzdem nicht. Ich habe mir - wie sicherlich viele hier auch - den Hintern abgearbeitet, um da anzukommen, wo ich jetzt bin (:

    Liebe Grüße
    Marie

    PS: Juhu! Das freut mich!

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  • Marie

    Huhu Mona,

    klasse, dass du hier bist! Ich habe eine Weile über deine Frage nachgedacht. Ich denke, Erfolg ist sehr schwierig zu kategorisieren. Ich würde nicht sagen, dass ich ein überaus erfolgreicher Autor oder Mensch bin. Ich hatte dementsprechend auch nie das Gefühl “Wow, das ist der Durchbruch”. Zumindest nicht in Bezug auf meine Bücher. In Bezug auf mich selbst hatte ich dieses Gefühl allerdings schon. Das war ein sehr schleichender und extrem langsamer Prozess. Aber irgendwann - nach und nach - hatte ich das Gefühl, dass ich sehr zufrieden mit meinem Leben sein kann und mit dem, was ich erreicht habe. Das war ich früher nie. Deswegen war diese Erkenntnis der größte Durchbruch von allen für mich.

    Ich fühle mich nicht als erfolgreicher Autor sondern einfach als sehr zufriedener Mensch. Das war der größte Durchbruch, den ich jemals hätte haben können. Mehr brauche ich überhaupt nicht mehr.

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Hey du Liebe!
    Also das erste Buch, das ich je geschrieben habe, habe ich mit 13 begonnen (da hatte ich auch die Idee) und glaube ich mit 16 beendet (mit der Überarbeitung). Es hat ewig gedauert, aber vor allem aus dem Grund, dass ich keine Ahnung hatte, was ich mache und wie man da drangeht. Die Veröffentlichung - damit hatte ich dann recht wenig zu tun, weil das alles der kleine Verlag machte, der mich damals angefragt hatte.
    Nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich den Dreh aber so ziemlich raus (also bezogen darauf, wie ich meine Zeit einteilen musste) und schrieb dann zwischen meinem 16 und 20 Lebensjahr direkt mal 10 weitere Romane :D
    2010 begann ich dann nach einer kleinen Schaffenskrise mit “Kernstaub”. Dafür brauchte ich wiederum 2 Jahre (nur zum Schreiben), vor allem, weil der Roman so dick und komplex war und ich dieses Mal alles richtig machen wollte. Ich wollte zufrieden sein und ließ mir wieder Zeit.

    Also: Sehr schwankend bei mir. Ich habe schon ganze Romane in 2 Monaten geschrieben, habe aber auch schon deutlich länger gebraucht. Ich hoffe, das beantwortet deine Frage irgendwie.

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Hey Meersalz,
    ich glaube, ich habe da selbst eine etwas ungewöhnliche Methode, um mich und meine Informationen zu ordnen, deswegen weiß ich nicht, inwiefern ich dir weiterhelfen kann. Aber ich persönlich bin ein großer Fan von Excel und pflege in einer großen Datei, die ich “Masterplan” nenne, eigentlich sämtliche Informationen ein, die ich habe. (Am besten nicht versuchen zu lesen - Spoiler :D)

    0_1465739160874_Einblick.PNG

    Hier sind Zeiten, Kapitel und sämtliche Handungstage in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit drin. Die Namen in diesem Dokument und führen in das Blatt “Charaktere”. Wenn ich auf den Namen klicke, komme ich auf den entsprechenden Charakter und einen Steckbrief, den ich dort für alle eingepflegt habe.

    Den Rest an Informationen habe ich in einer Handvoll Dokumente.
    0_1465739527716_Dokumente.PNG

    Der Plan ist aber, dass ich irgendwann alles in meinem Masterplan vereint habe.

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Hey Kira,
    danke für deine Frage! (:

    Also ich designe nicht nur für den Drachenmond Verlag, sondern auch für Indie Autoren. Und damit habe ich auch begonnen. Um genau zu sein habe ich damit begonnen, mein eigenes Cover für Kernstaub zu machen. Einfach, weil ich damals noch nicht wusste, dass es Designer für Indie Autoren gibt. Ich kannte mich damals schon ein bisschen in der Thematik aus, weil ich vorher viel in Internetforen unterwegs gewesen war und für mich selbst oft Banner und sowas gebastelt hatte. Und weil meine Grafiken und Cover so gut ankamen und ich einige Anfragen erhielt, Cover für andere Autoren zu machen - nun, da entschied ich mich dazu, auch Aufträge anzunehmen.

    In den Drachenmond kam ich erst später rein. Aber auch abgesehen davon fiel es mir echt leicht, Fuß zu fassen, was aber vor allem daran lag, dass ich euch meine Bücher und das Schreiben schon eine große Reichweite in der richtigen Zielgruppe hatte.

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Hey Juls,
    endlich bin ich wieder hier. Tut mir leid, dass ich deine Frage erst jetzt beantworte , gestern musste ich los.

    Dreamcast für Kernstaub, das ist eine sehr gute Frage. Ich hatte vorher - also bevor sich die Sache mit dem Trailer ergeben hat - nie nach meinem Dreamcast gesucht, weil mir auch passenden Bilder von Models oder random Personen von Tumblr gereicht haben. Deswegen habe ich erst gestartet, nach Schauspielern zu suchen, als wir welche für den Trailer brauchten. Und das waren dann natürlich auch gleich Menschen, die für uns passten. Also Engländer, keine Hollywood-Superstars etc. Und die, die gepasst haben, haben wir natürlich auch angefragt & Kontakt zu ihnen aufgenommen. Bzw. haben sich auch einige Schauspieler bei uns beworben, von denen ich dachte: PERFEKT!

    Also kann ich guten Glaubens sagen, dass mein Dreamcast gerade in unserer aktuellen Auswahl ist. Wer genau das ist darf ich aber leider noch nicht verraten :x

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Hey du Liebe! Ich freue mich, dabei zu sein.
    Für eine Übersetzung wäre ich immer offen, vor allem, weil es zurzeit auch viele Schauspieler gibt, die Interesse an dem Buch angemeldet haben, nach unserer Ausschreibung. Aber das hat aktuell ja der Verlag in der Hand und ehrlich gesagt hätte ich auch keine Nerven dafür, mich damit zu befassen. Denn wenn es übersetzt wird, hätte ich schon gern noch mit meine Finger im Spiel (vor allem, was bestimmte Begrifflichkeiten angeht). Da kommt der Self Publisher in mir wieder zum Vorschein (:

    Liebe Grüße
    Marie

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  • Marie

    Huhu Inga,

    natürlich träumt jeder Autor davon, dass sein Werk einmal verfilmt wird. Hach. Glaube ich, dass Kernstaub als Serie Erfolg haben kann? Hey, wer nicht wagt, der nicht gewinnt (: Ich kann unmöglich alles vorhersehen. Vielleicht wird was draus, vielleicht nicht - das kann ich nicht beeinflussen. Aber: Ich kann verdammt nochmal alles daran setzen, um das Projekt anzukurbeln. Ich kann alle Chancen nutzen, alles an Energie reinpacken, was ich habe. Wenn das klappt wäre es natürlich mega genial.
    Und wenn nicht? Tja, dann ist es einfach noch nicht an der Zeit. Verloren habe ich dann nichts, denn durch das Projekt habe ich schon viele tolle Menschen kennengelernt. Und ich kann am Ende wenigstens sagen, dass ich die Chancen genutzt habe, die sich mir geboten haben. Mehr brauche ich gar nicht, um zufrieden zu sein. Zum Zweifeln keine Zeit (:

    Liebe Grüße
    Marie

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.