• Diana Hillebrand

    Ihr Lieben,

    ich danke euch für euer Interesse an mir, für eure Fragen und euer Feedback. Es hat mir großen Spaß gemacht, hier mit euch zu “plaudern”. Ich hoffe sehr, dass ich euch ein bisschen motivieren konnte weiterzumachen. Schreibt! Lasst euch nicht davon abhalten.

    Vor allem verliert nicht eure Freude am Schreiben.

    Ich wünsche euch eine gute Nacht und sende liebe Grüße aus München

    Eure Diana Hillebrand

    PS. Sobald der oder die Gewinnerin meiner Schreibrateber “Heute schon geschrieben?” feststeht, schicke ich sie samt Widmung sofort auf die Reise.

    PSS. Bitte verzeiht mir etwaige Tippfehler. Ich wollte so viele Fragen wie möglich beantworten, da sind mir bestimmt ein paar Fehler durchgerutscht.

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  • Diana Hillebrand

    @myna-kaltschnee

    Oh, was für eine schöne Frage!

    • lass dir Zeit

    • gib das Manuskript erst raus, wenn du absolut zufrieden bist

    • schreibe einen Anfang, der einen nicht mehr loslässt

    • entwerfe lebendige Figuren

    • lass deine Figuren sprechen (Dialoge)

    • achte auf Rechtschreibung und Grammatik

    • nimm dir Zeit für die Überarbeitung

    • lass dir Zeit

    • lass dir Zeit

    • lass dir Zeit

    Der größte Fehler von Anfänger ist, dass sie ihr Manuskript rausschicken bzw. hochladen, bevor es fertig und feingeschliffen ist.

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  • Diana Hillebrand

    Liebe @amaineko,

    obwohl ich meine ersten Bücher ohne Agentur an die Verlage gebracht habe, bin ich inzwischen sehr froh, bei Keil & Keil zu sein. Vor allem die großen Verlage nehmen oft nur noch Manuskripte über Agenturen an. Warum? Weil diese Agenturen ja quasi eine Vorauswahl treffen. Nur, wenn sie absolut davon ausgehen, dass sie dich vermitteln können, nehmen sie dich auf, denn sonst verdienen sie nichts! Agenturen arbeiten auf Erfolgsbasis. Sie bekommen nur ihren Anteil (15% - 20%), wenn es einen Vertrag gibt.

    Gute Agenturen erkennst du daran, dass sie vorab KEIN GELD von dir verlangen. Außerdem lohnt es sich, sich auf den Webseiten der Agenturen umzusehen. Da sieht man dann schon, wen bzw. welche Bücher sie vertreten und man kann sich ein gutes Bild machen.

    Übrigens hat mir dtv kürzlich erst erzählt, dass sie ca. 8000 unverlangte Manuskripte (also ohne Agentur oder direkte Anfrage beim Autor) im Jahr bekommen. Davon schafft es häufig nicht einmal eins zur Veröffentlichung. Schade, aber leider wahr.

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Liebe @myna-kaltschnee,

    ja, den Herrn Kritiker kenne ich vor allem auch von meinen Kursteilnehmern in meinen Schreibkursen. :-D Die trickse ich damit aus, dass ich sie manchmal ganz absurde Dinge schreiben lasse (z.B. einen Liebesbrief an ihre Figur). Sie müssen sich den Brief dann auch noch per Post selbst zuschicken … Bei dieser Übung denkt niemand darüber nach, ob das jetzt gut ist oder nicht. Es geht allein um das Schreiben und den Spaß dabei. Das sollte eh an erster Stelle stehen.

    Und dann ist es doch so, dass du erstmal für dich schreibst. Erste Entwürfe sind immer doof, das ist ganz normal! Du wirst noch viel an dem Text schleifen und arbeiten, bis er gut ist. Du kannst dir also sparen ihn von Anfang an schlecht zu machen. Gute Bücher entstehen in verschiedenen Arbeitsprozessen. Lass dir Zeit und komm immer wieder zurück auf das Wesentliche: Du hast Spaß am Schreiben und bei dir zuhause ist erstmal niemand da, der dich unter Druck setzt.

    Bleib dran!

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Liebe @aykay,

    was für eine schöne und wichtige Frage!

    Natürlich dreht sich nicht nur alles ums Schreiben! Ich bin z. B. Mama einer 12jährigen Tochter, ich koche also und kaufe ein und all das. Außerdem spiele ich Altsaxophon, liebe Musik überhaupt, ich gehe ins Yoga und treffe mich mit Freunden und fahre hier in München ganz viel mit dem Fahrrad. So wie jeder andere auch.

    Aber ich habe einen klaren Tagesablauf: Nachdem meine Tochter in der Schule ist, sitze ich am Schreibtisch und schreibe, ab ca. 13:30 Uhr bin ich bis abends Mama und genieße meine Freizeit. Abends sitze ich oft wieder am Schreibtisch, bereite meine Kurse vor oder treibe mich in Schreibnächten herum. :-D

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    @naimahermione

    Fantasy ist jetzt nicht mein Gebiet, aber soweit ich weiß, gibt es bereits Autoren, die so jung sind wie du und veröffentlicht haben. Forsche doch mal im Internet danach.

