• Sophie So

    Da ich heute ausnahmsweise mal wieder Präsenz-Meetings bei Zoom und heute Abend auch wieder Klavierunterricht habe, habe ich jetzt gerade schon geschrieben. Hat viel zu lange gedauert für meinen Geschmack, aber gut, solche Phasen gibt es :sweat_smile:
    Dann muss ich ja jetzt nur noch überarbeiten … und plotten … und planen … und Uni … Ich sollte das Internet ausmachen :joy:

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  • Lichtecht

    @manuela-sonntag sagte in Antagonisten, wie wichtig sind sie wirklich?:

    Ich bin persönlich kein Freund von Sauron-Antagonisten, der personifizierte Böse, das die Weltherrschaft will muahahaaa. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Antagonisten hochjubeln möchte, aber ich denke die meisten Menschen halten sich eben nicht für den Bösewicht der Story, sondern sind der Held ihrer eigenen Geschichte, egal wie verblendet das wirkt.
    Ich versuche daher immer meinen Antagonisten - oder den Gesichtern des Systems, was immer es gerade auch ist - eine logische, nachvollziehbare Motivation zu geben. Das kann auch Macht sein, aber nicht so ein vager Weltherrschaftsplan, das ist mir zu einfach - und über-simple Bösewichte erzeugen meist auch über-simple Helden und beides ist nicht so mein Ding… ;-)

    Ich sehe das auch ein bisschen so. In meinem aktuellen Projekt habe ich zwar auch einen Antagonisten, der ein bisschen Sauron ist (nicht, weil er die Weltherrschaft will, sondern eher, weil er die Herrschaft über einen Kontinent möchte) und einen weiteren, der einfach ziemlich schlechte Moralvorstellungen hat und Rachegedanken hegt, nachdem seine Frau gestorben ist. Aber wisst ihr, was ich gerade beim Schreiben der Antagonisten so spannend finde? Zu zeigen, dass Antagonisten auch die Dinge haben können, die die Helden haben. Ihre eigenen Moralvorstellungen, nach denen sie handeln. Freunde oder Verbündete, die ihnen wichtig sind und um die sie sich auf ihre Art kümmern. Mein haupt-Antagonist hat eine Gruppe von drei Freunden um sich, für die er alles tun würde, und ich bin gerade dabei, das ein bisschen auszuleuchten. Nicht, weil ich seine Taten entschuldigen will (er tut ein paar ziemlich hässliche Dinge), aber einfach um zu zeigen: Auch Antagonisten sind Menschen (oder was anderes) und haben ein Leben.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.