• Viskey

    @art3mis sagte in Die Mitte der Geschichte mastern:

    @Viskey Ich hab’ ’nen Anfang und ein Ende. Ich hatte auch eine Mitte und einen Höhepunkt. – Nur diese waren sehr vorhersehbar und klischeehaft.

    Übersetzung: Du hast keine Mitte und keinen Höhepunkt.
    Wenn sich dein Anfang und dein Ende nicht klischeefrei verbinden lassen, dann hast du auch die - oder wenigstens eines davon - nicht.
    Sprich, du hast nichts. Das lässt sich auch nicht mit Klischee und Was-weiß-Ich schönreden.

    Wenn du nichts hast, ist das dein Problem, und das können wir nicht für dich lösen, selbst wenn wir wollten. Wie stellst du dir vor, wie das hier läuft? Dass wir dir Punkt für Punkt die Geschichte diktieren? Dass du deine Geschichten planst, halte ich nach Beweislage jedenfalls für ein Gerücht. Du willst, dass andere sie für dich planen.

    Die Schreibnacht ist kein Supermarkt, wo man mit seinem Wagen durchfährt und sich bedient. Die Schreibnacht ist ein Garten, wo jeder seine Beete selbst pflegt und hegt, und wenn ein Pflänzchen mal nicht will, holt man sich Tipps zu Dünger und Wasserbedarf. Und dann gießt und düngt man seine Pflanzen wieder selber.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Viskey

    Liebe Art3mis,

    mal abgesehen davon, dass du mal wieder auf deinem geliebten Klischee-Thema herumreitest, stellst du da gerade überrascht fest, dass Autoren Recherche betreiben? War dir das bis jetzt nicht klar?

    Natürlich recherchieren wir die Themen, über die wir schreiben, sonst könnten wir nicht darüber schreiben. Es gibt einen Ausgangspunkt, zB: Ich möchte über eine Violinistin schreiben, die im Nazideutschland unter die Räder gekommen ist. Da sollte ich dann was über Violinen wissen, über Orchester, das Musikbusiness, das Musikbusiness zu jener Zeit, und natürlich jede Menge über jene Zeit. Das eine oder andere nimmt man einfach aus dem Allgemeinwissen mit. (Oder auch nicht, ich werde nie den Fall vergessen, wo das Forum eine Autorin gesammelt darüber aufklären musste, wo und wann der zweite Weltkrieg begann, obwohl genau das eigentlich ihr Thema gewesen wäre …) Den Rest, den mein Alltemeinwissen nicht hergibt, recherchiere ich. Und ich bin da kein Einzelfall. Jeder Autor, der seine Arbeit ernst nimmt, recherchiert.

    Ich habe zum Beispiel eine Buchidee für Atlantis. Was hab ich von dem Buch? Noch nicht wirklich etwas, weil ich über Atlantis zu wenig weiß. Was hab ich also getan? Ich hab das Internet nach Dokus über Atlantis untersucht, ich habe Bücher über den Atlantismythos gekauft. Wenn ich mit dem ganzen Material durch bin, habe ich hoffentlich eine brauchbare Basis, wie ich mein Atlantis anlegen möchte, und wo.

    Wenn du etwas Brauchbares schreiben möchtest, dann schau dir an, was es dazu schon gibt, und schrei nicht bei jedem zweiten Pups “Aber das ist Klischee!”. Du hast augenscheinlich so wenig Ahnung von den einzelnen Dingen, dass du mMn gar nicht beurteilen kannst, was Klischee ist und was nicht. Du siehst etwas mehr als einmal -> Klischee. Aber so ist es nicht. Manche Dinge sind einfach, wie sie sind. Ich warte ja noch auf den Tag, wo du verkündest, du hättest gerne ein Buch voller Einarmiger und/oder Augenloser, weil Menschen mit zwei Armen und Augen ja so klischee sind.

    Ehrlich, was genau ist dein Problem? Oder trollst du einfach gern quer durch die Schreiberforen?

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Viskey

    @AyKay YAY! Gratuliere!

    Und eigentlich kann ich mich nur vollinhaltlich deinem Post anschließen. (Bis auf das, dass es nicht mein erster NaNo war, sondern mein … äh … zehnter? Keine Ahnung, Überblick verloren.)

    Ich geh mit stolzen 50130 ins Bett. Gute Nacht, allerseits, und feiert noch schön!

    Verfasst in NaNoWriMo 2017 weiterlesen
  • Viskey

    Ich muss gestehen, ich bin bestürzt, wie viele hier einfach überlesen/überblättern. Da fühle ich mich aus Autorin, die gerne erotische Szenen (und auch mal eine ausgewachsene Sexszene) schreibt, nicht ernst genommen. Oder überhaupt als Autorin. Ich schreibe etwas, und dann liest es keiner. Ich fühle mich gerade ziemlich demotiviert. Dass es nicht jedermanns Sache ist, ist klar, und ich war selber auch schon mal genervt, als in einem Buch schon wieder eine Sexszene kam. Aber muss man deswegen gleich über alle drüberspringen?

