• Julia Lange

    Hallo ihr,

    eigentlich bin ich ja schon seit kurz vor acht da, aber dank einigen Problemchen mit der Freischaltung, darf ich erst jetzt auch schreiben :) Als Ausgleich werde ich dann aber ein bisschen länger da bleiben.

    Ich freu mich auf jeden Fall bei euch Gast sein zu dürfen und natürlich auch über eure ganzen Fragen, wo ich nun gleich mit dem Beantworten beginne.

    Julia

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  • Julia Lange

    Ich verabschiede mich hiermit und wünsche euch allen eine erfolgreiche Schreibnacht! Danke, dass ich euer Gast sein durfte.

    Falls euch doch noch eine Frage einfällt, die euch unter den Nägeln brennt, bin ich auch via PN, E-Mail oder FB zu erreichen :)

    Schönen Abend und viele Worte,
    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo justme,

    schwieriges Thema :) Ich finde es manchmal schon schwierig, mich zu motivieren, wenn ich eigentlich gar keine Lust aufs Schreiben habe. Meistens fange ich dann mit Sachen an, die nicht ganz so “schwierig” sind, wie Notizen sortieren oder ein paar Stichpunkte aufschreiben, aber irgendwann kommt halt der Moment, wo ich mich einfach auf den Hintern setzen muss. Wenn ich dann angefangen habe, läuft es aber meist.

    Ansonsten habe ich gemerkt, dass auch viel Gewöhnungssache ist. Wenn man einmal anfängt mit “meh, heute habe ich aber keine Lust”, dann schleift sich das (zumindest bei mir) schnell ein.

    Ein Trick, der manchmal übrigens auch hilft, ist etwas zu finden, was man an der nächsten Szene oder dem nächsten Stück besonders toll findet und sich dann quasi darauf freut. Wenn es da nichts gibt, dann fehlt vielleicht was und ich muss was entsprechendes ändern oder ergänzen :)

    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo Myna,

    Selfpublishing kam für mich eigentlich nie in Frage, nachdem ich mich vor meiner Agenturbewerbung damals lange und ausführlich informiert sowie die Vor- und Nachteile analysiert hatte.

    Ich habe einfach gemerkt, ich will schreiben und nicht das ganze “Außenrum” machen. Man muss da der richtige Typ Mensch sein und die richtigen Fähigkeiten haben, um sein Buch nicht nur selbst zu veröffentlichen, sondern eben auch bekannt zu machen. Da bin ich echt froh, dass mir Verlag und Agentur das meiste abnehmen.

    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo bibliophile,

    ich denke, das Beste daran war, endlich das fertige Buch in den Händen zu halten und endlich zu kapieren, dass die Veröffentlichung nicht doch nur ein Traum ist :)

    Das Schwierigste war sicher die ganze Warterei. Man glaubt gar nicht, durch wie viele Instanzen so ein Manuskript muss, bis endlich das “okay” und der Verlagsvertrag kommen. Es klingt vielleicht verrückt, aber es gab hin und wieder Momente, wo ich lieber eine Absage erhalten hätte als noch länger zu warten :blush:

    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo Tobi,

    beides :) Ich habe meine festen Schreibzeiten und in denen Setze ich mir dann gerne Ziele - mal Wörter, mal Szenen. Wenn ich früher fertig bin, dann ist es natürlich gut. Wenn ich es nicht schaffe, kommt es drauf an, wie es gerade läuft bzw. was noch so ansteht, ob ich weitermache bis zum Tagesziel oder ob ich aufhöre.

    Ich bin so jemand, der lieber regelmäßig kleinere Mengen schreibt als dann alles auf einmal.

    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo Jezabel,

    da bin ich gerade dabei, einen guten Weg für mich zu finden :)

    “Irrlichtfeuer” ist z.B. relativ wenig geplant, sondern ich habe eine Rohfassung geschrieben und dann mit der ersten Überarbeitung sehr viele Plotlöcher stopfen müssen sowie die Handlung teilweise massiv umbauen. Empfehlen würde ich das nur bedingt, da es doch einiges an Arbeit ist und ich den Vorteil habe, dass ich so gut wie alles meiner Projekte im Kopf behalten kann.

    Beim aktuellen Projekt habe ich dafür ganz klassisch geplotet. Erst eine grobe Handlung ausgedacht, dass grob in Kapitel unterteilt und die wiederum in Szenen, die aus einem Satz bestehen. Wobei das nicht endgültig ist, es können durchaus Szenen dazu kommen oder wo anders hin wandern. Ganz linear läuft das aber nicht ab bei mir, da oft die verschiedenen Handlungsstränge ineinander greifen und man hier und da ein kleines Stück auch rückwärts erarbeiten muss.

    Lustig wird es dann nur, wenn man die Rohfassung schreibt und die Szene mit ihrer Ein-Satz-Beschreibung super klang, man bei der Ausführung dann aber merkt, dass das so gar nicht funktionieren kann …

    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo Lesefuchs,

    zu dem Thema habe ich schon sehr hitzige Diskussionen in Schreibforen gelesen :)

    Meine Meinung ist, dass das meiste Übung ist, die man aber wiederum in zwei Kategorien einteilen kann: Die aktive Übung, wie wenn ich mich in Foren oder Bücher über das Handwerk informiere und versuche, das gezielt umzusetzen.

    Das andere ist die passive Übung. Die meisten, die schon ein gewisses Sprachgefühl besitzen oder intuitiv den Aufbau eines Plots richtig machen, bevor sie sich überhaupt je mit dem Handwerk beschäftigt haben, haben in der Regel von klein auf sehr viel gelesen. Das ist ja in gewisserweise auch antrainiert, weswegen ich es schwierig finde, von Talent zu sprechen.

    Wie viel Talent dazu kommt? Das finde ich ganz schwer zu beurteilen, da eben dieses passive Lernen des Handwerks meiner Meinung nach enorm viel ausmacht.

    Julia

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  • Julia Lange

    Hallo Finley,

    ich bin hier ganz neu :) Ich bin vor einem halben Jahr oder so mal selbst über das Schreibnacht-Forum gestolpert und fand die Idee sehr interessant. Für mich ist das nur leider nichts, da ich besser schreibe, wenn das Internet aus ist und ich keine Ablenkung habe.

    Und wegen der Schreibnacht heute hat mich Jennifer Jäger gefragt, die ich bei Knaur kennengelernt hatte und mit der ich ja auch ihr erstes Video-Interview geführt hatte.

    Julia

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.