• gold*Hummel

    Ich schaukel die Grundidee ein paar Tage hin und her. Dann überlege ich mir, wie ich die Protas am besten “ärgern” könnte. Ggf. schau ich mir noch eine beliebige Plotstruktur an und ergänze. Dann wird losgeschrieben.

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  • gold*Hummel

    Ziel: Plot/ 6000 Wörter/ Exposé
    Freitag geschafft: Plot und Wortplanung fertig
    Samstag geschafft: …
    Sonntag geschafft: …
    Gesamt geschafft: …/…

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  • gold*Hummel

    Wenn man veröffentlichen möchte ist es sicherlich nicht verkehrt zu wissen, was aktuell auf dem Markt ist und zumindest einen Teil davon zu lesen.

    Mich hat das bei meinem aktuellen Projekt vor einem großen Fehler bewahrt. Ich dachte meine Fantasy-Welt sei innovativ. Natürlich habe ich Stichworte gegoogelt, aber es gab keine Ergebnisse.
    Dann habe ich ein Buch gelesen, dass auch noch ein Bestseller ist- und die Idee überschnitt sich in Teilen.
    Nach dem ersten Schock war mir klar, was zu tun ist: mehr eigene Elemente einbauen, die sich von der anderen Welt unterscheiden, und auf meine Wortwahl achten. Ich hatte nicht vor, meine Adeligen “Fürsten” zu nennen. Jetzt werde ich es definitiv nicht tun. Ihre Residenzen dürfen keinesfalls “Höfe” genannt werden und auch ein paar andere Wörter sollte ich vermeiden.

    Sonst passiert schnell so etwas wie bei “Selection”. Dem Buch wird nachgesagt Ähnlichkeiten mit “Die Tribute von Panem” zu haben. Ich habe beide gelesehen und konnte diese Ähnlichkeit nicht finden. Aber beide nennen die Hauptstadt “Capitol”. Vielleicht liegt es daran.

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  • gold*Hummel

    Ich bin dabei. Meine 6000 Wörter für den Piper Sports.Love Wettbewerb müssen noch fertig werden. Außerdem wartet eine nette Hausarbeit auf mich ;)

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  • gold*Hummel

    Wenn du Bücher liest, deren erste Sätze dir gut gefallen, dann schreib sie dir in ein Notizbuch. Mit der Zeit erkennst du vielleicht ein Muster in dem was dir gefällt und kannst es selber anwenden.

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  • gold*Hummel

    Ich habe ein goldenes Buch, in das ich alle Ideen rein schreibe. Es hat links eine praktische Spalte, in die dann gleich ein Stichwort kommt, damit ich alles schnell wiederfinde. Also “Idee”, “Titel”, “Name”, “Ort”,… Denn in der Regel habe ich erstmal nur eine Idee für eins davon. Wenn mehr Ideen kommen, bekommt das ganze einen eigenen Namen.

    Sobald es an die Struktur geht, nutze ich Scrivener.

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  • gold*Hummel

    Mich beeinflusst die gewählte Zeitform nicht.
    Ob 1. oder 3. Person ist mir auch egal, wobei ich die 1. etwas lieber mag, da sie näher ist.
    Schwierig finde ich hingegen die 2. Person. Zum Lesen wäre das für mich nichts, beim Hören ist es ok. Es fühlt sich dann an wie eine Phantasiereise, wenn es im Präsens geschrieben ist. Präteritum kann ich mir dabei nicht vorstellen.

    Zur Kombi 1. Person und Präsens: wenn es gut gemacht ist, hat es eine ganz eigene Wirkung. Dazu zwei Beispiele:

    • Die Tribute von Panem: hier wirkt alles gehetzter durchs Präsens. Ich konnte mich in den psychischen Stress hineinfühlen. Durch die 1. Person war ich unglaublich nah dran am Geschehen. Es war auch klar, dass Katniss jederzeit sterben könnte. Schließlich ist es im Präsens geschrieben! Wäre es im Präteritum geschrieben, hätte es nicht die gleiche Wirkung gehabt.

    • Save me: hier wirkte die Geschichte auf mich verträumt und nachdenklich. Wahrscheinlich würde sie das auch im Präteritum. Es hat trotzdem etwas ganz eigenes, dass die 1. Person Präsens gewählt wurde.

    Wenn du im Präsens schreibst, ist es wichtig, dass du eines beachtes: Kein massives Foreshadowing! Der Prota weiß ebenso wenig wie der Leser, was als nächstes kommt.

