• JayTi

    Da wird man hier einfach verpflichtet! :D Na gut.

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  • JayTi

    Mea maxima culpa :D

    Wie gesagt, beim nächsten Mal weiß ich Bescheid :) Aber für dieses Mal nehm ich niemandem den Reserve-Platz weg :D

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  • JayTi

    Ich stelle fest, dass ich, obwohl ich schon letzten Monat was gesagt hatte, nicht erwähnt bin. Auch wenn ich mir die Möglichkeit offen hielt, dass ich vielleicht absagen muss, dachte ich, dass das Fehlen einer Absage zur “deadline” genug sagt o:

    Naja, nächstes mal weiß ich dann Bescheid und sag’s extra noch mal :D

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  • JayTi

    @iilimato
    Lass sie nur kommen, ich predige dann zurück :D

    Nein, es geht ja letztlich nicht um die tatsächliche Meinung zu diesen Themen. Wenn du vorhättest, irgendwelche Thesen an Kirchentüren zu hängen, dann wäre das sicher eine andere Sache, aber ich verstehe nicht, wieso hier eine Grundsatzdiskussion wegen einer Geschichte geführt wird.

    Zumal es eigentlich nur darum gehen sollte, ob wir (die wir in diesem Forum angesprochen sind) sowas lesen würden. Traurigerweise scheinen das viele mit “Bitte sagt mir, wie ich das aufziehen darf, damit ihr es lest” verwechselt zu haben.

    Also, ich für meinen Teil würde es sehr gerne lesen. Ich drücke die Daumen, dass du es schaffst, das so umzusetzen, wie du es dir vorstellst, und, dass das Ergebnis “gut zu lesen” ist.

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  • JayTi

    Allein diese Diskussion hier ist Grund genug, einfach zu schreiben, was dir da vorschwebt. Es ist offensichtlich, dass die Provokation, von der du eingangs sprachst, ganz von selbst kommt.

    Lesenswert ist es jetzt schon, ganz egal, wie differenziert du mit einzelnen Details umgehst. Ich gehe sogar soweit, dass es jetzt fast schon notwendig ist, dass du dabei diese “Glaube=Religion=schlecht”-Gleichung irgendwie verwendest, gerade weil sich daran so viele stören.

    Klingt jetzt so, als wolle ich die Welt unbedingt brennen sehen, aber die Überlegung kommt mehr daher, dass es ja eh eine Geschichte werden soll, kein Manifest, von daher ist alles erlaubt, was du als Autor, aus welchem Grund auch immer, da drin haben willst. Das mag vielleicht dazu führen, dass mancher sich unglaublich an der Geschichte stört, aber das ist ja dann nicht dein Problem :D

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  • JayTi

    Ich denke, das “Maß an erträglichem Bullshit”, wenn ich es mal so nennen darf, hängt davon ab, wie eindeutig die jeweiligen Elemente tatsächlich unglaubwürdig sind.
    Mal abgesehen vom offensichtlichen Argument “Es ist nur ein Spiel/Buch/Film, da geht das halt so.”, gibt es oft Dinge oder Szenen, die unglaubwürdig wirken, aber noch eine logische Erklärung zulassen.
    So ist es absolut möglich, dass ein technisches Genie wie Tony Stark weiß, wie er die Teile seiner eigenen Waffenproduktion nutzen kann, um daraus diese Rüstung zu improvisieren. Das setzt voraus, dass er die Konstruktionspläne und was-weiß-ich-noch-alles im Kopf hat, was eher unwahrscheinlich, aber eben nicht unmöglich ist.
    Genauso kann die richtige Umgebung tatsächlich glaubhaft viele Deckungsmöglichkeiten bieten.

    Schwierig wird es, wenn der Spieler/Zuschauer/Leser merkt, dass etwas nur auf die dargestellte Weise abläuft, damit die Story weitergehen kann. So sieht man z.B. gerne in Horror-Filmen, dass völlig verängstigte Menschen, die sich keinen Schritt bewegen können, ohne zusammenzuzucken, plötzlich mutig genug sind, auf die Tür zuzugehen, hinter der man ganz offensichtlich irgendwelche Zombie-Geräusche oder sonstiges vernehmen kann. Warum? Weil der Film vorbei wäre, wenn sie einfach weglaufen würden und die Zombies für immer in ihrem Kämmerlein warten müssten, bis irgendwer nahe genug an die Tür herankommt, dass sich ein Jump scare lohnt.

    Unterm Strich steht und fällt diese Suspension, wie du sie nennst, damit, ob wir selber daran glauben wollen, dass es doch irgendwie stimmig ist. Deswegen sind wir ja auch allzu oft bereit, selbst einer halb garen Erklärung zu glauben (“Magie, ihr Muggel!”) und werden erst dann misstrauisch, wenn etwas ganz offensichtlich nicht passt und nie versucht wird, das zu rechtfertigen.