    Und muss Sex denn immer in einem romantischen Kontext stehen? Manchmal ist man einfach nur spitz, manchmal hat man auch einfach grad nichts anderes zu tun. Und wieso dann nicht Sex haben? Macht doch Spaß. Ich meine, ich gehe ja auch nicht Eis essen, weil ich Hunger hab, sondern weil es schmekt. Genauso kann ich Sex haben, weil es halt Spaß macht, nicht nur, weil ich gerade super-dolle in wen verliebt bin, oder auf Deibl komm raus ein Kind produzieren will.

    Vielleicht habe ich da eine sehr unkonventionelle Einstellung zu dem Thema, aber ich frage mich einfach gerade, wieso es so schlimm ist, wenn Leute Sex haben? Wieso ist es so schlimm, wenn sich zwei Leute finden, und das auch auf sexuellem Gebiet ausdrücken, wie toll sie den anderen finden (und damit nicht 8 Monate warten)?

    Was genau findet ihr daran so schlimm?

    Jemand hat geschrieben, das ist wie Freunden beim Sex zuzusehen. Das kann ich akzeptieren. Aber geht das allen anderen hier auch so?

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Viskey

    @taikatalvi sagte in Montagsfrage #133 18.03.2019:

    Eine DSDS-Fanfiction. Der Inhalt hätte schlimmer sein können, aber allein die Tatsache eine Fanfiction zu Deutschland sucht den Superstar geschrieben zu haben, ist peinlich genug.

    Ich glaube, dagegen kann echt keiner anstinken. Hier, dein Pokal und deine Goldmedaille. <überreich>

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Viskey

    Lösungsansätze hab ich jetzt auch nicht wirklich, vor allem weiß ich nicht, was du diesbezüglich schon gesammelt hast.

    Das einzige, was mir einfällt, ist NaNo. Vielleicht hilft dir die Gruppenerfahrung dabei, über deinen Schatten zu springen, und endlich was zu Ende zu bringen. Denn das ist extrem wichtig, dass du endlich mal was fertig bekommst.

    Vielleicht hilft es auch, wenn du dir klar machst, dass du das fertige Buch ja niemandem zeigen musst. Du kannst, wenn du willst, aber du musst nicht. Egal, welche potentiellen Angriffspunkte du eventuell aufmachst, wenn du es nicht willst wird niemand sie sehen.

    Ich drück dir die Daumen für ein erfolgreiches Ende.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Viskey

    Ganz ehrlich: Ist das dein Ernst?

    Wenn du eine Geschichte hast, hast du doch eine gewisse Vorstellung davon, wo das hingehen soll. Oder wer darin vorkommt, oder welches Thema darin behandelt werden soll. Katniss will Freiheit. Wieso ist das denn nicht genug? Wieso kann das nicht dein Thema sein? Diktatur, Unterdrückung, vorenthaltene Freiheit bzw. Scheinfreiheit … sind doch leider wieder ganz aktuelle Themen.

    Deinen Fragen nach zu urteilen hast du jedoch nichts als den Wunsch, ein Buch (oder eine Serie oder einfach irgendwas) zu schreiben. Nur - das alleine reicht nicht.
    Da du selber keinen Plan hast, fragst du unspezifisch querbeet, damit wir uns für dich den Kopf zerbrechen, damit wir für dich Konflikte, Charakterisierung, Plot, Monster … finden.
    Setz dich doch einfach mal selber hin, denk nach, mach dir einen Plan, kauf dir ein Notizbuch und schreib es voll, von vorne bis hinten, sammel Bilder, die dich ansprechen und frag dich, wieso, und wie sie mit deiner Geschichte in Verbindung stehen könnten. Zeichne Skizzen, Strukturpläne, wie die einzelnen Figuren zueinander stehen, von mir aus füll auch eine Batterie Charakterbögen aus. Tu irgendwas, nur tu es selbst.
    Höchstwahrscheinlich wirst du mit deinem ersten Versuch gegen die Wand fahren, aber das macht nichts, das sind wir alle, das gehört mit dazu. Wenn nicht, umso besser.

    Schreiben ist neben Inspiration vor allem auch ein Handwerk, und das lernt man nicht, indem man (gefühlt) wahllos Fragen stellt, sondern indem man sich hinsetzt und schreibt. Und schreibt. Und schreibt. Und noch mehr schreibt.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Viskey

    210 - und die waren schwer erkämpft. Auf halber Strecke hat der Kater eine waffenscheinpflichte Stinkbombe ins Kistchen gelegt. Aber ich konnte doch nicht weg, die beseitigen. Der Doctor brauchte mich!! - Jetzt aber.

