• LilyWildfire

    Ich kannte ihn durch Instagram und habe seine Cover oft auf Messen und in Buchhandlungen gesehen. Von daher wusste ich gleich, wenn ich dazu befrage :)

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  • LilyWildfire

    Vielen Dank! Es hat mir riesigen Spaß gemacht! :)

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  • LilyWildfire

    Hallo Sabrina,

    ich habe mich auf Lektoratsgesuche gemeldet, wurde von befreundeten Autorinnen empfohlen und habe auf Messen mit vielen Leuten gequatscht und ihnen meine Karte in die Hand gedrückt. Letzteres ist dieses Jahr ins Wasser gefallen, nicht gerade angenehm als Selbstständige, aber was will man machen. Über Social Media und meine Website finden mich potenzielle Kund*innen natürlich auch :)

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  • LilyWildfire

    Hallo,

    ich wollte immer selbstständig sein. Das war tatsächlich ein großer Traum von mir! Mal abgesehen davon, dass es gewisse Unsicherheiten gibt, liebe ich meine Selbstständigkeit und die Freiheiten, die ich dadurch habe. Ich habe ja einige Jahre angestellt in anderen Jobs gearbeitet und kann das daher ganz gut vergleichen.

    Tatsächlich spielen persönliche Gründe aber auch eine Rolle. Die meisten Verlage, die ich interessant finde, sitzen in Städten, die ich mir als Wohnort nur schwer vorstellen kann. Und obwohl ich meine Arbeit wirklich liebe, käme ein Umzug nach Berlin oder München für mich (derzeit) beispielsweise nicht in Frage.

    Von daher passte die Freiberuflichkeit einfach ganz gut. Vielleicht ändert sich das ja noch mal! :)

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  • LilyWildfire

    Hallo,

    nein, ich hatte keine Angst vor dem Aufwand. Der Aufwand beim SP ist mindestens genauso hoch, wenn nicht höher. Es ist auch kostenintensiver, wenn man es professionell machen möchte.

    Das wirtschaftliche Risiko ist daher viel größer, insbesondere, wenn es dann nicht gut läuft. Ein Verlag wäre für mich rein finanziell sicherlich die bessere Wahl gewesen. Ich habe da aber auf mein Bauchgefühl vertraut.

    Angst vor Absagen von Verlagen hatte ich auch nicht, auch wenn es natürlich nicht angenehm ist, irgendwo abgewiesen zu werden.

    Ich schließe nicht aus, dass es vielleicht über kurz oder lang auch bei einem Verlag geklappt hätte, aber wie gesagt: In meinen Augen war es nicht unbedingt wahrscheinlich. Eine ganze Reihe, als Debüt, dazu noch düstere Fantasy – das ist für einen Verlag definitiv ein Risiko.

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  • LilyWildfire

    Hallo,

    oh, das ist eine schwierige Frage. Ich habe prinzipiell keinen Wunschverlag. Zuerst müsste ich das Gefühl haben, dass mein Buch beim jeweiligen Verlag in guten Händen ist, also käme logischerweise keiner in Frage, den ich als unseriös empfinde.

    Da “Maskenmacht” kein Jugendbuch ist, blieben bei den großen Publikumsverlage nicht so viele, wo ich es mir im Programm vorstellen könnte. Da wäre es dann auch unrealistisch, sich das zu wünschen.

    Droemer Knaur und Fischer TOR wären jetzt spontan Verlage, die programmtechnisch passen könnten. Aber das ist ja schon recht hochgegriffen, ich glaube, die klopfen wohl eher nicht an :D

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  • LilyWildfire

    Sehr gerne! Ich freue mich, dass ich Fragen beantworten darf.

    Zu deiner Frage:

    Am ersten Entwurf habe ich mit Unterbrechungen ungefähr 2 Jahre geschrieben. Ich habe zu dieser Zeit aber Vollzeit gearbeitet, daher gab es durchaus Phasen, in denen ich wenig oder sogar gar nicht geschrieben habe.

    Wenn ich diese Pausen nicht berücksichtige, betrug die reine Schreibzeit vermutlich ungefähr ein Jahr.

