• Mone

    @Polygoron

    Wie gesagt. Ist nicht so schlimm. Ich finde auch, dass es manchmal echt schwer ist durch geschriebene Worte einzuschätzen, wie das Gegenüber es gemeint hat. Da kann viel daneben gehen :see_no_evil:

    Was das Finanzamt angeht, da kommst du auch als Verlagsautor nicht drumherum. Ist vermutlich nicht ganz so aufwendig wie beim SP, aber machen muss man es trotzdem. Ich bin jetzt auch freiberuflich gemeldet und muss dafür meine Steuererklärung machen. Hab zwar keine Ahnung davon, aber das kann ich ja noch lernen :satisfied:

    Man kann vor allem deshalb froh sein, wenn man einen Verlag gefunden hat, weil es einfach so unglaublich viele Leute gibt, die es versuchen. Und gerade bei den großen Verlagen ist es schwer, ohne Agentur reinzukommen. Aber machbar ist es. Man muss nur dranbleiben.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Mone

    @Polygoron

    Kein Problem. Du bist neu und offenbar voller Eifer. Das ist gut :smiley: Es ist nur eben nicht so schön und einfach, wie man sich das immer vorstellt.

    Ich kann dein Gefühl total gut verstehen. Es war unglaublich schwer mein Baby aus der Hand zu geben und ich hatte richtige Angst davor, dass meine Lektorin Änderungen am Inhalt vornehmen will, die ich einfach nicht haben wollte. Glücklicherweise musste ich nur Kleinigkeiten ändern, wie den Spitznamen meiner Protagonistin, aber das war schon schwer genug. Und man muss auch nicht alles annehmen. Im Endeffekt ist es deine Geschichte und du hast das letzte Wort, aber wenn du dich gegen alles sträubst, kommt das echt nicht gut an :see_no_evil:
    Da mir der Inhalt am Wichtigsten war, habe ich erst gar nicht versucht beim Cover und beim Titel irgendetwas rauszuschlagen. Zumal ich davon absolut keine Ahnung habe und eine Bekannte von mir, die beim gleichen Verlag veröffentlicht, damit auch kein Glück hatte. Außerdem wollte ich es meiner Lektorin auch nicht unnötig schwer machen. Die Arme muss mit etlichen Autoren Kontakt halten und ist die Überbringerin von allen Nachrichten, ob nun gut oder schlecht. Ich halte einfach nicht so viel davon, den Boten zu töten ;)
    Ich bin aber auch ein Mensch, der gern Verantwortung abgibt und kein Problem damit hat, andere (kompetentere) Leute Entscheidungen treffen zu lassen, solange das, was mir wirklich wichtig ist, so umgesetzt wird, wie ich es möchte. Solange ich also die Geschichten erzählen kann, die ich erzählen will, bin ich recht umgänglich :smiley: Hinzu kommt, dass ich eigentlich gar keine Wahl habe, da ich mir niemals vorstellen könnte, Selfpublisher zu werden. Ich habe krassen Respekt vor den Leuten, die sich das zutrauen!

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Mone

    @Polygoron Sorry, wenn ich das so sage, aber in dem Fall musst du halt dein Ego ein wenig runterschrauben, oder dein Buch wirklich selbst veröffentlichen. Man kann als Neuling in dieser Branche nicht erwarten, dass man das Sagen hat. So einfach ist das. Der Verlag gibt dir einen Vertrauensvorschuss. Er zahlt für die Veröffentlichung und er trägt das Risiko. So ärgerlich das auch manchmal ist, da muss man halt in den sauren Apfel beißen und nehmen, was man kriegt. Ich weiß, dass sich viele Leute darüber aufregen, aber solange man nur ein kleiner Fisch ist, muss man damit leben, dass man nicht das Sagen hat. Zumal die Leute im Verlag oftmals besser wissen, was gefragt ist und was gut ankommt. Sei das nun in Bezug auf Inhalt, Cover oder Titel. Die Leute haben Erfahrung.
    Als Verlag würde ich es mir dreimal überlegen, ob ich mit einem Neuling arbeiten will, der der Meinung ist, dass er alles besser weiß und besser kann. Das ist anmaßend und wie ich finde auch höchst unprofessionell.

    Wenn du es also wirklich über diesen Weg versuchen willst, würde ich dir raten, deine Ansprüche ein wenig runterzuschrauben und dich darauf einzustellen, dass du nichts zu melden hast. Oder nur sehr sehr wenig. Es ist leichter, wenn man sich frühzeitig darauf einstellt. Und zwar für alle Beteiligten.
    Solltest du damit überhaupt nicht klarkommen, wäre Selfpublishing wohl wirklich die bessere Wahl. Es gibt viele Leute, die das bevorzugen und auch wirklich gut machen, aber da kommt dann halt sehr viel mehr Arbeit auf dich zu. Und du trägst die gesamten Kosten und das gesamte Risiko. Da musst du dann halt für dich abwägen, was dir wichtiger ist.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Mone

    Wie @Buchbummelant gesagt hat, bestimmt das Cover in der Regel der Verlag, wenn du einen hast. Beim Cover meines Debüts hatte ich nichts mitzureden. Ich durfte mich nur am Ende zwischen zwei Entwürfen entscheiden, was schon recht viel Mitbestimmung war.
    Nachdem es beschlossene Sache war, habe ich es auf meinen Social-Media-Kanälen gepostet, als mein Buch vorbestellt werden konnte. Eigentlich macht man das wohl ein bis zwei Wochen vorher, aber bei mir gab es leider Verzögerungen.

    Ansonsten kann ich dich und deine Angst ganz gut verstehen. Aber ich habe gelernt da drüber zu stehen. Natürlich schicke ich meine Manuskripte nicht wild in der Gegend herum und posaune überall meine originellsten Ideen heraus, aber ich habe (vor allem hier im Forum) genug Leute gefunden, denen ich vertraue und mit denen ich meine Ideen durchkauen kann.
    Wirklich an die “Öffentlichkeit” würde ich aber erst gehen, wenn die Veröffentlichung in Sicht ist. Aber dann geht es auch mehr um Marketing und weniger um fachmännische Hilfe.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Mone

    @AntoniaJuli Danke! Ich hoffe, das Konfetti macht nicht zu viel Sauerei :smiley:

    Verfasst in Erfolgsgeschichten weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.