• Timothea Rubin

    Ich habe immer vage Steckbriefe, das meiste entwickelt sich beim Schreiben, weil ich sie vorher oft nicht einschätzen kann.
    Was ich aber auch oft mache (vorm Einschlafen, im Zug, beim Zahnarzt…), ist die Figuren alltägliche Dinge in meinem Kopf machen lasse und sie so genauer kennenlerne, indem ich ihn einfach zusehen oder zuhöre. Manchmal erzählen sie mir auch freiwillig Sachen über sich, manchmal dauert das ein bisschen… :)

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Timothea Rubin

    Wo man es studieren kann: quasi an jeder Universität (Uni, nicht Fachhochschule), die auch eine philosophische Fakultät haben. Also eigentlich überall, Germanistik ist jetzt ja auch nicht Finnougristik oder Baltisch. ^^
    Und Voraussetzungen: Bereitschaft, sehr viel lesen. Bücher und Fachtexte, gerne zu jeder Seminarssitzung zwanzig, dreißig Seiten und das nur für einen Kurs. Nicht nur Interesse an Literatur(wissenschaft), das ist nur ein Bestandteil. Damit leben können, dass du mit vielen, vielen Lehramtsstudenten zusammen studierst und auch mit blöden Kommentaren in Richtung “Und was macht man damit”. Bereitschaft, Hausarbeiten zu schreiben. Damit leben können, kein richtig festes Berufsziel zu haben (außer du willst Lehrerin werden ^^). NC müsstest du gucken, meine Uni hat für die Lehramtler einen (der ist nicht so krass), für die anderen keinen.

    Germanistik gliedert sich zumindest an meiner Uni (Kiel) in drei Säulen auf, andere Unis werden ihre Schwerpunkte vielleicht anders setzen, aber den folgenden Sachen sollte man schon im Laufe seines Studiums begegnen:

    • Neuere Deutsche Literatur: Literatur ungefähr ab dem 15. Jahrhundert und das geht dann querbeet durch die Jahrhunderte, was so angeboten wird. Ich hab zum Beispiel ein Seminar zu Kinder- und Jugenddramen des 20. und 21. Jahrhunderts belegt, aber das geht im Allgemeinen von bis.
    • Ältere Deutsche Literatur: Literatur des Mittelalters, also was vollkommen anderes und auch ne andere Sprache - Mittelhochdeutsch. :) Kann man gut finden, kann man auch nicht so gut finden, ich glaube, das ist Geschmackssache.
    • Sprachwissenschaft: Guckt sich an, wie funktioniert die deutsche Sprache, woraus bestehen Sprachen auf unterschiedlichster Ebene, wie funktioniert die Wortbildung, das ist auch sehr vielfältig, teilweise umfasst das dann auch Abstecher in die Sprachgeschichte, also die diachrone Perspektive durch die ganzen Sprachstufen hindurch.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Timothea Rubin

    Bei Maxim ist das wohl sein Bruder, was auch daran liegt, dass da sonst niemand ist, der da in Frage käme, aber das verändert sich im Laufe der Zeitspanne, die bei mir schon Canon ist, ein bisschen. :)

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Timothea Rubin

    Spontan: die Lucca-Madonna von Jan van Eyck, weil ich sie wahnsinnig faszinierend finde, wie sie gemalt ist, weil einfach die Perspektive so krass ist und man anhand des Faltenverlaufs ihres Kleides genau sagen kann, wo ist ihr Knie etc. Ich finde die ziemlich toll. Die steht als Postkarte auf meinem Schreibtisch. :D

    Welches Buch würdest du retten? (langweilig, schätze ich ^^)

    Verfasst in Forenspiele weiterlesen
  • Timothea Rubin

    Wenn du eine bestimmte Bedeutung haben willst, kannst du auch “Name Bedeutung XYZ” googlen.
    Und alltägliche Situationen… alles, was du auch machst? ;) Ich lasse auch gerne mal Charas was zusammen machen oder sich unterhalten für die Dynamik untereinander oder über irgendwas nachdenken. (Und schmeiße das dann am Ende alles aus dem Projekt xD)

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Timothea Rubin

    Wenn du eine bestimmte Bedeutung vor Augen hast, die der Name haben soll, kannst du ja auch entsprechend googlen, “Name Bedeutung XYZ”. Du könntest auch auf andere Sprachen zurückgreifen und das übersetzen. Oder du scrollst einfach mal durch Seiten wie z.B. beliebte-vornamen.de da habe ich auch schon zufällig was Gutes gefunden.
    Und es muss ja nicht immer “passend” sein - ich habe eine Figur namens Evelyn (was so viel wie die Lebenspendende heißt), was absolut nicht passend ist, weil sie der Tod ist, aber ich fand es witzig, man kann ja auch ein bisschen mit Kontrasten spielen.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Timothea Rubin

    @flügellos indem man seine Figuren so gestaltet, dass man sie selbst sehr nett und sympathisch und toll findet ^^ und ich verbringe nicht wenig Zeit mit ihnen in meinem Kopf.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Timothea Rubin

    Urgm, ganz eventuell habe ich einen leichten bis mittleren Crush auf meine eigenen Figuren. ^^
    Aber ich fand mal Scipio aus dem Herrn der Diebe ganz toll! :D Eigentlich immer noch ein bisschen.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.