• J
    Jennifer Benkau

    Ha - diese Frage wäre mir fast durch die Lappen gegangen.
    Einer meiner eigenen Figuren … puh. Ich möchte keine davon sein, ehrlich gesagt. Die, die ich besondern gern habe, bekommen es immer so übel ab.
    Früher mussten meine Lieblinge außerdem ständig sterben …, das ist nun zumindest in den Jugendbüchern anders, aber tauschen mag ich trotzdem nicht mit denen.

    Oder - um die Worte meiner Kollgin zu nutzen: “Du bist ein grausamer Gott, Jenny.” - Ich weiß :P

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  • J
    Jennifer Benkau

    “Und wo arbeiten Sie?”
    “Also … ich … ich verkrieche mich hier unter dieser Decke. Burka-Style, wissen Sie. So fliegen mir die Ideen nur um den Kopf herum und können nicht abhauen!”

    Die Idee ist gekauft, damit bleibt man den Lesern bestimmt ewig im Gedächtnis rofl.

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  • J
    Jennifer Benkau

    Vielen Dank :)

    Das waren sehr interessante Fragen - Fragen anderer Schreibender sind eben immer etwas anderes als die der Muggel ;)
    Es hat mir ganz viel Spaß gemacht, danke für euer Interesse. Hoffentlich habe ich nichts überlesen!
    Danke für einen schönen Abend! :bouquet:

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  • J
    Jennifer Benkau

    Ja - und Martina hatte Recht behalten mit ihrer Vermutung, dass es keiner lesen wollte.
    Also, ein paar natürlich schon. Aber erfolgreich war es leider nicht :(

    Ich lache heute noch sehr darüber, wie ich damals stinksauer - und mit einer gewaltigen Abneigung gegen das gesamte Genre - den Nybbas geschrieben habe.
    Aber irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich ihn doch irgendwie ganz schnuckig fand flöt

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  • J
    Jennifer Benkau

    Ich habe ja ernsthaft ganz schrecklic Angst, dass hier irgendwann mal Presse eine “Homestory” machen will … sowas kann man ja nicht ablehnen, immerhin muss man seine Bücher supporten! Aber mein Schreibtisch … Benzin drüber und abfackeln würde vielleicht helfen.

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  • J
    Jennifer Benkau

    Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass sie einfach auftauchen … aber vermutlich passiert vorher (unterbewusst) schon sehr viel, denn die Figur muss ja von Grund auf Eigenschaften mitbringen, die sie befähigen, a) ihre Aufgabe zu erfüllen und b) es dabei nicht zu leicht zu haben.
    Im Fall von Neél kam noch dazu, dass das zwingend einer sein musste, in den jemand wie Joy sich verlieben kann. Da kam von den Percents eigentlich nur er infrage ;)
    Ich nehme schon an, dass meine Figuren ziemlich durchdacht sind, nur passert das inzwischen recht unbewusst.

    An reale Personen lehne ich nie Figuren an, das wäre mir total unangenehm, wenn die Person das dann liest. Das würde mich zu sehr hemmen.

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  • J
    Jennifer Benkau

    Ganz schnöde: Word.
    Ich mag Word. Bin daran gewöhnt und es hat alles, was ich brauche.
    Außerdem kann man es mit jedem anderen Programm zusammen nutzen - darauf bin ich vor allem angewiesen, wenn ich ein Coaching gebe. Die Kunden haben ja die verrücktesten Schreibprogramme ;)
    Papyrus hatte ich damals mal ausprobiert, aber von dem fühlte ich mich irgendwie permanent kritisiert :D

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  • J
    Jennifer Benkau

    Hihi. Meine Frage.
    ich bin herumlaufendes Chaos.
    mein handy überfordert mich. Ich liebe schöne Notizbücher - daher habe ich zwei Dutzend davon und weil ich nie genau das finde, das ich suche, steht in allen zu allem möglichen etwas drin - dazwischen Telefonnummern, Wegbeschreibungen, syrische Kochrezepte und weiß der teufel was noch.
    Ganz nüchtern betrachtet sind Ideen in meinem Kopf vermutlich am sichersten - alles, was ich noch nicht aufgeschrieben habe, vergesse ich nicht. Habe ich es aufgeschrieben, lasse ich es aus dem Kopf. fatal - wenn ich dann das Notizbuch nicht mehr finde. Oder vergesse, dass ich zu Buch X etwas reingeschrieben habe. Oder vergesse, dass es je existiert hat.
    Seufz.

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  • J
    Jennifer Benkau

    Hallo Winternacht,

    das ist ehrlich gesagt auch eine große Angst, die ich habe. Was, wenn mir mal nichts mehr einfällt?
    Grundsätzlich mache ich mir da weniger Gedanken. Sämtliche Geschichten wiederholen sich in gewisser Weise - alle gehen ja letztlich auf ein paar wenige Archeplots zurück und sind dann nur Abwandlungen. Manche behaupte, es gäbe ein Dutzend dieser Archeplots, andere meinen, die meisten von diesen wären auch nur Abwandlungen und es gäbe nur drei.
    Aber mit unterschiedlichen Figuren entwickelt sich jede Geschichte ja immer unterschiedlich - und Charaktere sind vermutlich unerschöpflich, da sich die Menschen ja auch in ihrem Wesen weiterentwickeln, andere Verhaltensweisen üblich werden, dadurch neue Konflikte entstehen …
    Ich glaube auch nicht, dass ein Plot immer besonders neu sein muss - letztlich ist das Leben nie etwas besonders Neues, weil schon verdammt viele Leute gelebt haben. Aber Erzählenswertes wird es hoffentlich immer geben.
    Dass sich erfolgreiche Bücher ähneln war mMn immer so und liegt schlicht daran, dass Menschen sich trotz aller Unterschiede recht ähnlich sind und daher ähnliches bevorzugen.
    Seit Geschichten aufgeschrieben werden, ähneln sie sich inhaltlich, werden durch den Stil der Zeit aber immer wieder neu geschrieben. (Der Klassiker der verbotenen Liebe oder der Dreiecksbeziehung z.B. - das findet man alles schon in der Antike!)

    Aber die Angst, mir könnte irgendwann nichts mehr einfallen … ja, die ist schon da. Auch wenn ich andererseits fest daran glaube, dass Fantasie nichts ist, das sich abnutzt. Ich glaube eher, Fantasie wächst, wenn man sie nutzt.

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  • J
    Jennifer Benkau

    Hi :D
    Zum Siebenverlag kam ich damals auf eine ganz lustige Weise - Rückblickend lustig!
    Ich habe dort vor langer Zeit Stolen Mortality angeboten, aber Martina Campbell schrieb mir, dass sie meine Schreibe mag, das Manuskript aber nicht. Sie meinte, für den Fall, dass ich mal etwas Romantisches mit einem düsteren, gefährlichen Kerl haben würde …
    Ich - vollkommen verliebt in meinen melancholischen jamian - verstand das als Kampfansage. Düster und gefährlich kannste haben, dachte ich. Aber dann nicht heulen!
    Und so entstand der Nybbas ;)
    Und das hat der Siebenverlag dann auch sofort genommen :) (und gar nicht geheult!)

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.