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Weltenweber

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  • Noely

    Was genau ist mit “Medienbrüchen” gemeint? Sowas wie die Angst, dass das eBook das gedruckte Buch verdrängt bzw. dass die Leute keine Bücher mehr lesen, sondern sich im Internet informieren?

    Da könnte man sich jetzt die Frage stellen, welche neuen Wege müssen Verlage gehen, um Leser zu finden (hier könnte man zB. festhalten, dass der gesamte Selfpublishing-Markt ja in erster Linie vor allem deshalb entstanden ist, weil heute jeder im Internet Bücher hochladen kann und dass viele Verlage heute über diese Schiene vielversprechende Autoren finden. Oder man schaut sich den Bereich der Buchkritik an: früher waren es die Feuilletons, die eine Art Monopol auf Literaturkritik haben, heute kann jeder einen Buchblog aufbauen oder auf Amazon rezensieren, viele Buchblogger sind inzwischen bekannte Persönlichkeiten und haben eine Influencer-Funktion, also arbeiten Verlage mit ihnen zusammen…).
    Für Autoren bietet das Internet natürlich auch neue Möglichkeiten: Sie können sich unabhängig von Verlagen vermarkten. Vielen ist das sogar lieber als die Zusammenarbeit mit einem Verlag. Erst gestern (oder heute?) habe ich gelesen, dass der Autor Andreas Hagemann seinen Verlag verlassen hat und nun lieber wieder im SP verlegt, weil er da wohl alles andere
    als gut betreut wurde.

    Das sind zumindest Themen, zu denen ich schon wissenschaftliche Arbeiten verfasst habe. Empfehlen kann ich dir grundsätzlich die Werke von Thomas Ernst, der sehr viel zu Autorschaft und Publizistik im digitalen Zeitalter geforscht hat. Vielleicht schaust du dir mal seine Homepage an. Da müsste es viele Anregungen zu dem Thema geben :)

    Das sind zwei Themen, die ich schon in

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  • Noely

    @jeja sagte in Die Frage nach der Psychotherapie für Prota:

    Da deine Prota unter einer Depression leiden soll, wäre es für sie unmöglich, sich über einen neuen Fall zu freuen, weil sie sich nicht freuen KANN. Sie wird wissen, dass sie sich darüber freuen sollte und vielleicht Freude anderen vortäuschen können, aber sie wird sich nicht freuen. Das ist Teil der Symptomik von Depression. Näturlich muss nicht jeder alle Symptome im ICD-10 aufweisen, aber da du das spezifisch gesagt hast, fand ich es erwähnenswert, dass das meist nicht der Fall ist.

    Dazu möchte ich hier auch noch das Schlagwort “rezidivierende Depression” in den Raum werfen. Bei dieser Diagnose handelt es sich um eine Depression, die eher in Schüben auftritt.

    Zumindest ist meine persönliche Erfahrung mit dieser Diagnose, dass es tatsächlich Phasen gibt, in denen die Krankheit völlig in den Hintergrund rückt und gar nicht mehr präsent ist.

    Aber auch ohne jetzt speziell diese Diagnose zu bemühen, haben @NelaNequin und @tine-schreibt ja auch schon angemerkt, dass es sich um eine komplexe Krankheit handelt. Man kann ebenso wenig sagen, dass Depressive nur im Bett liegen, weil sie nichts anderes schaffen, wie man sagen kann, dass Depressive “funktionieren können” oder dass sie grundsätzlich keine Freude empfinden können.

    Ich finde es grundsätzlich schwierig, Autoren zu sagen “XY zu schreiben ist verantwortungslos”, aber wenn man mich als Own Voice fragen würde, was ich gerne über Figuren mit Depression lesen würde, würde ich antworten: Ich fände es gut, wenn ein depressiver Prota in seinem Umfeld offen über die Krankheit sprechen würde, wenn das Thema Therapie thematisiert wird und wenn es dem Prota gelingt, seine Erkrankung in seinen Alltag zu integrieren, ohne, dass die Depression diese Figur ausmacht.
    Vielleicht sehen das andere Own Voices anders, das ist nur meine persönliche Sicht. Ich kenne deine Geschichte ja (noch) nicht, aber ich finde es gut, dass du dir Gedanken machst, wie du diese Themen behandeln willst. Das wollte ich dir unbedingt noch sagen.

