• S
    Sarah

    Mittlerweile überarbeite ich zum X-ten Mal den Anfang einer Story, bin aber nie mit mir selbst zufrieden xD Vielleicht bekomme ich ja von euch ein paar Mutzusprechungen, ob ihr das Buch nach diesem Beginn weiter lesen würdet.

    Hier kommt der Anfang ^^

    Landschaft folgte auf Landschaft. Auf Berge folgten Täler. Und auf Täler folgten Wiesen. Einsam und verlassen. Blasse Idyllen, einsam und schön, folgten auf gläserne Gärten, voller Betriebsamkeit und Leben. Doch all dies ließen wir hinter uns. Ein altes Leben, mein altes Leben, fast schon unerreichbar … wie durch einen Nebelschleier betrachtet. Wohin auch immer sie mich trug, diese Reise, je weiter sie mich von meinem altem Leben entfernte, sie brachte mich in ein neues, anderes und sicheres Leben. Dies wollte ich zumindest glauben. Seit ich denken konnte, waren wir ständig unterwegs. Von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Die immer gleichen gläsernen Paläste an immer gleichen Orten. Und wenn es einmal einen Ort gab, welcher mir gefiel, der mir vertraut war, dann konnten wir nicht bleiben. Zu groß war die Gefahr entdeckt zu werden, und so reisten wir weiter und weiter. Immer auf der Flucht, auf der Flucht wegen mir. Und dem, was ich bin.
    Ein plötzlicher Ruck riss mich aus meinen Tagträumen. Orientierungslos blickte ich zu meinen Eltern, aber ihre ebenso ratlosen Mienen verrieten mir, dass auch sie nicht wussten, weshalb der Zug langsam zum Stehen kam. Lautes Donnern und Zischen verkündete das Öffnen der versiegelten Türen. Neben mir spürte ich wie das Herz meiner Mutter zu rasen begann, ich konnte laut und deutlich ihr immer schneller schlagendes Herz hören. Blut rauschte durch meine Ohren und ich atmete leise ein und aus. Versuchte mich zu konzentrieren. Was würde als Nächstes geschehen? Ich versuchte ein Bild zu erhaschen.
    „Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit.", vermeldete eine ruhige Baritonstimme. In der Mitte unseres kleinen Abteils, vor unseren Augen, erschien ein schwebendes Hologramm. Ein Mann, mittleren Alters mit freundlich wirkenden und dennoch leeren Augen wurde sichtbar, als sich die Pixel in Bruchteilen einer Sekunde in der Luft materialisierten.
    „Es besteht kein Grund zur Panik. Bitte bleiben Sie ruhig in Ihren Abteilen sitzen. Der Zug wird nach illegalen und gefährlich bewaffneten Flüchtlingen abgesucht.“
    Weitere Pixel begannen sich neben dem bereits bestehenden Bild zusammenzufügen. Ich wusste, was sie jetzt zeigen würden. Aber noch bevor sich mir das Bild in seiner Gesamtheit zeigen konnte, waren Mutter und Vater aufgesprungen. Ohne viel Worte zu verschwenden, sprang auch ich auf, schnappte mir meine wenigen Sachen und stolperte hinter ihnen aus unserem Abteil.
    Auch auf dem Gang schwebten die Hologramme umher, hoch oben an der Decke, zwischen den antiken Lampen, und immer noch wiederholte der technisch generierte Sprecher, dass kein Grund zur Panik bestand, während irgendwo im hinterem Teil des Zuges sich zischend und donnernd die Türen schlossen und die Reisenden im Inneren versiegelten. Ein Ruck, welcher nach nur wenigen Sekunden auftrat und sich im Klang der sich versiegelten Türen verlor, ließ den Zug erneut anfahren. Die Dauer der maximalsten Beschleunigung war äußerst gering und so dauerte es nicht lange, bis wir uns wieder auf der anfänglichen Höchstgeschwindigkeit befanden.
    Hektisch schaute sich mein Vater um, begann dann zu rennen, Mutter und mich dicht hinter sich.
    „Halt, bleiben Sie stehen!”, schrie eine harte, männliche Stimme. Doch dies würden wir ganz bestimmt nicht tun. Ganz im Gegenteil: Wir rannten nur noch schneller. Meine Schritte hämmerten auf dem metallischem Boden wider, das unregelmäßige Atmen meiner Mutter dicht hinter mir. Schwere Tritte donnerten uns sofort hinterher. Von irgendwoher erklang das Schrillen einer Alarmglocke und der Gang wurde in Rot flackerndes Licht getaucht. Wir rannten an Abteilen vorbei, aus welchen uns neugierige Blicke folgten. Rufe, Schreie und schließlich hart geführte Kommandos folgten uns durch den Wagon, um zur nächsten Tür zu gelangen, welche uns in einen ruhigeren Teil des Zuges zubringen vermochte. Von hinten hörte ich Surren, hörte wie es an einer der metallischen Türen abprallte und meine Mutter leise fluchte. Ich gestattete mir einen kurzen Blick über die Schulter, sah wie meine Mutter ihre Waffe zog, sich umdrehte und ihr Ziel anvisierte. Meinen Kopf wieder herumreißend, wollte ich weiter rennen, doch mein Vater verharrte in seiner Bewegung. Vorne sah ich weitere bewaffnete Sucher, die sich einen Weg zu uns bahnten. Es gab kein Entrinnen und mein Vater schlitterte zur nächsten Tür, ließ sich in die Hocke sinken, um an dieser zu hantieren. Wieder suchte und fand mein Blick meine Mutter. Einen kurzen Augenblick schien alles in Zeitlupe abzulaufen. Ein roter Strahl schoss auf uns zu, während sich ein ebensolcher aus der Waffe meiner Mutter löste. Sie sah mich, wie ich sie anschaute, ihr Blick war erschreckend klar, ihre Lippen bewegten sich, doch durch all diesen Lärm konnte ich nichts hören. Abermals Surren, ein weiterer Strahl folgte uns und immer mehr solcher Ebenbilder verließen den Lauf von Mutters Pistole.