    Verfasst in Abenteuer Archiv weiterlesen
  • Viskey

    229 … drei Jahre alte Mode stört mich gar nicht!

    Verfasst in Abenteuer Archiv weiterlesen
  • Viskey

    Ich fürchte, meine Leute sind immer einen Tick zu gut. Zu schlau, zu hübsch, zu begabt, zu verständnisvoll …
    Dem muss ich echt aktiv entgegenwirken, und das klappt meistens nicht.

    Und jetzt stellt euch vor, dass ich einen psychopathischen Vampir schreiben will. Ja, ich lache auch. Oder weine und verkrieche mich verzweifelt unter der Decke.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Viskey

    718!

    Team Doctor war ein Muss! :D

    Verfasst in Abenteuer Archiv weiterlesen
  • Viskey

    Ich wäre vermutlich zu neugierig, es nicht zu tun.

    Aber ich hab jetzt schon Angst davor, ohne zu wissen, ob es jemals passieren wird. Fanfiction ist ja nun nicht unbedingt dafür bekannt, so richtig in den Grenzen des Ursprungswerks zu verbleiben, gerade bei den Ships nicht, und ich meine, ich hab mir ja was dabei gedacht, wieso ich zwei bestimmte Figuren zusammenspanne und niht zwei andere …

    Aber neugierig wäre ich trotzdem.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Viskey

    Kann ich nicht doch lieber eine Katze …? Nein? Och.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Viskey

    Also bei Elfen, Feen und Zauberern würde ich sagen: Das gehört dazu. Das ist ihr Erkennungsmerkmal.

    Und he, Ironman hat kein Cape! ;P Ich glaub, das Cape hat sich mittlerweile auch überholt, das sind mehr die klassischen Superhelden wie Superman und Batman.

    Tatsächlich finde ich, sind inzwischen manche Klischees so oft auf die gleiche Art gebrochen worden, dass das selbst schon wieder zum Klischee geworden ist. Die dumme Blondine, die plötzlich gar nicht so dumm ist, sondern einen IQ von 140 hat … Das hab ich inzwischen schon fast so oft gelesen wie das Ausgangsklischee.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Viskey

    Da hätt’s Team Doctor ja gar nicht mehr gebraucht, Super, A-Team und B-Team!

    Verfasst in Abenteuer Archiv weiterlesen
  • Viskey

    183 - Woohoo, Fassadenkletterei!

    Verfasst in Abenteuer Archiv weiterlesen
  • Viskey

    Danke für den Zuspruch, Leute!

    Es hat mich nur so bestürzt, weil es so geballt daherkam, und es die grundsätzliche Einstellung zu sein schien.
    Aber dank diverser Rückversicherungn von euch geht’s mir jetzt wieder besser diesbezüglich. :D

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Viskey

    Das erste, was meine Hauptfigur tut, ist sterben. Also, fast. Zum Glück kommt Nebenfigur 1 gerade im rechten Moment vorbei, um ihn kurz vor knapp grad noch vor dem Abnibbeln zu retten.

    Der Alltag der Hauptfigur ist damit erst mal keiner mehr. Später, als der Alltag zurückkehrt, ist das hervorstechendste Detail Dreck. Dreck und Mist.

    Die schlimmste Situation hat er eigentlich schon hinter sich und kommt in der Geschichte selbst nicht vor. Vater schon vor seiner Geburt vom Pferd totgetreten, Mutter lässt ihn als 12jährigen alleine sitzen, während sie mit neuem Mann und Halbbruder wegzieht. Und dann wird er auch noch halb tot geschlagen.

    Verfasst in Schreibnacht-Geburtstag weiterlesen
  • Viskey

    1. Es wäre sehr viel mehr Schmalz drin. Beziehungsweise würde ich einige der Geschichten nicht schreiben, weil ich damals noch nicht so düster denken konnte. Und alles hätte zwingend ein Happy End … ok gut, daran hat sich nicht viel geändert, ich will immer noch Happy Ends. :P

    2. Mein 12jähriges Ich zerrt mich vor den Fernseher und guckt Serien. Kino ist unnötig, kommen doch so viele tolle Geschichten im Fernsehen, das nichts kostet! (Ich war schon damals notorisch pleite.)

    3. Was finde ich heute spannender? So ziemlich alles. Und ja, das findet sich in meinen Geschichten wieder, weswegen 12-Ich die auch niemals-nicht geschrieben hätte.

    Verfasst in Schreibnacht-Geburtstag weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.