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    Natalja Schmidt

    Wow, meine Finger qualmen ein bisschen! :-)

    Das hat großen Spaß gemacht! Ich wünsche euch allen noch eine schöne und wunderbar produktive Schreibnacht, und hoffe, wir lesen uns mal wieder.

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  • N
    Natalja Schmidt

    Da hat sich in letzter Zeit wirklich viel bewegt - die Verlage haben die erfolgreichen SP-Titel sehr genau im Blick, und schauen auch immer mal, ob sie gute Autoren aus dem SP-Bereich doch noch ins Print holen können.
    Die Chancen stehen also nicht schlecht.:-)

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  • N
    Natalja Schmidt

    Ja, das gibt es schon, vor allem, wenn man mit dem falschen Thema beim falschen Verlag landet. Wir machen z.B. keine Kinder- und Jugendbücher in der Fantasy, ein Buch mit vier zehnjährigen Protagonisten würde ich also gleich ablehnen.
    Lübbe z.B. macht keine Romantasy, damit würde man dort also auch direkt aus dem Beuteschema fallen.

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  • N
    Natalja Schmidt

    Das würde ich ja fast sagen: Das Gegenteil ist der Fall! Vampire und Gestaltwandler haben sich fast völlig aus den Printverlagen verabschiedet und sind ins Ebook gewandert, das wird gerade garnicht gesucht.
    Klassische Fantasy und Nahzukunfts-SF hingegen haben derzeit wirklich ganz gute Karten. Und mit uns und Fischer TOR, die ebenfalls im nächsten Jahr ein Fantasy-Programm launchen, und Heyne, Piper, Blanvalet und Lübbe gibt es im Augenblick bessere Möglichkeiten als seit langem.

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  • N
    Natalja Schmidt

    Schaffen kann man es auch ohne Agentur, aber es wird wirklich immer schwerer. Im Verlag werden die unverlangt eingesandten Manuskripte von unserem Backoffice vorsortiert, und wir bekommen nur einen sehr kleinen Teil davon weitergeleitet., während mich die Agenten direkt anschreiben, und meist schon wissen, was ich suche. Und so ist es wohl mittlerweile in fast allen großen Verlagen.

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  • N
    Natalja Schmidt

    Das übernimmt bei uns ja immer eine Fachjury aus 15 Lektoren, Journalisten, Lesern etc. Da sitzen wir selbst garnicht drin, und fiebern also auch bloß mit unseren Lieblingstiteln mit.:-)

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  • N
    Natalja Schmidt

    In einem Verlag ist man viel breiter aufgestellt - so hatten wir in der Agentur z.B. fast nur deutschsprachige Autoren, während ich jetzt sehr viel international arbeite. Und man geht anders an ein Manuskript heran. In der Agentur kann man viel eher sagen "wir versuchen es damit mal, wenn es jetzt nicht mit diesem Autor klappt, dann vielleicht mit seinem nächsten oder sogar übernächsten Manuskript"
    Im Verlag überlegt man viel eher: "Ist dies genau das Buch, das meine Kollegen, den Vertrieb, das Marketing und schlussendlich die Leser überzeugen wird?"
    Und man bekommt natürlich auch die ganzen Herstellungs- und sonstigen begleitenden Prozesse mit.
    Von den Qualifikationen her unterscheiden sich beide Berufe aber nicht sehr stark.

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  • N
    Natalja Schmidt

    Ich lese sehr viel (natürlich!), ich telefoniere und schreibe Mails (mit Autoren, Agenten, Übersetzern, freien Lektoren und Scouts), ich kalkuliere und schreibe Aquisechecklisten und Factsheets, und es gibt eine Menge Sitzungen, bei denen man über das aktuelle und die kommenden Programme spricht - und bei uns im Verlag momentan z.B. auch darüber, wie wir die Fantasy aufstellen. Diese Tätigkeiten zusammen machen einen Großteil meines Tages aus. Und dann werden noch Messen vor- und nachbereitet (und besucht).

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  • N
    Natalja Schmidt

    Es gibt natürlich immer bestimmte Trends und Themen, die gerade besonders gesucht werden. Welche das sind, sieht man oft, wenn man sich erfolgreiche Vergleichstitel anschaut - in der Phantastik schauen z.B. gerade natürlich viele Lektoren auf den Erfolg von “Game of Thrones”

    Manchmal hat man aber auch außergewöhnliche Stoffe, die so überzeugend sind, das man sie trotzdem machen möchte. Aber beim Büchermachen stellt sich natürlich schnell die Frage: Ist das ein Thema, das wirklich viele Leute erreicht? Oder doch eher nur eine kleine, eingeschworene Fangemeinde?

    Wirklich vorhersehen lässt sich der erfolg eines Buches leider nicht - die Prognose ist eher eine Michung aus Erfahrungswerten, würde ich sagen.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.