• Julia Lange

    Ich verabschiede mich hiermit und wünsche euch allen eine erfolgreiche Schreibnacht! Danke, dass ich euer Gast sein durfte.

    Falls euch doch noch eine Frage einfällt, die euch unter den Nägeln brennt, bin ich auch via PN, E-Mail oder FB zu erreichen :)

    Schönen Abend und viele Worte,
    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo Finley,

    bei mir war es eine ganz spezielle Situation, da ich direkt in die erste Runde des neu organisierte Fantasy & Science Fiction-Programms gerutscht bin. Dieses wurde auch auf der Leipziger Buchmesse am Stand des Verlags vorgestellt, dazu wurden dann Blogger sowie Presse eingeladen. Ich durfte mein Buch dann zusammen mit Markus Heitz und Ivo Pala vorstellen, d.h. eine kurze Zusammenfassung geben und ein paar Fragen beantworten.

    Normalerweise wird das Buch ja erst vorgestellt, wenn es entweder schon draußen ist oder kurz bevor es rauskommt, nicht schon ein halbes Jahr vorher :)

    Wie viel das Buch vorgestellt wird, hängt natürlich auch davon ab, wie bekannt man ist und wie gut sich das Buch vermutlich verkaufen wird.

    Auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober wird mein Buch vermutlich wie die ganzen anderen aktuellen Bücher am Stand des Verlags ausgestellt sein. Dazu darf ich wieder zusammen mit Markus Heitz und Ivo Pala im Lesezelt lesen, was für einen Debütautor wie mich eine sehr große Ehre und auch eher ein Einzelfall ist :blush:

    Ich würde mich natürlich freuen, jemanden von euch bei der Lesung sehen. Ihr könnt mich auch gerne ansprechen, ich beiße nicht :sunglasses:

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo Jezabel,

    da bin ich gerade dabei, einen guten Weg für mich zu finden :)

    “Irrlichtfeuer” ist z.B. relativ wenig geplant, sondern ich habe eine Rohfassung geschrieben und dann mit der ersten Überarbeitung sehr viele Plotlöcher stopfen müssen sowie die Handlung teilweise massiv umbauen. Empfehlen würde ich das nur bedingt, da es doch einiges an Arbeit ist und ich den Vorteil habe, dass ich so gut wie alles meiner Projekte im Kopf behalten kann.

    Beim aktuellen Projekt habe ich dafür ganz klassisch geplotet. Erst eine grobe Handlung ausgedacht, dass grob in Kapitel unterteilt und die wiederum in Szenen, die aus einem Satz bestehen. Wobei das nicht endgültig ist, es können durchaus Szenen dazu kommen oder wo anders hin wandern. Ganz linear läuft das aber nicht ab bei mir, da oft die verschiedenen Handlungsstränge ineinander greifen und man hier und da ein kleines Stück auch rückwärts erarbeiten muss.

    Lustig wird es dann nur, wenn man die Rohfassung schreibt und die Szene mit ihrer Ein-Satz-Beschreibung super klang, man bei der Ausführung dann aber merkt, dass das so gar nicht funktionieren kann …

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo Finley,

    ich glaube, der Schreibstil entwickelt sich immer weiter. Da gibt es kein “fertig entwickelt”.

    Allerdings habe ich das Gefühl, mein Stil entwickelt sich momentan eher in Feinheiten, die ich meist nur merke, wenn ich deutlich ältere Sachen anschaue. Da reicht es nicht, ein paar Monate zurück zu gehen :)

    Wenn ich z.B. jetzt in “Irrlichtfeuer” reinschaue, wo das Lektorat im Mai war und wo ich im April fertig war, stören mich eher kleinere Plotdinge oder die eine oder andere Formulierung, der Stil im Großen und Ganzen ist noch gleich.

    Bei meinem ersten “richtigen” Projekt, das auf der Festplatte einstaubt, sieht es schon wieder anders aus, da würde ich doch etwas mehr verbessern, allerdings liegt das auch schon mehrere Jahre zurück.

