• Mooncat

    Jain. So, wie es aussieht, bin ich mit Überarbeiten mit dabei. Also kein klassischer NaNo.
    Ansonsten habe ich genug Baustellen, um dort weiterzuschreiben, sollte ich unerwartet umschwenken oder früher als gedacht mit der Überarbeitung fertig werden.

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  • Mooncat

    @talismea Gern geschehen. Stimmt, einfach 2 Sachen oder Personen zu nehmen, bei denen man sich Sex so gar nicht vorstellen kann, war eine tolle Idee. Ich hab mir halt überlegt, was ist für mich so ziemlich das pure Gegenteil von anziehend und bin bei Klobürsten gelandet.
    Und hab mir gedacht, jeeeeez, wie in aller Welt soll ich das je hinkriegen …

    Erstaunlicherweise, sobald ich die Bürsten nicht mehr als Klobürsten angesehen habe, sondern als denkendes, fühlendes Wesen, und mich in die Bürste reinversetzt habe und mir vorgestellt habe, wie und was denn für die beiden überhaupt erregend sein könnte, da ging es plötzlich. Hab dafür sogar Klobürsten recherchiert, Modelle verglichen und mich dann für zwei entschieden, um sie auch bildlich vor mir zu haben. Ganz wichtig, die beiden bekamen eine kleine Geschichte als Rahmen, von Klassenunterschied und verbotener Begegnung … und wie gesagt, schon lief es.

    Aber fast das Wichtigste bei der ganzen Übung für mich war, dass es mir ganz viel Skrupel und Zweifel genommen hat. Immerhin, wenn ich erfolgreich eine Sexszene zwischen zwei Klobürsten habe schreiben können, dann geht es mit meinem zwei (oder wie viel auch immer) geliebten Charas sowieso. Ich muss es mir manchmal genau dann wieder vor Augen führen, wenn ich eben auch ewig auf den Moment hingearbeitet habe und es dann auch richtig brutzeln soll, aber ja, es hat mir definitiv geholfen.

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  • Mooncat

    In dem Sinne: ich hab im Rahmen einer Challenge mal eine Sexszene zwischen zwei Klobürsten geschrieben. Challenge war, Sex zwischen zwei Charas zu schreiben, die man sich so überhaupt nicht sexuell vorstellen kann. Ergo Klobürsten.
    Aber es hat mir geholfen, mich zu verbessern. Ich habe für mich erkannt, wie wichtig es mir ist, mich auf die Situation und die Charas einzulassen. Nicht mich darauf zu konzentrieren, wie ich was sexy finden würde, sondern was ersiees in Wallung bringt.

    Und ja, auch für mich ist die Geschichte zentral. Im Gegensatz zu @Silberwind ist für mich eine Geschichte ohne Lirbe als Element drin keine Geschichte, die mich anspricht. Egal welches Genre, etwas Liebe muss immer irgendwie mit dabei sein.

    Natürlich lese ich da mehr, als ich selber schreibe. Sexszene muss nicht immer sein, das stimmt. Kenne auch einige, die die gerne überspringen oder imTV weiterspulen. Aber kenne eben auch andere, die gerade nach diese Szenen lächzen. Die Frage ist dannbhalt oft, wieviel zeige ich wirklich. Reicht quasi das Vorspiel, inwieweit sich das halt je nach Epoche, Kultur und Neigung ausgestaltet, wird der Akt selbst blumig umschrieben oder geht es wirklich hardcore zu?
    Das sind Fragen, die ich mir immer wieder aufs Neue stelle, bei jeder Geschichte, jeder Szene, jedem Chara.

    Und tja, die Antworten musst ich halt immer wieder selber suchen gehen.

    Keine Ahnung, ob da jetzt was geholfen hat - aber ja, ich habe auch oft Mühe gehabt mit Sexszenen. Und wie gesagt: Challenges haben geholfen - und viel fanfiction …

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  • Mooncat

    Meine Reisetagebücher.

    Welche Sprache (Dialekt oder allg. Sprache) würdest du retten?

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  • Mooncat

    Nö. Aber mein Volk ist sehr Klassenbewusst - und anderen Spezien gegenüber manchmal etwas hochmütig unterwegs. Aber nichts was an diese leidigen Menschenfehler herankommt

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  • Mooncat

    Vor dem Einschlafen oder sonst wann stell dir vor, du bist dieser Prota. Sei dein Prota in irgendeiner Szene. Nicht unbedingt aus deiner Geschichte. Kann gut vor oder weit danach oder was ganz Alternatives sein.

    Funktioniert das nicht, versetz dich in seinen Sidekick/Lover/Anta und stelle dir was vor, das sie gemeinsam durchmachen.

    Mir hilft das oft, wenn ein Charakter bockig ist.

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  • Mooncat

    Ich würde auch nicht unbedingt Menschen direkt suchen. Es gibt weiss Gott genug Filme, Bücher und Dokus darüber.
    Aber wenn: Foren. Sicher das Einfachste und Sicherste.
    Ansonsten: Kneipen. Discos. Hör dich um, wo ‚die‘ so rumhängen, schau dir die Gegenden an. Beobachte. Auf der Strasse. Rund um Drogenabgabestellen. Selbsthilfegruppen. Vielleicht können/sind bereit die Gruppenleiter Erfahrungen teilen oder haben Tipps. Aber eben - ist sehr persönlich und braucht viel Vertrauen.

    Yeah. Mehr fällt mir auch nicht ein. Ich selbst halte mich bei Recherche fast immer nur an unpersönliche Quellen, sprich die oben genannten. Für medizinische und polizeiliche Sachen kenn ich jemanden, für den Rest gibt es meistens in Foren fast immer Rat - oder sie haben Tipp wo nachschauen.

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  • Mooncat

    Ich liebe die 1. Person. Sowohl als Leser als auch zum Schreiben (mal abgesehen vonnden Zeiten. Die sind echt eine Knacknuss für mich in dem POV, immer wieder …).
    Und habe folglich Mühe, die Frage zu verstehen. Keine Perspektive ist persönlicher oder näher als die in der ersten Person … das ist ja grad das Schöne daran. Man sitzt im Kopf des Erzählers, erlebt alles mit ihm oder ihr gemeinsam.
    Oder meinst du zu den anderen Charakteren? Da wird es schwieriger, da jede Einstellung halt nur vom Erzähler selbst kommen darf, bzw. muss. Umso wichtiger werden dadurch die Handlungen, Haltungen und Dialoge der Gegenüber. Durch Überlegungen des Erzählers oder Fragestellungen in Dialogen funktioniert für mich dann auch die Nähe - oder Abscheu - zu den anderen Charakteren, je nachdem was für ein Typ er/sie/es ist.
    Ist es eine wichtige Figur: da stell ich mir oft vor, wie denn diese so reagiert und was sie denkt in gleichen aber auch anderen Szenen. Das schreib ich dann zwar nicht - okay, je nach Wechsel oder nicht schon - aber die notwendige Nähe bringt es trotzdem. Muss sie schliesslich so gut kennen, um was auch immer dann aus der Perspektive des Erzählers zu schreiben.

    Aber ja, das A und O ist, die Gedankenwelten der verschiedenen Charas sehr gut zu kennen. Eigentlich immer, aber da die Gedankenwelt halt in der Perspektive vorherrscht, ist es hier umso wichtiger.

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