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  • LilyWildfire

    Hallo,

    ich würde immer ein Probelektorat machen lassen. In diesem Fall schickst du der betreffenden Person eine kurze Textprobe von dir, die dann bearbeitet wird. So kannst du schauen, ob du mit der Arbeitsweise der jeweiligen Person zurechtkommst oder nicht.

    Bücher sind zwar eine Ware, aber eben primär Herzensangelegenheiten. Da sollte in meinen Augen auch die Chemie nach Möglichkeit stimmen. Für manche ist es gut, wenn sie die Kritik knallhart um die Ohren gehauen kriegen, andere mögen einfühlsame Formulierungen lieber.

    Als Selfpublisher*in kann man sich das ja glücklicherweise aussuchen, ich gehe also von diesem Fall aus. Bei festen Verlagslektoren ist ein Mitspracherecht ggf. nicht so gegeben, das kann ich nicht beurteilen.

    Einerseits sollte der Text natürlich professionell und transparent bearbeitet werden, es wird also nichts “verschlimmbessert”, sondern tatsächlich konstruktive Anmerkungen zum Text gemacht, die zu Genre und Zielgruppe passen. Zu starke Eingriffe (bzw. unbegründete Stilanpassungen) finde ich auch problematisch, es sollte am Ende schon noch der Text der Autorin oder des Autors sein.

    Fazit: Wenn möglich, immer schauen, ob man mit der Arbeit zufrieden ist. Gegebenenfalls Probelektorate vergleichen und am Ende nicht nach dem Preis gehen, sondern nach der Leistung, die man dafür bekommt.

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  • LilyWildfire

    Für mich als Selfpublisherin sind sie wichtige Marketing- und Verkaufswege. Ich habe ja keinen Verlag, der mich in seinen Vorschauen platziert und bewirbt. Das muss ich selbst machen. Ob ein Medium als Werbekanal funktioniert, hängt auch von der Zielgruppe ab.

    Um das zu verdeutlichen: Für einen regionalen Krimi, der in Friesland spielt, würde ich nicht so werben, wie ich es für einen New Adult Roman täte, der sich um eine junge Influencerin in London dreht. Bei Letzterem würde Instagram sicher ordentlich ziehen, bei Beispiel Nummer 1 könnte Facebook die bessere Wahl sein.

    Es hat also auch etwas mit der richtigen Strategie zu tun. Social Media bieten aber IMMER die Chance, mit potenziellen Lesern in Kontakt zu kommen, sichtbar zu werden und sich auszutauschen. Auch der Kontakt in die Branche und mit Kolleg*innen ist hier gegeben, es können also Empfehlungen ausgesprochen werden.

    Sofern man sich nicht extrem dazu zwingen muss, ist es durchaus sinnvoll, diese Möglichkeit(en) zu nutzen. Halbherzig (alle paar Tage mal ein Foto vom Notizbuch, dann mal vom Vorgarten und vom Mittagessen) würde ich es (ohne bestehende Fanbase) nicht machen, da ist der Effekt dann zu gering und der Aufwand trotzdem noch zu groß.

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  • LilyWildfire

    Hallo,

    grundsätzlich soll ein Lektorat helfen, ein Manuskript noch besser machen, also ungenutztes Potenzial aus einem Text zu holen und Schwächen/Fehler auszumerzen. Was im Einzelnen vereinbart wird, ist unterschiedlich.

    Sofern das nicht explizit anders gewünscht oder besprochen wurde, achte ich auf alles, was einen Text schwächen kann und stelle kritische Fragen.

    Logikfehler, schwache Figuren, stilistische oder dramaturgische Mängel – das ganze Programm eben, um eine Geschichte noch besser zu machen. In meinen Augen ist das die Leistung, die ich anbiete und das muss ich dann eben auch leisten.

    Was dann “on top” ist, kommt eben darauf an, was vorher vereinbart wurde. Ich persönlich stehe für Rückfragen per Mail und auch per Telefon zur Verfügung. Wenn ich bezüglich eines Problems aber stundenlang mit einem Kunden oder Kundin telefonieren würde, bekäme ich das nicht bezahlt, sofern es nicht so festgehalten wurde, daher wäre es in meinem Fall quasi eine Zusatzleistung meinerseits.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.