• KVHaderer

    Sehr gern! Es waren viele interessante Fragen dabei. Ich habe mich sehr gefreut. Wenn ihr etwas von mir braucht, findet ihr mich auf www.facebook.com/katharinavhaderer oder auf Instagram unter www.instagram.com/katharinavhaderer

    Ich wünsche euch noch einen wunderschönen, produktiven Schreibabend!

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  • KVHaderer

    Anfangs habe ich allein geschrieben. Mittlerweile kenne ich zahlreiche AutorInnen, und einigen vertraue ich mich natürlich auch bei Problemen an. Durch den NaNoWriMo hat sich auch eine Gruppe gebildet, die so geblieben ist. Hier kann man sich - so wie ihr in der Schreibnacht - gegenseitig motivieren oder Fragen stellen.
    Richtig “treffen” tu ich mich eigentlich nicht, auch wenn ich das gern ändern würde, aber es ist halt auch eine Zeitsache.

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  • KVHaderer

    Ich habe schon Charaktere, die in Büchern eine Rolle gespielt haben, welche allerdings nicht veröffentlicht worden sind, für andere Bücher verwendet (teils unter einem anderen Namen). Wieso nicht? Man kennt sie schon, hat ein Gefühl für sie.
    Cross-overs gibt es gelegentlich auch, wobei sich diese wirklich nur streifen. In “Blue Scales” erhält einer meiner Charaktere ein eMail von einer früheren Inkarnation einer Figur aus “Götterdämmerung”. Die ganz gewievten LeserInnen merken das. Alle anderen müssen nicht.
    Viele Götter oder Halbgötter spielen auch immer wieder eine Rolle oder kommen irgendwie vor. Den LeserInnen gefällt es, diese Verbindungen zu finden, solange es für sie logisch bleibt.

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  • KVHaderer

    Sehr gern! Danke für die interessante Frage!

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  • KVHaderer

    Haha, ich liebe meine Städte wie meine Charaktere … (so viel Mühe, die aufzubauen). Heißt aber nicht, dass sie nicht sterben können. ;-) (Beide.)

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  • KVHaderer

    Hallo Simon,

    Das ist bei mir ganz unterschiedlich! Ich kann auch ganz in der Stille schreiben. Aber z.B. bei “Das Schwert der Totengöttin” habe ich sehr viel Soundtrack zu “The Witcher” oder “Danheim” gehört. Die Musik von Danheim findest du auch bei meinem Trailer im Hintergrund. Ich suche mir dann Musik aus, die zu der Welt passt. GoT-Soundtrack und Vikings-Musik hat einfach gut zu dem mittelalterlichen Setting mit Untoten gepasst. Und Witcher sowieso. Der ist eine große Inspirationsquelle gewesen.
    Musik ist gut, wenn ich Actionszenen schreiben muss. Bei Dialogen etc. geht es besser in der Stille.

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  • KVHaderer

    Wenn ich du wäre, würde ich mir ein Notizbuch und einen Kugelschreiber neben das Bett legen, oder ein Programm aufs Handy laden, wo du ein paar Worte aufnehmen kannst.
    Prinzipiell, die wirklich wichtigen Ideen merke ich mir. Früher habe ich auch sehr viel beim Spazierengehen zur Arbeit ausgedacht, dann habe ich kurz in mein Notizbuch gekritzelt. Das war für meine Chefin auch nie ein Problem. Einfach nur ein paar Stichwörter, das reicht meistens zum Merken.

    Wenn du aus einer Idee noch nicht ein ganzes Buch machen kannst, vielleicht ist sie noch zu klein. Du kannst versuchen, daraus ein Kapitel, eine Kurzgeschichte oder eine Erzählung zu machen und dich davon weiterzuarbeiten. Oder du nimmst mehrere Ideen, die du für verschiedene Geschichten geplant hattest, und schaust einmal, ob du sie in ein Buch-Gerüst unterbringen könntest. Vielleicht kommst du da auf ganz neue Ideen!

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  • KVHaderer

    Ich habe es mir persönlich schon überlegt, aber dann die Preise erfahren und das war’s dann auch schon mit der Überlegung. Eine gute Übersetzung eines offiziellen Übersetzers kostet zwischen 3500 und 12.000 Euro. Danach muss vermutlich noch ein Lektorat ran. Das kann man sich einfach als Einzelperson selten leisten.
    Es gibt bilinguale AutorInnen, die Englisch schreiben und dann auf Deutsch übersetzen (Bsp.: Anna Katmore, sie hat auch beim Drachenmond-Verlag Taschenbücher veröffentlicht), das ist natürlich praktisch. Hier kann man auf beiden Märkten erfolgreich sein. Der englischsprachige Markt ist natürlich riesig, dafür gibt es auch wahnsinnig viel Konkurrenz.

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  • KVHaderer

    Natürlich! Hat jeder. Vor allem, wenn man das verdammte Manuskript schon zum gefühlt 100. Mal liest und du den Witz, bei dem du anfangs fast vom Sessel gefallen bist, einfach nur noch langweilig findest. Man kann dann gar nichts mehr am Buch genießen. Jeder Satz fühlt sich verkorkst an.

    Da hilft nur eines: Abstand. So lange, dass man den Text nicht mehr unmittelbar im Ohr hat und wieder mit frischem Auge darauf schauen kann. Dann kann man auch wieder genießen, was man geschrieben hat, darüber lachen oder sich über besondere Formulierungen freuen.

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  • KVHaderer

    Also das ist immer so die Waage zwischen “dahin zieht mein Herz” und “Abgabetermin warats g’wesn”! Natürlich hat man als AutorIn auch Verpflichtungen, die man einhalten muss. Habe ich aber die Möglichkeit, schreibe ich an dem, woran mein Herz hängt.

    Für jedes Buch habe ich ein eigenes Notizbuch, wobei ich zugeben muss, dass ich bei den letzten Büchern vermehrt nur mit Notizen via der digitalen Pinnwand von “Papyrus” (Schreibprogramm) gearbeitet habe. Aber bevor ich ein Buch starte, schreibe ich mal einen “Fahrplan”, also eine Zusammenfassung von dem, was ich bisher weiß, und wohin ich will. Das drucke ich mir aus und klebe es ins Notizbuch. Hier kommen auch Skizzen für Städte etc. hinein und gelegentliche Ideen.

    Wenn ich nicht mehr weiter weiß, schreibe ich Szenenpläne mit Excel und arbeite mich so voran. Oder ich arbeite mit dem “Wolken”-System - auf ein gigantisches Blatt Papier oder mehrere Notizbuchseiten schreibe ich alle Szenen und Elemente, die ich noch einfügen wollte, und verbinde diese mit einem roten Faden zu einer Story.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.