    Entscheidend ist nicht das Alter eines Autors, sondern die Reife seines Textes!

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  • Diana Hillebrand

    Lieber @r-castle,

    oh ja, ich lese! Und zwar schon immer sehr viel und sehr gern. Lieblingsautoren habe ich viele: Orhan Pamuk, Martin Suter, Bernhard Schlink, Carlos Ruiz Zafon, Nina George, aber auch für Jane Austen oder Thomas Mann kann ich mich begeistern. Ich könnte noch viele nennen … Ich lese alles querbeet, so wie ich gerade Lust habe.

    Ich finde auf jeden Fall, jemand der schreibt, sollte auch lesen. :-)

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Guten Abend in die Runde!

    Also ich bin bereit, neben mir steht eine große Tasse Jasmintee … Ihr könnt losfragen! :-)

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  • Diana Hillebrand

    Liebe Schreibnacht-Autoren,

    gern, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin seit 2006 hauptberufliche Autorin und Dozentin für Kreatives Schreiben an der WortWerkstatt SCHREIBundWEISE in München, werde aber auch von Verlagen, der Auschauer Autorenwoche oder beispw. für die Leipziger Autorenrunde gebucht. Da ich inzwischen schon einige Bücher veröffentlicht habe und meine Kurse sehr gut laufen, kann ich vom Schreiben gut leben, auch wenn ich noch nicht reich damit geworden bin. Innerlich reich natürlich schon, weil ich - vermutlich wie Ihr - wahnsinnig gern schreibe. Dabei will ich mich gar nicht festlegen, von mehreren Kinderbüchern, Kurzgeschichten, einem Cafébuch, Fachartikeln und demnächst einem Roman wage ich mich an alles, was mir Freude macht. Ich bin froh, von einer tollen Agentur vertreten zu werden, die mich davor bewahrt, mich ganz zu verzetteln…

    Wenn ich nicht schreibe oder kurse, bin ich Mama einer fast 12jährigen Tochter und Frau eines tollen Ehemannes der mich sehr unterstützt. Ich spiele Saxophon, wenn mich keiner hört, und liebe überhaupt Musik.
    Deshalb lese ich all meine Texte laut vor, weil mir die Melodie der Worte und Sätze sehr wichtig ist. Jedes Jahr bin ich auf zahlreichen Lesungen unterwegs, weil es einfach Spaß macht, seinen Lesern persönlich zu begegnen.

    So, ich hoffe, damit habt Ihr ein erstes Bild von mir.

    Ich bin gespannt auf Euch!

    Herzliche Grüße aus München
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Liebe @julia-valentina,

    der Trick ist ganz einfach: Schreib irgendetwas! Schreib Morgenseiten, Tagebuch, nimm dir ein Foto und schreib was dir dazu spontan einfällt; oder lies die Headlines der Tageszeitungen, such dir die aus, die dich am ehesten berührt und schreib was du darüber denkst.

    Mach dir keine Gedanken darüber, das daraus der nächste Bestseller, Roman oder so etwas werden soll, sondern konzentriere dich einfach nur auf das Schreiben. Ich selbst sitze auch viel im Café - mit ein bisschen Ablenkung schreibt es sich manchmal besonders gut.

    Blockaden entstehen ja durch den Druck, den man sich selbst macht, löse dich davon, schreib - wenn es sein muss wirres Zeug. Niemand muss es lesen, du machst das nur für dich. Ich verspreche dir, bald schon bist du die Blockaden wieder los.

    Kürzlich habe ich von einer schönen Schreibübung gelesen, sie hieß “Catch an elephant”. Über leg dir 3 Minuten lang so viele (noch so absurde) Möglichkeiten einen Elefanten zu fangen. Das ist lustig und löst Blockaden.

    Viel Glück!

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Lieber @kitsunaki,

    wenn du nach der Essenz des Schreibens fragst, dann antworte ich dir: Schreib! Mach dir nicht zu viele Gedanken. Und nein, es gibt keinen “Zauberplan”, denn wenn es den geben würde, wäre es ja einfach! :-D Natürlich gibt es Dinge, die wichtig sind, für mich sind immer die Figuren der Schlüssel zu einer guten Geschichte. Aber auch das muss jeder für sich selbst herausfinden und das tut man am besten, indem man es ausprobiert.

    Ich habe sehr viel geschrieben und nicht alles war gut, irgendwann findet man seinen Stil. Und ja - lies die Bücher deines Genres und überlege dir, was dir und vor allem warum es dir (oder auch nicht) gefällt. Daraus kann man viel lernen.

    Letztlich musst allein DU deinen Weg finden und ich bin mir sicher, das wirst du auch!

