• Tim

    Zwei Männer suchen eine Frau und finden zwei Monster.

    Wenn ich das so lese … warum schreib ich eigentlich 200 Seiten, wenn es auch so einfach ginge? :-D

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Tim

    Hallo zusammen,
    nachdem heute morgen bei Twitter #Schreibnacht trending war, hat meine Neugier direkt Informationsbedarf angemeldet. Eine Stunde im Forum stöbern und schon war ich angefixt ;-)

    Seitdem ich denken kann, war mein berufliches Ziel immer “Schriftsteller”. Mein erstes (und einziges) Buch habe ich mit etwa 5 Jahren geschrieben. Leider war mir damals die Wichtigkeit von Dramaturgie und spannenden Wendungen nicht bewusst und so war der Titel “Tim ist weg” ein ziemlicher Spoiler.
    Knapp 30 Jahre später ist mein Erstlingswerk noch immer mein Bestseller, obwohl Schreiben mein täglich Brot ist. Als Redakteur / Texter in der Unternehmenskommunikation bringe ich alles zu Papier - vom Tweet bis zum Longpaper - und informiere so Kollegen, Kunden, Öffentlichkeit über weltbewegende Dinge aus der Unternehmenswelt, in meiner Freizeit schreibe ich Kurzgeschichten über Gott und die Welt. Außerdem sitze ich seit ungefähr acht Jahren an einem Fantasy-Buch-Projekt, doch irgendwie finde ich immer eine Ausrede, nicht weiterzuschreiben (müde, kalt, warm, Netflix, Sonne, Schnee, Besuch, Netflix, Essen, Netflix).
    Im Backlog habe ich außerdem noch weitere Ideen, aber ich versuche mich zu disziplinieren und nicht x Dinge gleichzeitig vor mir herzuschieben.

    Ich freue mich auf den Austausch, Gespräche und vieeeeles mehr :)

    Verfasst in Vorstellungsrunde weiterlesen
  • Tim

    Hi @Finley,
    ich habe ein ähnliches Problem - jedoch auf beruflicher Ebene.
    Hier fehlt das Händchen für Texte, die entsprechende Herangehensweise an Textaufgaben ist … puuuuh…
    Ich habe es so gelöst, dass ich nicht auf der sprachlichen Ebene gearbeitet habe, sondern mich rein und ausschließlich auf den inhaltlichen Aufbau und die entsprechende Herangehensweise fokussiert habe. Das wäre vermutlich auch mein Vorgehen bei deinem Kandidaten:
    Wie baut man eine Geschichte auf. Wie entwickelt man Personen, so dass sie nicht wie Holzschnitte wirken. Wie bewege ich mich voran, damit eine Geschichte funktioniert. Das inhaltliche darfst du dabei komplett ausklammern.
    Falls das Gespräch darauf kommt, darfst du dann (meiner Meinung nach) auch ehrlich sagen: Pass mal auf, die Idee ist mir noch etwas zu bemüht bzw. zu gezwungen. Versuch doch noch einmal, eine andere Perspektive einzubringen oä.

    Das hat im Job geholfen - auch wenn der Text dadurch sprachlich keine Augenweide wurde, er wurde zumindest verschmerzbar.

    Und wenn es jemandem Spaß macht, eine Geschichte zu schreiben, dann soll er das gerne tun. Aber ähnlich wie beim Singen hilft es manchmal nicht, nur Lust auf etwas zu haben, ein bisschen Talent braucht es einfach.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Tim

    Hallo zusammen,
    ich hatte vor einiger Zeit einmal ein Gespräch mit einer Freundin darüber, wie wichtig der erste Satz einer Geschichte ist - und ich bin mir ziemlich sicher, dass nahezu jeder hier schon einmal ein ähnliches Gespräch darüber geführt hat.
    Was ich mich frage:
    Wie lange dauert es bei euch, bis der … Entschuldigung … DER erste Satz auf dem Papier steht? Beginnt eure Geschichte direkt mit dem ersten Satz oder wird er es erst in der 1., 2. oder 3. Korrekturschleife?

    Und, wenn ihr ihn verraten wollt: Wie lautet der 1. Satz eurer Geschichte? =)

    Ich für meinen Teil nage auf jedem einzelnen Satz rund 261 Mal herum - egal ob im beruflichen oder privaten Texten. Dadurch passiert es mir, dass Sätze teilweise klingen, als habe ich unterwegs vergessen, auf was ich eigentlich hinaus formuliert.
    So hat meine Bachelorthesis (wurde iwo publiziert) im ersten Satz direkt einen sprachlichen Klopper, für den ich mich 10 Jahre später noch immer schäme.

    Und der erste Satz meines aktuellen “Drölf-Jahre-Projektes” geht so:
    „Heeeeeerrmann“, die schnarrende Stimme der 115-Kilo Frau ließ ihm das Blut in den Adern zu Stacheldraht werden.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Tim

    Uff, der Wettbewerb ist ‚Das Ding der ersten Male für mich:

    • das erste Mal, dass jemand Fremdes nen Text von mir bekommt
    • das erste Mal etwas eingereicht
    • die erste Kurzvita geschrieben

    Mal schauen, was das wird 🙈
    Drücke allen die Däumchen :)

    Verfasst in Wettbewerbsarchiv weiterlesen
  • Tim

    Grundsätzlich würde ich sagen: Nein.
    Wir beurteilen andere Autoren nach dem Duktus, der Grammatik, Komplexität von Sätzen, Bildern und Situationen. Uns selbst aber anhand eigener Schreibmotive und der Liebe, die wir in die Texte gesteckt haben. Unsere eigenen Texte lösen Bilder in unserem Kopf aus, weil sie genau dort entstanden sind. Anderen Autoren müssen erstmal unseren Nerv treffen, damit überhaupt Bilder bei uns ausgelöst werden.

    Klar darf man sagen “Also, das hätte ich besser geschrieben”, aber das ist nicht gleichbedeutend mit “ich kann besser schreiben”.
    Vielleicht hat der Autor etwas ausprobiert, vielleicht fühlte er sich selbst nicht wohl in “seinem Text” - man weiß nie.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Tim

    Hallo @Rainblue ,
    ich habe nicht sooo viele Bücher über das “Schriftsteller-Schreiben” gelesen, eigentlich nur eins:
    Stephen King - Über das Schreiben

    Da ich ein großer King-Fan bin und seinen Schreibstil mag, hat mir das Buch ziemlich viel mitgegeben.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Tim

    Puuuh, ich bin gerade auf 289 gekommen.
    (und in mir drin, diese kleine Stimme: Juhuuu! Eine Herausforderung :grin:

    Verfasst in WordWar-Ecke weiterlesen
  • Tim

    Aber selbstverständlich.
    Ich würde die Person vermutlich sogar an den Lesetisch holen, ihr ein Getränk ausgeben und mein Bestes geben.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.