• SebMeissner

    Ich danke euch für diesen Austausch, wobei ich wie oft besonders von @NelaNequins sachlichen Ausführungen profitiere.
    Wie vermutlich die meisten hier, gehöre ich zu keiner relevanten Minderheit und erlebe die Thematik aus Autorensicht als weiteres, notwendiges Recherchefeld - so wie ich eben auch andere Aspekte meiner Geschichte schlüssig und stimmig gestalten möchte.

    Persönlich ist mir der sprachlich aufmerksame Umgang mit marginalisierten Menschen wichtig, weil ich mit sehr vielen Kindern und Jugendlichen zu tun habe, denen es schlecht geht. Und es ist keine Frage, dass junge Menschen, die sich aus irgendeinem Grund anders fühlen, um ein vielfaches häufiger von Missachtung und resultierenden Selbstzweifeln betroffen sind als der Rest, bis hin zu einer vielfach höheren Suizidrate.

    Gleichzeitig erlebe ich, dass gerade bei den Jüngeren das richtige “Gendern” viel selbstverständlicher ist und ich freue mich sehr, dass da etwas Neues wächst.

    In der Traumschreiterserie gibt es markante und wichtige marginalisierte Charaktere - wobei sie das in dieser Welt nicht sind und ihr Leben so erzählt wird, wie jedes andere. Das ist für mich der beste Weg, selbstverständlich Repräsentation zu erreichen, ohne die Thematik selbst in den Vordergrund zu stellen. Aus dem gleichen Grund gehören diese Charaktere bis auf einen nicht zu den Hauptcharas, aber zur ersten Riege rund herum, ohne die nichts möglich wäre.

    Unsicher bleibe ich hier natürlich trotzdem, denn letztlich bleiben es meine Vorstellungen und deren Lücken.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • SebMeissner

    Großartig finde ich immer, wenn man ernst macht. Viel interessanter als die Frage, ob sie ein Achterdeck benennen kann oder nicht, ist doch, ob sie auf die Idee kommt da keine Wäsche aufzuhängen. Die Funktion von Schiffsorten zu missachten bietet auch einen authentischen Rahmen für eine saftige, informative Strafpredigt und spätere Einlagen a la Bart Simpson: Ich darf nicht auf dem Achterdeck schlafen, ich darf nicht auf dem … Dann werden die notwendigen Namen schnell zum eingängigen Runninggag.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • SebMeissner

    Für mich wäre “kam” richtig, wenn du die Szene weitererzählst, und “gekommen ist”, wenn du nur den Zeitpunkt erwähnst … aber frag mich nicht nach Grammatik …

    Verfasst in Die Schreibnacht-Deutsch-Nachhilfe™ weiterlesen
  • SebMeissner

    Du benötigst im Impressum eine ladungsfähige Anschrift. Verlag oder Agentur funktionieren an dieser Stelle, weil du die bevollmächtigen kannst, entsprechende Schreiben an dich weiterzuleiten oder (?) dich ganz zu vertreten. Ähnlich funktioniert es mit einem Impressumsservice, wobei ich in der guten Situation bin, meinen tatsächlichen Namen zu nutzen und nur die private Anschrift zu verschleiern.
    Bei meiner Printausgabe über BoD brauche ich das noch nicht einmal, weil die dort als “Verlag” auftreten, aber für Website, Newsletter, Titelschutzanzeige und Ebook.

    Dein Künstlername muss amtlich eingetragen sein, damit du ihn in all den Funktionen verwenden kannst, die du letztlich benötigst. Es geht darum, dass du rechtlich eindeutig zu bestimmen bist.

    Meine Kollegen wissen, was ich tue, ebenso wie ich meine freiberufliche Nebentätigkeit beim Arbeitgeber anmelden musste.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • SebMeissner

    :star2: Ich wünsche jedem von uns die Beharrlichkeit, trotz aller Stolpersteine oder Fehltritte mit Freude dabeizubleiben - und das Glück, stattdessen voranzuschweben. :star2:

    :star2: Persönlich wünsche ich mir genügend Leser für meine Traumschreiterserie, dass ich mir nicht jede Veröffentlichung zusammensparen muss. :star2:

    Verfasst in Schreibnacht-Geburtstag weiterlesen
  • SebMeissner

    Großartig, bin bei beidem dabei … dauert allerdings noch, bis ich wieder aktiv teilnehmen kann. Oder zählen auch Überarbeitungen der Woche? 😁

    Verfasst in Der Satz der Woche weiterlesen
  • SebMeissner

    Guten Morgen.

    Bis auf die #storyausschnittchallenge habe ich Urlaub - also kein Marathon für mich. Wünsche euch gute Worte!

    Ich bin so verpeilt, dass ich jetzt fast jeden Tag der Challenge irgendwas verbockt habe … und gerade habe ich festgestellt, dass ich meine Instagrambeiträge nicht bei Twitter teilen kann, weil ich die Zugangsdaten vergessen habe … :blush:

    Ach ja … digitalnative … not.

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • SebMeissner

    Guten Morgen … Mittag (aber für mich immerhin vor dem Frühstück)!

    Fazit dieser Schreibtage: Instagram macht irgendwie Spaß - danke an @Buchbummelant 😁 für die schöne Aktion!

    @Mirjam-W Das ist letztlich etwas, was man sich vom Lektorat erhofft, im Korrektorat aber nicht mehr wirklich hören will, oder? Schön dass es produktiv war!

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • SebMeissner

    @jana-oltersdorff sagte in Montagsfrage #154 12.08.2019:

    Übrigens: Gestern Abend habe ich endlich mal wieder zwei MikroFictions für Sweek verfasst. Das sind jeweils die ersten Sätze:

    “Dein Garten ist ein Dschungel”, stellte Fabienne fest, als sie neben Emma auf der Terrasse saß und den Kindern beim Spielen zusah.

    Haben Sie dem Tod schon einmal ins Auge geschaut?

    Gäbe mit kleinem “sie” auch einen feinen Dialog … :grinning:

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.