    Lieber Gruß
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    @matty

    Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich mit dem Schreiben angefangen habe. Es war irgendwie schon immer da, nur halt nicht als Beruf. Irgendwann wurde ich in München Mitglied einer Autorengruppe, die von einer Lektorin geleitet wurde. Wir haben uns 1 -2 Mal im Monat getroffen und ganz intensive Textarbeit gemacht. Daraus ergaben sich die ersten Lesungen, die erste Veröffentlichung … Ich bin da so reingerutscht. Als ich Mama wurde und in der Elternzeit war, hat schließlich mein Mann gesagt: “Jetzt mach halt was mit dem Schreiben!” Das waren schicksalhafte Worte. :-D

    Da ich vorher schon Seminare an der Rechtsanwaltskammer gegeben habe, war der Schritt zu Schreibkursen nicht mehr groß. Ich wollte von Anfang an auf mehreren Beinen stehen. So hat alles angefangen …

    Da ich selbst als Autorin ganz klein angefangen habe, macht es mir Freude, andere auf diesem Weg zu unterstützen.

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  • Diana Hillebrand

    @aykay

    :-D Naja, ich habe ja etwas Anständiges gelernt. Ich bin Rechtsfachwirtin und war 18 Jahre lang in Anwaltskanzleien und im Prüfungsausschuss der Rechtsanwaltskammer München. Geschrieben habe ich viele, viele Jahr nebenbei. Als ich mich 2006 selbständig gemacht habe, habe ich gleich auf mehrere Pferde gesetzt: Schreibkurse, Lesungen und Veröffentlichungen. Das hält mich unabhängig.

    Heute kann und will ich mir nichts anderes mehr vorstellen. Aber ich darf verraten: Ich habe noch nie so viel gearbeitet wie heute. Aber ich war auch noch nie so glücklich und erfüllt!

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  • Diana Hillebrand

    @juliana_fabulax3

    Hmm, das habe ich auch schon gesehen, aber eigentlich gehört zum Prolog ein Epilog, oder? Das ist ja so eine Klammer für die Geschichte.

    Oft muss man sich vielleicht eher die Frage stellen, ob es einen Prolog überhaupt braucht bzw. ob es sich um einen richtig Prolog handelt. Eine Lektorin hat mir mal verraten, sie erkennt Anfänger manchmal daran, dass sie einen “Prolog” schreiben. :-D

    Ich lass das jetzt mal so stehen.

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  • Diana Hillebrand

    @julia-valentina

    Ich kenne viele Kollegen, die mit Scrivener oder Papyrus o.ä. schreiben. Ich aber nicht. Durch meinen Beruf (Rechtsfachwirtin), habe ich Word durch und durch inhaliert. Ich komme damit und mit meiner Magnetwand bestens zurecht. Allerdings leiste ich mir noch den “Dudenkorrektor”, den ich am Ende über meine Manuskripte laufen lasse, um evtl. Rechtschreibfehler usw. auszumerzen.

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Liebe @amaineko,

    ich glaube auch, dass die Umgebung enorm wichtig ist beim Schreiben. Früher habe ich am Küchentisch geschrieben - mit der Zeit habe ich das ernster genommen.

    Heute habe ich ein halbes Büro mit meinem Mann zusammen. Es ist wirklich klein, aber mein “Schreibreich”, da kann ich mich ausbreiten und Ideen schmieden. Ein großer Bildschirm und eine ergonomische Tastatur gehören für mich unbedingt dazu.

    Außerdem schreibe ich sehr gern im Café, vor allem in der Ideenphase. Wenn ich konzentriert am Text arbeiten muss, ziehe ich die Ruhe meines Schreibtisches vor.

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Liebe @flügellos,

    das ist eine schöne Frage! Ich schreibe, weil es mich schon immer fasziniert hat, was man aus 26 Buchstaben alles machen kann. Sie können uns zum Lachen oder Weinen bringen und in neue Welten entführen. Ich glaube, ich schreibe, weil ich schon immer gern gelesen habe.

    Und am meisten liebe ich die Freiheit beim Schreiben!

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    Ihr Lieben,

    auch ich freue mich schon sehr auf die zwei Fragestunden mit Euch!
    Bin sehr gespannt auf Eure Fragen und was wir uns so erzählen werden.

    Bis dahin liebe Grüße in die Runde
    Diana Hillebrand
    www.diana-hillebrand.de

    Verfasst in 50. Schreibnacht weiterlesen
  • Diana Hillebrand

    @juliana_fabulax3

    Liebe Juliana,

    vielen Dank, vor allem auch für die tolle Organisation in diesem Forum. Es hat mir wirklich Freude gemacht!

    Liebe Grüße
    Diana

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  • Diana Hillebrand

    @aykay

    Ich würde diese Entscheidung dem Verlag überlassen. Ich bin keine Schauspielerin, die das wesentlich besser können als ich. Wenn aber ein Verlag sagen würde, “wir machen das mit dir”, dann würde ich es wohl machen. Ich denke wirklich, beides hat seinen Reiz auch für die Zuhörer.

    Verfasst in Fragestunde mit Diana Hillebrand weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.