• DerSimon

    Wundervollen Freitag euch! :smile:

    Ich hatte (für meine Verhältnisse) einen super produktiven Tag bis jetzt!
    1234 Wörter

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  • AnnaRawe

    Ganz, ganz herzlichen Glückwunsch, was für eine tolle Erfolgsgeschichte :tada:

    Verfasst in Erfolgsgeschichten weiterlesen
  • azul_celeste

    Ich musste über diese Frage auch länger nachdenken. Klassische Helden hab ich nicht. Es sind einfach zwei normale Typen. Helden, nein, sind sie beide nicht. Alltagshelden vielleicht, in ihrem Alltag.

    E.'s Überzeugung ist es, dass er selbst für sein Glück verantwortlich ist und aus eigener Kraft erreichen kann (und muss), wo er hin will. Grundlegende Werte sind für ihn Zielstrebigkeit, Hartnäckigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

    Bei A. ist es etwas anders. Werte, die ihn prägen, sind Familie, Geselligkeit und Engagement für die Gemeinschaft. Seine Überzeugung ist, dass das Leben dazu da ist, genossen zu werden, er hat aber auch Angst verletzt zu werden.

    Es gibt kein echtes Böse in meinem Roman, daher auch auch keine Guten.

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  • Buchbummelant

    6. Dezember (tatsächlich von mir :laughing: )

    Nikolaus war kein guter Tag für Nikolas. Es war nicht nur sein Namenstag, nein, sein Ur-ur-ur… sein verrückter Vorfahre hatte auch noch Geld an Arme verteilt, zweifelhafte Wunder vollbracht und war deshalb von der Kirche zum Heiligen ernannt worden. Nikolas vertrat die Meinung, dass das nur wegen der Folterung war, aber seine Familie wollte davon nichts hören. Generell war Nikolas nicht glücklich. Bei seiner Namensgebung war seinem Großvater ein Missgeschick passiert: Er hatte das U vergessen. So war aus der langen Reihe von Nikolaus-Nachfolgern ein Nikolas entsprungen.
    Natürlich war das eine unglaublich peinliche Angelegenheit. Bei dem Treffen der Nikolaus-Nachfolger wurde er stets tot geschwiegen, wie das schwarze Schaf oder eine unliebsame Tante, die mit ihrem Exzentrismus am liebsten nicht zu Weihnachten eingeladen wurde, aber die nun einmal zur Familie gehörte ( und zwar mitsamt ihrem nicht unerheblichem Vermögen ).
    Aber dieses Jahr, dieses Jahr war alles anders. Dieses Jahr hatte Nikolas einen Plan und tatkräftige Unterstützung, Nikolaus zu ruinieren – also den Tag, nicht seine Verwandten.
    „Du willst… die gefüllten Stiefel der Kinder klauen?“, fragte Nikki, seine kleine Schwester, entsetzt und drückte ihren Teddybären an sich. Sie saß auf ihrem Hochbett, die mit Herzchenstrumpfhose bedeckten Beine in der Luft, „Aber das geht doch nicht!“
    „Klar geht das. Der Weihnachtsmann schafft es auch, Geschenke übers ganze Land zu verteilen, weltweite Lieferung.“ Nikolas schritt von einem Zimmerende ans andere, die Hände in den Taschen vergraben, in Gedanken versunken. „Wir klauen uns seine Gerätschaften aus dem Schuppen – der ist nicht gesichert, hab ich schon nachgesehen –, halten die Zeit an und dann sammeln wir einen Stiefel nach dem anderen ein.“
    „Aber die ganzen Orangen, die Nüsse… und die Schokolade! Du kannst doch nicht die Orangen und die Schokolade einsammeln, Nikolas!“ Sie schüttelte heftig mit dem Kopf, so dass ihre Locken in alle Richtungen flogen. „Denk doch nur mal an die ganzen enttäuschten Kinder.“
    „Aber die glauben den ganzen Mist doch sowieso nicht“, entgegnete er unwirsch. „Die einzigen, die Nikolaus noch brauchen, sind unsere Onkel und Tanten, die sich nicht von den Traditionen lösen können.“
    „Aber du bist doch gerne aufgewacht und hast die Stiefel vor der Tür gefunden“, wandte Nikki ein. „Du bist doch auch ein großer Fan der Vorweihnachtszeit. Du glaubst doch dran.“
    „Ich bin aber kein Nikolaus.“ Seine Stimme war leise. „Ich bin ein Nikolas.“
    „Es ist nur ein Buchstabe, Nick.“
    Er warf die Hände in die Luft. „Ein Buchstabe, der über Zugehörigkeit entscheidet.“
    „Vielleicht… vielleicht könnte ich mit ihnen reden?“

    „Das bringt überhaupt nichts.“ Nikolas warf sich auf sein Bett, blickte auf die Streben des Bettes seiner Schwester. „Die mögen mich nicht.“
    „Du wirst ein Mitglied, glaub mir.“ Nikki legte ihren Teddybären beiseite, kletterte die Treppe hinunter und schlüpfte in kleine, rosa geflügelte Hausschuhe. „Du wartest hier!“

    :christmas_tree:
    Der Beitrag ist 2017 im Rahmen des Brainstormers-Adventskalenders entstanden. Da mein November sehr, sehr voll war, habe ich auch meine Beiträge recycelt. Die Familie Engels, über die auch andere Brainstormers geschrieben haben, ist meine Kreation und war die Grundlage für die Adventsgeschichten. :)

    Kleine Ergänzung: Die Geschichten des Brainstormers-Adventskalender waren damals gleichzeitig Schreibaufgaben ;) Manche der Geschichten mögen unvollständig wirken, weil noch kleine Aufgaben versteckt waren.

    Aufgabe:
    Schreibe 10 Minuten, um Nikkis Rede auf der Nikolaus-Versammlung zu unterstützen. Bist du erfolgreich, darf Nikolas endlich auch an der Versammlung teilnehmen und die gefüllten Stiefel am Morgen sind gesichert. Schönen Nikolaus!

    :star: :cookie: :package: :sparkler: :sparkles: :shoe: (Stiefel gabs leider nicht) :cookie: :package: :tea: :star:
    Schönen Nikolaustag

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.