• Rainblue

    Der Titel spricht für sich. Ich bin in meinen schriftstellerischen Anfängen über diverse Bücher, Videos und Websites gestolpert, um mich fortzubilden und das Handwerk zu erlernen, einige waren extrem hilfreich, andere nichts anderes als erschreckend demotivierend. Aktuell würde ich gern wieder in den ein oder anderen Ratgeber reinschnuppern, versinke aber ein bisschen im Umfang der Möglichkeiten.
    Beiträge im Internet sind das eine, aber ich habe die Nachschlagewerke lieber schwarz auf weiß und in meinem Bücherregal. Meine Frage ist also, was - wenn es welche gibt - eure Lieblingsschreibratgeber sind und warum?
    Und interessehalber auch, was ihr schon so für Erfahrungen damit gemacht habt?

    Meine beiden bislang ungeschlagenen Favoriten sind “Schriftsteller werden” von Dorothea Brande und “Die neue Wörterwerkstatt” von Sylvia Englert.

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  • Rainblue

    erzählt von gängigem, eher harmlosem Fantasy-Projekt
    "So was Brutales schreibst du?!" (ich frage mich dann nur, wie diese Leute es durchhalten, ihre Krimis zu lesen, von denen sie mir erst kürzlich noch erzählt haben) Geht auch so in die Sparte mit dem, dass man doch eigentlich so nett sei. xD

    “Du schreibst? Wie cool, dann können wir ja irgendwann erzählen, dass eine Beststellerautorin mal bei uns gearbeitet hat!”
    (ich zweifle nicht daran, dass das wirklich nur nett gemeint war, aber manchmal ist der Ton komisch…)

    “Sie wollen Autorin werden? Sie wissen aber schon, dass das kein Zuckerschlecken ist. Da ist nichts mit Ausschlafen und faul rumsitzen.” (Wow, danke, dass du mir DAS gesagt hast, ich dachte immer, als Autor verbringt man den ganzen Tag mit Fernseher und Chipstüte!)

    “Wird das dann auch verfilmt?” (Klar, ich schließe den Filmvertrag gleich im Anschluss an den vom Verlag ab, das weiß doch jedes Kind)

    Ansonsten kann ich mich den Fragen darüber, wo man die Zeit hernehme nur anschließen. /D Die kommen in der Regel immer. Aber es gibt auch eine Gegenseite mit sehr lieben und ehrlich interessierten Fragen, das gleicht dann alles wieder aus.

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  • Rainblue

    Um konkret auf die Frage zu antworten: Jein. Wichtig und unwichtig gleichermaßen. Was vorrangig daran liegt, dass Charaktere ja meistens nicht nach Vorgabe des Autors handeln und sich entwickeln, sondern ihm irgendwann selbst mitteilen, was sie so haben und wie sie so ticken…
    Lustigerweise war die Vorstellung, etwas anderes als heterosexuelle Paare oder Figuren zu schreiben vor ungefähr 4, 5 Jahren für mich noch absolut undenkbar. Dann änderte sich durch neue Erfahrungen etwas und ich fing an, mich dafür zu begeistern und fand, gemeinsam mit den Charakteren in der Story, plötzlich auch heraus, dass ich selbst bisexuell bin.
    Und heute würde sich das aus meinen Geschichten gar nicht mehr herausdenken lassen. Nicht, weil ich es der Welt unter die Nase reiben will, sondern weil ich es einfach schön finde, wie viele Formen Liebe annehmen kann - oder eben auch wie unterschiedlich Leute das empfinden (auch in Bezug auf Asexualität/Aromantik) und ganz besonders, weil jeder Charakter (und jeder Mensch) völlig andere Erfahrungen damit macht. Jeder empfindet seine Sexualität anders und in dem Moment wird es dann auch in einem Roman für mich interessant, ob es nun einen Einfluss auf die Handlung nimmt oder nicht.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen

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