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  • S
    Sarah

    Hey, heute bin ich über ein neues Imprint gestolpert, welches momentan noch als Internetpräsenz in der Betaphase ist.
    Oetinger34 nennt sich das Projekt des Friedrich Oetinger Verlages und soll das Verbinden, was zusammengehört. Unsere/Eure Storys und diverse Junior Lektoren, Illustratoren und natürlich die Leser.
    Bei näherer Betrachtung habe ich herausgefunden, dass es eine gute Mischung aus der Bastei Lübbe Academy und dem LYX Storyboard ist ;)
    Habt ihr euch dort schon beworben (ja, nicht jeder hat im Moment Zugang, man kann auch nicht erkennen, ob nach der Betaphase es für jeden Ottonormalverbraucher zugänglich sein wird) oder habt ihr es vor?
    Und falls euch dieses Projekt kein unbeschriebenes Blatt ist, könnt ihr Erfahrungen teilen?

    Quelle: Oetinger34

    [video=youtube]https://www.youtube.com/watch?v=DaVfz2MXnWM[/video]

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  • S
    Sarah

    Eigentlich sagt es der Betreff ja schon, aber, ich schreibe es gerne noch einmal, damit es hier nicht so leer aussieht ;)
    Was macht für euch eine gute Lovestory aus?
    Ist es das herantasten der Protagonisten aneinander, das langsame kennen lernen und flirten oder liebt ihr eher dass es Liebe auf den ersten Blick ist, sie auf Seite 25 schon zusammen sind und dann durch den Sturm und Drang ihrer Leidenschaft in Irrungen und Wirrungen getrieben werden, welche sie von einem Liebesaus ins nächste schickt, sie aber immer wieder zusammenfinden und ihre Probleme beseitigen; eine On-Off-Beziehung oder doch lieber das romantische Flirten mit einem wild fremden Mann, welcher eine starke Anziehungskraft hat?

    Bei mir ist es (fast) eine Mischung aus allem. Was ich absolut nicht leiden kann sind die ständigen On-Off-Beziehungen, welche mich mehr recht als schlecht an den Rand der Verzweiflung treiben, da sie Hauptprotagonisten einfach nie das Offensichtliche sehen. Ein bisschen Liebesaus muss sein, sonst wäre es zu langweilig, aber ständig On-Off ist mir bisweilen zu dämlich.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • S
    Sarah

    Nachdem ich dein Buch Elemente der Schattenwelt. Blood & Gold heute morgen, nach einer Nacht des durchlesens so enthusiastisch rezensiert habe, stellt dich mir die Frage, woher du deine Ideen nimmst. Einige sind ja bekannt, aber das gewisse Extra erzielst du ja bei der Mischung von neuartigen Dingen, welche den Plot erst so richtig interessant machen :)
    Kommen sie dir einfach so? Begibst du dich mit deiner Lieblingsmusik in eine Isolation oder etwas ganz anderes?

    LG
    Sarah von ZeilenSprung

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • S
    Sarah

    Wie findet ihr die so genannten eShorts zu diversen Büchern?
    Persönlich finde ich solche Kurzgeschichten zu meinen Lieblingsbüchern total genial, da ich dort mir die Zeit vertreiben kann, wenn ich auf den nächsten band warte, oder aber ich bekomme mehr Hintergrundinformationen ^^

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • S
    Sarah

    Hallo :)

    Obwohl ich bisher durch meine Arbeit deine Bücher vom Cover her kenne und noch nie herein gelesen habe, habe ich mich über deine Homepage informiert. Bei “Wie alles begann” schriebst du darüber, dass du nach vielen Absagen dich an eine Literaturagentur gewandt hast. Wie sieht denn eine Zusammenarbeit mit einer solchen Agentur aus? Und wie ist das, wenn sie für das Buch keinen Verlag finden? Wird dann gleich, ähnlich wie bei dir, ein Aufhebungsvertrag gemacht?
    Werden Manuskripte eher gelesen, also bevorzugt bei Verlagen?
    Und lohnt sich die Suche nach einer solchen Agentur?