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo Lesefuchs,

    zu dem Thema habe ich schon sehr hitzige Diskussionen in Schreibforen gelesen :)

    Meine Meinung ist, dass das meiste Übung ist, die man aber wiederum in zwei Kategorien einteilen kann: Die aktive Übung, wie wenn ich mich in Foren oder Bücher über das Handwerk informiere und versuche, das gezielt umzusetzen.

    Das andere ist die passive Übung. Die meisten, die schon ein gewisses Sprachgefühl besitzen oder intuitiv den Aufbau eines Plots richtig machen, bevor sie sich überhaupt je mit dem Handwerk beschäftigt haben, haben in der Regel von klein auf sehr viel gelesen. Das ist ja in gewisserweise auch antrainiert, weswegen ich es schwierig finde, von Talent zu sprechen.

    Wie viel Talent dazu kommt? Das finde ich ganz schwer zu beurteilen, da eben dieses passive Lernen des Handwerks meiner Meinung nach enorm viel ausmacht.

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Kein Problem, hat ja noch alles geklappt :)

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo justme,

    schwieriges Thema :) Ich finde es manchmal schon schwierig, mich zu motivieren, wenn ich eigentlich gar keine Lust aufs Schreiben habe. Meistens fange ich dann mit Sachen an, die nicht ganz so “schwierig” sind, wie Notizen sortieren oder ein paar Stichpunkte aufschreiben, aber irgendwann kommt halt der Moment, wo ich mich einfach auf den Hintern setzen muss. Wenn ich dann angefangen habe, läuft es aber meist.

    Ansonsten habe ich gemerkt, dass auch viel Gewöhnungssache ist. Wenn man einmal anfängt mit “meh, heute habe ich aber keine Lust”, dann schleift sich das (zumindest bei mir) schnell ein.

    Ein Trick, der manchmal übrigens auch hilft, ist etwas zu finden, was man an der nächsten Szene oder dem nächsten Stück besonders toll findet und sich dann quasi darauf freut. Wenn es da nichts gibt, dann fehlt vielleicht was und ich muss was entsprechendes ändern oder ergänzen :)

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo kamegoi,

    ich finde es toll, dass es diese Möglichkeiten inzwischen gibt und endlich auch hier ankommt, dass Schreiben doch ein Handwerk ist, dass man (teilweise) lernen kann.

    Ob es etwas bringt, hängt vermutlich stark von der jeweiligen Person ab. Ich habe in anderen Schreibforen schon Diskussionen über Fernstudiengänge mitverfolgt und manche haben echt davon profitiert, dass sie regelmäßig Aufgaben, eine Deadline und dann Feedback erhalten haben.

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo Tobi,

    beides :) Ich habe meine festen Schreibzeiten und in denen Setze ich mir dann gerne Ziele - mal Wörter, mal Szenen. Wenn ich früher fertig bin, dann ist es natürlich gut. Wenn ich es nicht schaffe, kommt es drauf an, wie es gerade läuft bzw. was noch so ansteht, ob ich weitermache bis zum Tagesziel oder ob ich aufhöre.

    Ich bin so jemand, der lieber regelmäßig kleinere Mengen schreibt als dann alles auf einmal.

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen
  • Julia Lange

    Hallo Myna,

    Selfpublishing kam für mich eigentlich nie in Frage, nachdem ich mich vor meiner Agenturbewerbung damals lange und ausführlich informiert sowie die Vor- und Nachteile analysiert hatte.

    Ich habe einfach gemerkt, ich will schreiben und nicht das ganze “Außenrum” machen. Man muss da der richtige Typ Mensch sein und die richtigen Fähigkeiten haben, um sein Buch nicht nur selbst zu veröffentlichen, sondern eben auch bekannt zu machen. Da bin ich echt froh, dass mir Verlag und Agentur das meiste abnehmen.

    Julia

    Verfasst in Fragestunde mit Julia Lange weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.