• Klaus N. Frick

    Auch wenn es »zu spät« ist, gehe ich kurz auf die Frage ein. Meine erste Geschichte habe ich veröffentlicht, da war ich gerade mal 16 Jahre alt – es gab damals 300 Mark dafür, und ich hielt mich für einen ernstzunehmenden Autor. Der Höhenflug hielt auch einige Zeit an …

    Ernsthaft: Ich bezeichne mich heute als Gelegenheitsautor. Einfach deshalb, weil ich meinen Tag damit verbringe, als Redakteur mit Autoren zu arbeiten, und nicht selbst schreibe. Wenn ich Gelegenheit dazu habe, schreibe ich dann auch selbst.

    Es ist für mich immer noch ein unglaublich befriedigendes Gefühl, einen Text von mir gedruckt zu sehen – und natürlich hat’s mich tierisch gefreut, als Droemer-Knaur meinen Fantasy-Roman so schön in die Buchhandlungen gebracht hat. Aber auch Kurzgeschichten oder Sachartikel freuen mich immer noch tierisch. (Da verwandle ich mich womöglich wieder in den 16 Jahre alten Jungen aus dem Schwarzwalddorf. Wer weiß?)

    Verfasst in Fragestunde mit Klaus N. Frick weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    @liam-rain Das mit dem Papierkrieg ist so eine Sache. Ich bin ja nicht allein, wir helfen uns da gegenseitig. Aber als »Scheffe« muss ich halt manche Sachen ohne Bürokraft-Unterstützung durchboxen. Lange Geschichte …

    Verfasst in 46. Schreibnacht weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    @andrea-weil Schon nach der offiziellen Zeit, tsts. Ich grüße Uschi; wir machen ja gerade eine Miniserie.

    Verfasst in Fragestunde mit Klaus N. Frick weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    Vielen Dank urück. Ich habe mich sehr wohlgefühlt.

    Und nachdem ich jetzt hier eh angemeldet bin, schaue ich vielleicht mal wieder rein.

    Verfasst in 46. Schreibnacht weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    Nur kurz von mir zurück: Danke auch für die Fragen; ich hoffe, ich konnte die eine oder andere gute Antwort geben.

    Kann sein, dass ich heute abend auch noch schreibe. Dann bin ich quasi bei der Schreibnacht weiter dabei …

    Verfasst in 46. Schreibnacht weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    No Go ist: aufdringlich sein.

    Mich nervt echt, wenn mir Autoren jeden Tag via Facebook ihr immer wieder gleiches Buch vor den Latz knallen. (Ich hoffe, ich mach das nicht auch …) Das führt dazu, dass ich es mir sicher nicht besorgen werde.

    Ich glaube, das ist das stärkste No Go.

    Besonders wichtig finde ich: glaubwürdig sein.

    Verfasst in Fragestunde mit Klaus N. Frick weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    Klare Antwort, klare Frage: Ja.

    Es ist eine Arbeit, und Arbeit kann nerven. Sie kann zum Hals raushängen, sie kann einen zum Wahnsinn treiben. Das ist bei PERRY RHODAN nicht anders.

    Wobei es mir meist eher so geht, wenn ich nicht-kreative Dinge zu tun habe. Kostenstellendiskussionen, Marketingbesprechungen, Geschäftsleitungsmeetings … ich schreibe die Wörter jetzt absichtlich lang … Die Arbeit mit den Autoren macht meist Freude.

    Verfasst in Fragestunde mit Klaus N. Frick weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    Bei mir privat …

    In den späten 90er-Jahren in der »Katakombe« verkaufte ich morgens um fünf Uhr einem Bekannten ein Exemplar meines Romans »Vielen Dank Peter Pank«. Um zwei Uhr mittags klingelt das Telefon, er ist dran. »Die Flasche Wein ist leer, das Buch habe ich zu Ende«, sagt er. Es war das erste Buch, das er überhaupt gelesen hatte, seit er die Schule beendet hatte (Automechaniker von Beruf). Da war ich total stolz.

    Verfasst in Fragestunde mit Klaus N. Frick weiterlesen
  • Klaus N. Frick

    Ich zucke tatsächlich zusammen, wenn Auserwählte und Prophezeiungen auftauchen. Ansonsten sind es nicht die alten Geschichten, die nerven, sondern die Tatsache, dass sie oft schlecht serviert werden.

    Wir haben haufenweise Geschichten vom Weltuntergang gelesen. Und dann kommt Adrian J. Walker, knallt uns »Am Ende aller Zeiten« vor die Füße, und ich bin baff.

    Wir haben haufenweise Geschichten von durchgeknallten Mördern gelesen. Und dann haut uns Anthony O’Neill mit »Dark Side« die Geschichte von einem mordenden Androiden auf der dunklen Seite des Mondes um die Ohren, und da staune ich.

    Verfasst in Fragestunde mit Klaus N. Frick weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.