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  • JayTi

    Ich sag mal vorsichtig optimistisch, dass ich dabei bin, sicher bin ich mir aber noch nicht :see_no_evil:

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  • JayTi

    @Nion

    Verzeih, dass ich dir da in die Parade fahren muss, aber falsch ist das ganz sicher nicht.

    Erstmal ist es durchaus möglich, und ich denke, jeder hatte mal so einen Moment, dass man (in diesem Fall der Erzähler) etwas tut, und sich währenddessen nicht im Klaren ist, was genau passiert (bspw. “Ich habe keine Ahnung, was genau in dem Vertrag steht, aber ich unterschreibe trotzdem mal”). In so einem Fall kann man durchaus bereits das Gefühl haben, dass man nicht wirklich Ahnung hat, worum es wirklich geht, oder in anderen Worten “sich dessen nicht bewusst sein”. Sprich, es explizit so zu formulieren, drückt bereits aus, dass dem Erzähler vielleicht schon Gedanken wie “Wo ist da der Haken?” gekommen sind, das Versprechen dann aber trotzdem gibt.

    ODER, wenn man es rein auf’s Handwerk beziehen will: es könnte genauso gut ein spontaner Anfall von auktorialem Erzählen sein. Ein auktorialer Ich-Erzähler im Präsens ist zwar nicht gerade häufig, aber das heißt ja nichts. Und selbst wenn es nur in dem einen Satz passiert (wobei wir den Rest ja nicht kennen), dann hat es durchaus eine Funktion. Eben die, dass der Leser erfährt, dass da mehr ist, als dem Erzähler im Moment des Versprechens bewusst ist, was dem ganzen Suspense verleiht.

    Letztendlich ist es egal, ob eins von beidem tatsächlich hier so gedacht ist. Schreiben ist eine Kunst, da kann ein Satz nicht falsch sein. Er kann höchstens dem subjektiven Empfinden für Sprachästhetik nicht entsprechen. Und obwohl wir hier natürlich alle versuchen, auf Basis unserer Interpretationen und Vorstellungen Verbesserungsvorschläge zu machen, erinnere ich mal an ein berühmtes Filmzitat: “Nur ein Sith kennt nichts als Extreme” :)

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  • JayTi

    Das Wort “unbewusst” ist viel eher das Problem. Es gibt einen Unterschied zwischen “unbewusst” und “sich etwas nicht bewusst sein”. Unbewusste Handlungen erfolgen automatisch, vom Handelnden unbemerkt, während man sich (umgangssprachlich) etwas nicht bewusst ist, wenn man nicht weit genug gedacht hat, um die jeweilige Sache richtig einzuschätzen.

    Auf deinen Satz bezogen könnte der Erzähler also unbewusst nicken, dann kriegt der das aber selber nicht mit, was (denke ich) nicht deine Intention ist, oder

    1. Er schätzt die Tragweite des Versprechens falsch ein, in dem Falle wäre die Lösung etwas wie “Obwohl ich mir nicht bewusst bin, was für ein Versprechen ich da gerade [wirklich] leiste, nicke ich.”
    2. Er weiß überhaupt nicht, was er verspricht (weil er nicht zugehört hat oder was auch immer), dann wäre “Unwissend/Nicht wissend, was für ein Versprechen ich da gerade leiste, nicke ich.” besser.

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  • JayTi

    Das schöne an Fantasywelten ist, dass sie zwar an reale Gegebenheiten angelehnt sein können, aber darin keineswegs beschränkt sind.
    Bedenkt man, dass schon vor dem Mittelalter viel mit künstlicher Wasserversorgung gemacht wurde (sei es zur Bewässerung von Feldern oder die berühmten Aquädukte bei den Römern), so lässt sich das recht leicht in eine fantastische Welt einbauen. Viel modernes Know-How ist auf jeden Fall für Abwasserentsorgung nicht nötig.
    Davon mal abgesehen, wo Werwölfe sind, ist Magie nicht weit, und die kann bekanntlich einiges auftauchen und verschwinden lassen :D
    Selbst wenn das alles nicht so ganz passen will, warum das ganze nicht umdenken? Vielleicht ist das ja gerade das Problem, dass die Werwölfe eben mit den Zuständen klar kommen müssen, vielleicht dadurch auffallen, dass es bei ihnen (aus Gründen) deutlich hygienischer ist und sie sich sichtbar unwohl fühlen, wenn sie in unhygienischeren Gegenden sind.

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