    EDIT: Hab den Beitrag mal um das Zitat ergänzt, weil mir dazu noch ein paar Gedanken eingefallen sind. Sorry an alle, die den Beitrag schon vorher bewertet haben :D

    @Jeja, du sagst, es ist “meist” nicht der Fall und klassischerweise ist das ja auch das, was man sich unter einer Depression so vorstellt, aber ich persönlich würde aus meiner Erfahrung und aus dem, was ich von anderen Betroffenen gehört habe, sagen, dass dieses klassische Bild häufig nicht in allen Punkten zutrifft. Ich persönlich würde mich zumindest freuen, wenn Depression auch mal so dargestellt würde, mit Höhen, Tiefen und Schwankungen. Denn viele Leute denken sich womöglich auch, dass sie keine Hilfe suchen “dürfen”, weil es ihnen vor zwei Wochen in Situation XY doch mal “gut” ging und sie deshalb keine Depression haben können. Und wenn Depression immer nur als “Person kann sich nie, nie, niemals, überhaupt nicht über irgendetwas freuen” dargestellt wird, ist das meiner Meinung nach eben viel zu einseitig.

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  • Noely

    Guten Mittag, ihr Lieben! :) Was habt ihr für heute so geplant?

    Ich bin gerade irgendwie noch am “Frühstücken” und danach will ich mir Notizen für das morgige Bewerbungsgespräch machen. Ich bin echt total nervös deswegen. Ich hatte mich zwar auch noch auf andere Stellen beworben, aber bei denen hab ich noch GAR keine Rückmeldung, sodass ich jetzt erstmal nur dieses eine Gespräch habe. Das Warten nervt :(

    Aber die gute Nachricht: Meine Dozentin hat mir nicht den Kopf abgerissen, als ich ihr geschrieben habe, dass ich meinen wissenschaftlichen Aufsatz wohl diese Woche nicht mehr schaffe. Sie hat mich gefragt, ob ich das wohl in den Weihnachtsferien schaffen könnte. Das wäre schon eher machbar. Also kann ich heute mal ausnahmsweise weder über meine Masterarbeit noch den Aufsatz nachdenken. Also ist es eigentlich eher ein Nicht-Schreibtag, aber ich wollte ihn trotzdem mal eröffnen und fragen, wie es euch so geht? :)

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Noely

    Hey!

    Dank @marinacgn hab ich jetzt Hunger auf Kekse :D Die Ladung meiner Lieblingskekse, die wir letztes Wochenende gebacken haben, ist leider schon weg :(

    Leute, ich hab den Theorieteil meiner Masterarbeit fertig!!!
    Puh. Das war jetzt echt ein Krampf. Aber es ist vollbracht. Das Ding hat jetzt übrigens 44 Seiten, fehlen also noch ungefähr 26.
    Jetzt kommt übrigens bald die Analyse, wo ich dann vielleicht demnächst auf den ein oder anderen zukomme und ihn/sie frage, ob ich Beiträge von ihm/ihr einbinden darf.
    Jetzt geht es nämlich um WordWars, Schreibabenteuer & Co.

    Vorher hab ich aber noch eine andere Aufgabe: Ich soll einen wissenschaftlichen Aufsatz zu einem Sammelband beisteuern. Und ich hab nur noch eine Woche Zeit! :o
    Mal schauen, ob ich das schaffe, eigentlich existiert die Grundlage ja schon (eine Hausarbeit vom letzten Wintersemester), aber da muss ich sicher noch einiges umschreiben :(
    Wenn der Sammelband mal draußen ist, müsst ihr das alle lesen! :D

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Noely

    Ich fände es schön, wenn ich #ProjektGeiko irgendwann mal fertig schreiben und so weit überarbeiten könnte, dass ich damit zufrieden bin. Und diese andere Idee, nennen wir sie mal #Jademond, die mir seit ein paar Monaten im Kopf rumspukt, daraus will ich auch unbedingt eine Geschichte machen.

