• K
    Kerstin Gier

    Vielen Dank, mir hat es großen Spaß gemacht. Ein bisschen schade fand ich, dass ich euch nichts zurückfragen konnte in meinen Antworten, aber wahrscheinlich wären wir dann ewig an einer Frage hängengeblieben.

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  • K
    Kerstin Gier

    Ich finde, sehr viele Autoren schreiben tolle Bücher - J.K.Rowling und Jonathan Stroud lese ich ganz besonders gern. Und gerade bin ich sehr inspiriert von Elizabeth Gilberts Buch “Big Magic” - darin geht es um Kreativität, und alles, was sie schreibt, lässt mich beim Lesen heftig nicken. Kann es euch nur empfehlen, es geht auch viel ums Schreiben. Und wie ich denkt sie, dass es irgendwie mit Magie zu tun hat :-)

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  • K
    Kerstin Gier

    Liebe Kaeyzie!

    Dankeschön <3

    Bei den Büchern ist es leider so: Ich liebe immer das am meisten, das ich zuletzt geschrieben habe. Weil ich ja bei jedem Buch dazulerne und selber finde, dass ich mich persönlich gesteigert habe - ich kann dann überhaupt nicht verstehen, dass das die Leser nicht genauso sehen :-)

    Und nein, ich habe weder Erfahrungen mit einer armen Hazel gemacht noch eine Cousine, die Katzen gequält hat :-) So was denke ich mir alles aus.

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  • K
    Kerstin Gier

    Liebe Victoria, ich habe sehr oft miese Tage, an denen ich in der Geschichte kein Stück weiterkomme. Dann hasse ich mein Buch und bin überzeugt, dass es nie fertig wird. Meistens stimmt dann etwas nicht mit dem geplanten Plot, irgendwie stimmen die Motivationen meiner Figuren nicht, und überhaupt hapert es irgendwo … und es dauert oft Wochen, bis ich eine Lösung gefunden habe. Der Abgabetermin rückt aber in dieser Zeit unbarmherzig näher, und das trägt nicht gerade zu einer besseren Stimmung bei. Wenn es dann wieder läuft, ist alles gut. Bis zum nächsten Problem. Ein Wunderrezept dagegen hätte ich selber gern :-)

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  • K
    Kerstin Gier

    Liebe Nina,

    ja, tatsächlich brauche ich lange für jeden verdammten Satz, er muss sich gut lesen und gut anfühlen und natürlich auch exakt das ausdrücken, was ich sagen wollte :-) Speziell auf die Satzanfänge achte ich dabei aber nicht, manche Sachen gehen einem im Laufe der Zeit so in Fleisch und Blut über, dass man nicht mehr darüber nachdenken muss.

    Und ja, WENN ich den Satz so lange gedreht und gewendet habe, bis er mir gefällt, wird er in der Regel auch so gedruckt. Deshalb dauert das Schreiben bei mir auch so lang, aber der Lektor hat eher wenig zu tun.

    Ich beneide allerdings Geheimen die Kollegen, die erst mal ratzfatz eine Rohfassung vom ganzen Buch hinschreiben und dann genüsslich daran feilen. Ich stelle mir das irgendwie leichter vor, als so schneckenlahm vor sich hinzukrabbeln wie ich.

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  • K
    Kerstin Gier

    Liebe Paulina - außer Stephen Kings “Das Leben und das Schreiben” habe ich noch keinen Schreibratgeber gelesen, deshalb kenne ich “bekannte Plotmethoden” gar nicht, habe mir aber viel von den Drehbuchschreibern abgeschaut und plane Szene für Szene genau durch. Allerdings darf ich auch nicht zu genau planen, sonst wird mir beim Schreiben zu langweilig - ein paar Überraschungen und auch spontane Änderungen müssen bei jedem Roman drin sein. Und manchmal merkt man ja auch erst beim Schreiben, dass es so, wie man es geplant hat, einfach nicht funktioniert. Dann muss ein Plan B her.

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  • K
    Kerstin Gier

    Liebe Susanne, ich plane sehr genau und denke immer, ich hätte alles bis ins letzte Detail im Blick - aber in Wirklichkeit schleicht sich in fast jeder Szene noch etwas Unerwartetes ein. Aber die Sache mit Muriels Tür hatte ich von vornherein so geplant, sie ist ja ein wichtiges Handlungselement. Es sind eher die Kleinigkeiten, die ich vorher noch nicht weiß, wie zum Beispiel, dass Muriels Tür aussieht wie der Eingang zu einem Handarbeitsgeschäft und alles irgendwie einen Stricküberzug hat.

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  • K
    Kerstin Gier

    Liebe Hanna! Ich brauche ungefähr ein Jahr für einen Roman. Die Idee dafür ist aber oft schon Jahre vorher entstanden. Und ich schreibe am besten in meinem Arbeitszimmer unterm Dach, wo es schön ruhig ist. Musik höre ich nur manchmal, wenn ich für bestimmte Szenen emotionale Unterstützung brauche. (Tango ist zu Beispiel gut für Streitszenen, finde ich :-) )

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  • K
    Kerstin Gier

    Tja. Die Frage finde ich immer ein bisschen heikel. Weil ich die Antwort darauf ehrlicherweise nicht kenne (aber ich gebe immer eine andere - sehr kreativ :-) ) Ich weiß nicht, wo die Ideen herkommen, sie sind einfach da, manche breiten sich in mir aus und fangen an zu leuchten, andere verstecken sich in einem dunklen Winkel meines Gehirns, aus dem sie dann Jahre später wieder hervorkriechen, ich bin unheimlich dankbar, dass das so ist, und ich glaube heimlich, dass es etwas mit Magie zu tun hat.

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  • K
    Kerstin Gier

    Ja, das Thema Perfektion hatten wir ja hier schon ein paarmal. Und da nun mal jeder eine andere Vorstellung von Perfektion hat, ist das für die Leser völlig unerheblich, ob der Autor noch Verbesserungsbedarf sieht - der Leser hat ohnehin seine eigene Meinung. Warum er ein Buch mag oder nicht, bleibt seine Privatsache und - das klingt jetzt vielleicht ein bisschen hart - geht dich als Autor auch gar nichts an. Du kannst nur immer dein Bestes geben.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.