    So, das wären meine Fragen :)

    Verfasst in Fragestunde mit Jenny-Mai Nuyen weiterlesen
  • S
    Sarah

    Hey ihr Lieben,

    ich benötige eure Hilfe. Hat jemand Erfahrung mit Second Elements GmbH & Co KG? Denn ich würde gestern von denen angeschrieben und weiß nicht so Recht, was ich davon halten soll. ( Mir ging durch den Kopf, dass ich bei der Seite oder direkt bei eBook.de anfragen sollte, ob dies stimmt )
    Hier mal die Mail:

    Guten Tag,

    in meiner Funktion als Redakteur bei der Second Elements GmbH & Co KG aus Hamburg, einer Agentur für Suchmaschinenmarketing, bin ich auf Ihren hervorragenden und sehr informativen Blog http://zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de aufmerksam geworden.

    Für unseren Kunden ebook.de suchen wir nach Kooperationsmöglichkeiten zwischen thematisch passenden, authentischen und vor allem hochwertigen Blogs wie Ihrem und unserer Agentur. Grundsätzlich geht es uns dabei um die einmalige Verlinkung unseres Kunden im Fließtext eines Beitrags, der auf Ihrem Blog veröffentlicht wird. Gleichzeitig ergänzen Sie Ihren Blog dadurch um wertvollen und hochwertigen Content.

    Was können wir anbieten?
    Wir schreiben Ihnen einen hochwertigen und uniquen sowie redaktionell verfassten Beitrag, der Ihre Zielgruppe anspricht und Ihrem persönlichen Schreibstil entspricht. Dabei kann es sich bspw. um eine Buchbesprechung handeln. Bei der Themenauswahl steht es Ihnen natürlich frei, eigene Themen vorzuschlagen. Auf Wunsch schreiben wir Ihnen auch einen kurzen Text (bis 400 Wörter), durch den Sie einschätzen können, ob ein Blogbeitrag von uns zu Ihrem Blog passt.

    Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass Sie wie gewohnt einen Text selber verfassen, uns diesen zukommen lassen und wir gegen Ihr Einverständnis einen Link zur Website unseres Kunden einbauen.

    Als Dankeschön können wir Ihnen z. B. fünf Gutscheine á 10 Euro von ebook.de und einen 25€-Gutschein von IKEA/Zalando für ein Gewinnspiel anbieten, die Sie auf Ihrem Blog verlosen oder selbst einlösen können. Außerdem könnten wir Ihnen auch zwei oder drei Blogbeiträge schreiben, von denen nur ein Blogbeitrag einen Link zu unserem Kunden enthält. In diesem Fall erhalten Sie noch mehr kostenlosen Content als Mehrwert für Ihren Blog und Ihre Leser.

    Natürlich haben Sie Ihre eigene Meinung und Vorstellung zu dieser Form der Kooperation. Daher würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre konkreten Rahmenbedingungen für eine solche Zusammenarbeit schildern, sollte grundsätzliches Interesse bestehen.

    Ich würde mich bedanken, wenn Sie sich kurz Zeit nehmen und sich über unser Angebot Gedanken machen.

    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und verbleibe mit den besten Grüßen

    Markus Schnieder

    Second Elements GmbH & Co. KG

    Was haltet ihr davon?

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • S
    Sarah

    So, die Leipziger Buchmesse ist gestartet xD ( Hmm ja klar ^^ )
    Und auch wenn diese Messe selbst keine Con ist ( zumindest im herkömmlichen Sinne ) ist sie knapp an der Grenze zu einer :D
    Also frage ich mich, ob ihr schon einmal auf einer Con gewesen seid? Und wenn ja, welches Fandom hatte sie?
    Nun, ich selbst bin ein Con Gänger ;) solange es das liebe Geld mitmacht, bin ich auf verschiedenen Cons im Jahr Zuhause.
    Mein Traum ist die Comic Con, aber wie gesagt, das liebe Geld hindert mich daran -.-

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • S
    Sarah

    Kennt ihr das, wenn der Tag gerade erst begonnen habt, die Morgenstrahlen der Sonne kitzeln euer Gesicht und schon setzt ihr euch hinter die Arbeit. Ab ans Werk.
    Doch plötzlich, vollkommen vertieft in die Situation der Habdlung, jagt eine Idee wie win Blitz durch euren Kopf. Ihr versucht am eigentlichen Thema dran zu bleiben, doch während man Satz für Satz formt, wird eine neue Gesichte in eurem Kopf geboren.
    Sich selbst verdammend, dass man zwar eine blühende Fantasie, aber zu wenig Zeit hat, versucht man sich nur Stichpunkte zu machen, damit ja keine Idee zu dem Sprichwort “Aus dem Auge, aus dem Sinn” passt.
    Dann fragt man sich, warum der Tag keine 48 Stunden hat oder man sich doch lieber teilen kann. Ein Teil arbeitet an dem Entwurf in der andere Teil wird aktiv mit der Idee.
    Kennt ihr solche Momente auch? So bin ich zwar Fantasievoll, doch gar nicht produktiv, was das Schreiben betrifft.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.