    Abseits des Autorenlebens ist das erste Ziel, endlich meine Masterarbeit fertig zu kriegen (ja, ich weiß, ich rede oft davon) und einen (hoffentlich spannenden) Job zu finden. An meiner psychischen Gesundheit zu arbeiten und mir mehr Zeit zum Abschalten zu nehmen. Wieder Sport zu machen und mich wieder ehrenamtlich zu engagieren.
    Vielleicht nicht alles gleichzeitig, aber so nach und nach :)

    Achso, und dann ist da noch eine Sache, die eher ein Wunsch als ein Ziel ist (weil es eigentlich nicht von mir abhängt): Ich würde mir wünschen, dass unser Korea-Magazin demnächst vielleicht öfter erscheinen könnte. Beitragen kann ich dazu natürlich nur insofern, als dass ich mir Mühe gebe, gute Artikel zu schreiben, die dann auch gerne gelesen werden, sodass mehr Leute das Magazin kaufen.
    Aber ja, ich möchte das Magazin auf seinem Weg so gut unterstützen, wie ich kann :)

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Noely

    Wie das bei mir ankäme, weiß ich nicht, dafür müsste ich ja deine Geschichte genauer kennen.

    Ich denke, du musst dir überlegen, ob du die Gründe, wieso deine Prota nicht sofort nach einer Therapie sucht (vermutlich gibt es ja welche, du wirst dir den Plot ja nicht ohne Grund so ausgedacht haben) als wichtiger ansiehst als das, was potenzielle Leser*innen denken.

    Was mir aber gerade spontan noch eingefallen ist: Weiß denn der/die Love Interest von deiner Prota über ihre Traumata und Depressionen Bescheid? Wenn ja, könnte diese Figur ja auch dahingehend auf deine Prota einwirken und sie dazu ermutigen, die Therapiesache endlich mal anzugehen.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Noely

    …oder wie ich versuche, meinen gefühlten Endboss zu besiegen: Das letzte Theoriekapitel.

    Ich drücke mich irgendwie seit ein paar Tagen davor, endlich damit anzufangen. Grob gesagt, geht es darum, den Begriff “Spiel” zu definieren. Wenn ich das ENDLICH fertig habe, kann ich ENDLICH anfangen, diverse “Schreibspiele” wie WordWars oder Schreibabenteuer zu analysieren.

    Heute gibt es keine Ausreden mehr. Heute nehme ich das endlich in Angriff. Wer schreibt mit mir? Und woran?

    Ich hab hier übrigens noch selbst gebackene Kekse stellt sie auf den Tisch. Nehmt euch ruhig was :)

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Noely

    Meinen allergrößten Respekt dafür, dass du das in so kurzer Zeit so geschafft hast und herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung. Du kannst so stolz auf dich sein! :green_heart: Mögen noch viele weitere Bücher folgen!

    Das Cover sieht toll aus! :)

    Verfasst in Erfolgsgeschichten weiterlesen
  • Noely

    Und nicht vergessen, wir müssen solche Storys ja nicht lesen!

    Manche Leute mögen es halt, wenn die Prota mit dem beliebtesten Typen der Schule zusammenkommt oder der kaputte Cop betrunken auf Verbrecherjagd geht.

    Ich mag auch so einige Klischees nicht, zum Beispiel diese Bad-Boy-Protagonisten oder Beziehungen, in denen ein Partner eher wie ein übergriffiger Stalker wirkt und ich kann auch darauf hinweisen, warum ich diese Dinge nicht gut finde, aber vermutlich wird das niemanden davon abhalten, sowas zu schreiben und vermutlich wird es auch weiterhin Leute geben, die das lesen. Aber ich muss es ja nicht tun.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Noely

    Ich habe gerade ein Teilkapitel meiner Masterarbeit geschrieben. Damit hab ich mein Minimalziel für heute erreicht.

    Mal sehen, ob ich gleich noch mit dem nächsten anfange. Oder ob ich das erst morgen mache.

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen

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