• Taikatalvi

    @andrea-weil sagte in Muttersprache in euren Manuskripten:

    Ich liebe es, kleine Phrasen unübersetzt in meine Geschichten einzubauen, wenn z.B. ein Charakter Italiener ist, aber die Geschichte natürlich auf Deutsch geschrieben und verständlich sein soll. Für meine Erstveröffentlichung “No Pflock” hab ich mir einen Dialektberater besorgt, weil der Vorsitzende des Münchner Vampirältestenrats Bayerisch redet. Die Senioren jammern gern darüber, dass die Jugend kein Dialekt mehr kann und ein Stück Kultur ausstirbt, und viel älter als Vampirältestenrat geht halt nicht. Eine bayerische Testleserin sagte mir darauf, dass selbst sie den Kerl nicht mehr ernst nehmen kann, aber ich habe es trotzdem drin gelassen. Allerdings traue ich mich nicht, als Hessin diese Szenen in einer Lesung zu verwenden. #Gnackzuuzler

    Das klingt absolut fantastisch! Allein schon die Betitelung “Münchner Vampirältestenrat” und dann die Frustration über aussterbende Kultur… das sehe ich doch sofort, ob gewollt oder nicht, als kreativen und überspitzten Kommentar auf die ganze Sache mit der sogenannten Leitkultur.

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  • Taikatalvi

    @glimmer sagte in Montagsfrage #128 11.02.2019:

    Meine kurze aber prägende Arbeitslosigkeit und der Satz von Stephen King, dass Deutsche Schriftsteller nicht in der Lage wären, Romane mit mehr als 500 Seiten zu veröffentlichen. Bisher hat er wohl Recht, denn meine zwei noch nicht veröffentliche Romane haben jeweils 400 Seiten - Mist ;-)

    Wenn das nicht an den Verlagen liegt, die alles, was ihnen zu lang ist, erstmal um zweihundert Seiten kürzen xD

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Taikatalvi

    Bevor ich lesen und schreiben konnte, wurde mir viel vorgelesen und Geschichten erzählt. Ich hatte Spaß daran, die vorgelesenen Geschichten auswendig zu lernen und nachzuerzählen, zum Beispiel die kleine Raupe Nimmersatt, Bärenfreunde und Bibelgeschichten in kindgerechter Fassung. An den Tonaufnahmen, die es davon gibt, merkt man, dass mich anscheinend bestimmte Wörter wahnsinnig fasziniert haben, die ich beim Sprechen besonders betont habe (u.a. das Frühstücksbrot, das eigentlich ein Früchtebrot war). Sobald ich dann halbwegs lesen und schreiben konnte, sind die ersten kurzen, äußerst unlogischen, aber immerhin eigenen Geschichten mit einem ungespitzten Bleistift in ein Buch geschrieben worden. Zum Glück habe ich dieses Buch noch.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Taikatalvi

    So viele coole Ausschreibungen überall. Das ist ja fast so, als wollte mich jemand aktiv am Fokussieren hindern :scream:

    Verfasst in Verlagsausschreibungen weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.