• Thomas Finn

    So, es sind überhaupt nur noch sechs Leute online - ich kann also beruhigt das Licht ausmachen. War mir eine große Freude mit euch und jederzeit gern wieder.

    Wenn Ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gern unter dem Leserbrief-Eintrag auf meiner Webseite melden, oder mich auf Facebook unter “Thomas Finn (Autor)” aufsuchen.

    Also, mögen Euren Geschichten Flügel wachsen & Ihr alle Bestsellerautoren werden. Ich frage euch dann, wie das geht …

    Schreibt schön :)

    Tom

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  • Thomas Finn

    Ja. Du musst selbst handwerklich so gut werden, dass du erkennst, wenn diese Bullshit reden :)

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  • Thomas Finn

    Du kannst immer Nein zu deinem Lektor sagen, denn du (!) stehst für das Buch mit deinem Namen ein. Nur bist du klüger beraten, einen Lektor nicht als Feind, sondern als wohlmeinenden Helfer zu sehen, dessen Aufgabe ja gerade darin besteht, dein Machwerk zu verbessern - und nicht etwa zu verschlechtern.

    Wenn es Unstimmigkeiten gibt, dann trete (gerade als Anfängerin) etwas zurück und versuche deinen Text möglichst so zu betrachten, wie es ein Fremder tut. Und wenn ein Dritter Fragen und Anregungen hat, dann musst du diese Fragen entweder sehr plausibel beantworten können - oder sehr gute Argumente bereit haben, warum du die Anregung nicht aufgreifst.

    Und sei stets ehrlich zu dir selbst, ob du eine Sache bloß deswegen ablehnst, weil du ggf. bloß zu faul bist, noch einmal Arbeit in den Text zu stecken, oder weil du vielleicht einfach bloß zu selbstverliebt bist. Ich sage das deswegen so hart, weil ich selbst mal als Lektor gearbeitet habe und weiß, welche Kollegen es da so gibt. Ich sage nur: Künstler :)

    Ich bin heute ehrlich gesagt aber auch so cool, dass ich einen frisch aus dem Lektorat kommenden Text nehme (der IMMER rot ist!) und schlicht auf “Änderungen alle annehmen” drücke :)

    Dann erst lese ich den Text und korrigiere alle Stellen, die mir auffallen (und setze ggf. auch Passagen wieder ein, die der Lektor rausgenommen hat bzw. formuliere diese wieder um). Denn was mir nicht auffällt, kann auch nicht schlecht gewesen sein.
    Aber das ist wirklich eine Sache der Erfahrung.

    Kurz: Versuche den Lektor als echten Partner zu betrachten, durch dessen Anregungen du auch lernen kannst. Allerdings gibt es natürlich auch solche, die selbst ziemlich mies in ihrem Job sind …

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  • Thomas Finn

    Tja, ich würde mal sagen: Übungssache. Das mit dem “Kopf rauchen” kenne ich natürlich auch. Manchmal hilft es, sich für ein Stündchen auf die Couch zu legen, damit das Hirn wieder runterschalten kann.

    Es läuft ganz gut, wenn du zwischen 5 bis 7 Manuskriptseiten pro Tag schaffst (also etwa 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen pro Seite). Das kann mal nach unten gehen - denn nicht jeder Tag läuft gleich gut - das darf aber auch gern mal deutlich nach oben gehen. Mein Rekord waren 23 Seiten. Da war ich am nächsten Tag aber auch komplett fertig - und dann auch nur damit beschäftigt, die durchzuarbeiten und zu verbessern.

    Am besten, du setzt dich mit so etwas überhaupt nicht erst unter Druck. Versuche eine gewisse Regelmäßigkeit hinzubekommen und - vor allem! - beende deine Geschichte auch! :)

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  • Thomas Finn

    Nun, er sollte aussagekräftig genug sein (denn ggf. kommst du mit ihm sogar als Endtitel durch), aber hänge dein Herz nicht so dran und schreibe in Klammern meinethalben “Arbeitstitel” drunter. Das signalisiert, dass du kompromissbereit bist :-)

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  • Thomas Finn

    Zum “Inspiriert werden” bedarf ich keiner besonderen Orte. Mein Hirn ist eh so gepolt, dass es alles aufsaugt, analysiert und nach interessanten Fragmenten absucht, was es aufschnappt. Und das kann im Zweifel während eines Gesprächs bei einer Party mit lauter Musik passieren.

    Was das eigentliche Schreiben anbelangt, das kann ich eigentlich nur am Computer. Hier, ganz solide an meinem Schreibtisch. Und ich werde nie begreifen, wie man dazu einen Laptop verwenden kann, geschweige denn, diese Arbeit konzentriert in einem Café durchzuführen …

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  • Thomas Finn

    Nein. Es ist alles erlaubt. Und Leute, die dir einreden, etwas sei nicht erlaubt, haben es bloß selbst noch nicht versucht. Entwickle einfach eine gute, aufregende, ergreifende, abwechslungsreiche und überraschende Handlung - und man nimmt dir im Zweifel alles ab :)

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  • Thomas Finn

    Das war damals zum Glück ein Halbtagsjob, bei dem ich nachmittags über zur Gänze frei hatte. Und die Zeit habe ich dann für meine privaten Schreibprojekte verwendet (meine ersten Romane etwa).

    Und ja, derzeit (da ein Roman für den Herbst diesen Jahres fertig werden muss) schreibe ich - wenn ich nicht gerade Fragen für die Schreibnacht beantworte :) - von Morgens bis Abends. Und da verzichte ich derzeit auf fast alles andere in meinem Leben. Will ich auch nicht anders, da ich Romane immer an einem Stück durchziehe. Denn so bleibe ich intensiv bei den Figuren und verliere auch in komplizierten Plot-Situation nie den Überblick über das große Ganze. Es ist also gewissermaßen das Schreibfieber, das dann in mir brennt :)

    Aber zwischen den Roman-Schreib-Phasen? Du hast ja keine Ahnung, wie gut ich auch im Prokastrinieren sein kann… :)

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  • Thomas Finn

    Mir auch - und lobe du den Tag nie vor dem Abend! :)

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.