    Lange Beschreibungen finde ich im Präsens mit 1.Person auch eher unpassend. Als Leser tauche ich in den Kopf des Erzählers ein. Wer denkt schon ewig grundlos darüber nach, wie das eigene Zimmer eingerichtet ist?
    Im Präteritum wäre das was anderes. Auch hier bin ich kein Freund von Infodump. Doch die Wirkung durch die Erzählform ist anders. Der Erzähler erzählt mir die Geschichte aus seiner Sicht. Damit ich alles verstehe, kann hier mehr Beschreibung ok sein.

    Bei der Perspektive kann es schwierig sein in der 1. Person zu schreiben, wenn es wichtig ist an verschiedenen Orten gleichzeitig zu sein.
    Ich habe schon Geschichten gelesen, in denen plötzlich der Erzähler wechselte für eine halbe Seite. Das hat mir gar nicht gefallen. Schließlich lässt sich das auch weniger plump lösen. Einen interessanten Ansatz dazu gibt es in der Reihe “Das Reich der sieben Höfe”.
    (Ich poste den Ansatz hier nicht öffentlich, weil ich damit spoilern würde)

    Also, bleib bei deiner Geschichte wie sie ist :)

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  • gold*Hummel

    Ich habe Jackys Motivationsmail seit einiger Zeit abonniert und habe auch den Artikel im Selfpublisher gelesen. In letzterem hat sie ihren Schreibplan vorgestellt. Man muss dazu sagen, dass sie Vollzeitautorin ist und daher 2-3 Arbeitstage nur fürs Plotten nehmen konnte. Wenn die Zeit knapp war, hat sie manchmal 10.000-Wörter-Tage eingelegt.

    Es stimmt, dass ihre ersten Bücher nicht so gute Bewertungen bekommen haben. Sie spricht selber von einer Entwicklung. Es ging darum mit jedem Buch dazu zu lernen - und das hat sie anscheinend geschafft.
    “Der Duft von Büchern und Kaffee” (eins der Bücher der 2. Jahreshälfte) war zeitweise ganz oben in der Spiegel-Liste und auch die anderen Bücher danach wurden von der Leserschaft überwiegend positiv bewertet.

    Ich denke nicht, dass alle Plots feststanden, denn sie hat mittendrin das Genre von Fantasy zu Romance gewechselt. Auch denke ich nicht, dass nur Blogleser die Bücher gekauft haben. Nicht jeder, der sich mit dem Schreiben beschäftigt, liest Romance ;)

    Mal ganz davon abgesehen sind einige Romance-Selfpublisher auch Vielschreiber und veröffentlichen fast monatlich ein Buch. Doch die werden hier nicht verurteilt.

    Es mag sein, dass ihre Bücher nicht nobelpreiswürdig sind. Das sind meine Geschichten auch nicht. Müssen sie auch nicht. Hauptsache ist doch, dass es Freude bereitet zu schreiben, man sich weiter eintwickelt und wenn man dann noch davon leben will, dass es der Zielgruppe gefällt.

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  • gold*Hummel

    Ich hatte in der Uni einen NaNoWriMo-Kurs, in dem es sehr viele kreative Schreibübungen gab. Das waren immer so kurze Sachen zum Warmschreiben.

    Einmal mussten wir uns im Raum umsehen und 1-5 Wörter notieren. Aus den Wörtern sollten wir dann eine Geschichte schreiben. Da kamen sehr interessante Sachen bei raus. Während mir der fehlende Sinn für Inneneinrichtung bei Mathematikern auffiel, nutze ein Kommilitone das veraltete Telefon für eine Geschichte über einen Anrufbeantworter, die er in der 2. Person schrieb.

    Eine weitere Aufgabe war es, eine künstlerische Postkarte zu ziehen und einfach drauf los zu schreiben. Da ich nie schreibe ohne zu planen, war das eine große Herausforderung für mich. Ich hätte nie gedacht, dass das klappt. Die ersten Sätze waren noch etwas holprig und plötzlich hatte ich eine Geschichte.

    Vielleicht ist “642 tiny things to write about” etwas für dich, wenn du tatsächlich nach kreativen Übungen und Schreibanlässen suchst.

    Allerdings klingt das, was du beschreibst, eher nach einem Konflikt mit dem inneren Kritiker. Aus welchem Grund gefallen dir die Sätze nicht? Fühlt sich die Geschichte, so wie du sie geplant hast, für dich rund an? Verhalten sich die Figuren logisch?

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