• Der M.

    Ein paar Sätze von gestern habe ich bisher verbessert/überarbeitet. Mehr ist heute irgendwien nicht drin. Ich habe zwei Möglichkeiten: Ich kann probieren hier zu schreiben, wo zwei von meinen Mädels neben mir gemeinsam an der Playstaytion daddeln. Oder ich gehe mit dem Laptop ins Schlafzimmer, wo der Jüngste entweder spielt und alles kommentiert was er tut, oder auf dem Tablet Videos guckt. Hier funken mir Dinos durch den Kopf, und die Diskussion wie man sie am besten zähmt, dort Domtendo, der Pokemon erklärt und dokumentiert.
    Kopfhörer sind keine Option, ich muss ansprechbar bleiben…
    Ich bleibe fürs erste dabei etwas umzuformulieren und zu korrigieren. Die Handlung kann ich erst voran treiben, wenn die Bande abends Ruhe gibt.
    Corona bringt uns nicht nur schönes…

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  • Der M.

    Genau diese Gedanken habe ich mir auch für eines meiner Projekte machen müssen.

    Ich habe es so gelöst.

    Nr.1 wird konsequent von außen beobachtet. Ich nutze laso kein “sie genkt sich…” oder “da hat sie eine Idee…”. Ich beschreibe Haltung, Mimik und Gesten.: …Sie zuckt gleichgültig mit den Schultern. Das Gesicht von Nr.1 zeigt ihre Enttäuschung deutlich. Sie sitzt niedergeschlagen da…

    Nr.2 beschreibe ich zwar auch von außen, allerdings gleichzeitig auch aus seinem Kopf heraus. Als Erzähler beschreibe ich, aber was der Prota denkt und fühlt geht direkt mit in den Text. Nr.2 denkt dabei in meinem konkreten Fall von sich in der 3. Person. Gedanken werden einfach an jeder passenden und unpassenden Stelle dazwischen geschrieben: …Nr2. lässt das Paket in die Pfütze fallen. Upsi, das hat Nr.2 jetzt aber mal voll verbockt. Wie soll Nr.2 dass denn jetzt wieder sauber bekommen? So ein Mist. Vielleicht hat Nr.2 ja noch neues Papier zuhause? Mit dem schmuddeligen Paket unter dem Arm steigt er in den Nächsten Bus zurück nach Hause. Kann der Blöde Busfahrer mal bitte aufs Gas drücken? Tempo, Nr.2 hat es EILIG!..

    Ob Nr.1 vielleicht genau die gleiche Art Gedanken hat wie Nr.2 wird nur klar, wenn ich schreibe wie sie mit anderen darüber spricht, es also von außen wahrzunehmen ist. Bei Nr2. liest man Gedanken einfach mit. Beide Personen haben so nicht gleich verschiedene “Stimmen”, sind stiltechnisch aber gut zu unterscheiden.

    Ich hoffe, Ihr versteht meine wirre Beschreibung.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Der M.

    Wenn ich lese bzw. schreibe, weiche ich meiner Realität meist in großen Bögen aus. Mir geht es oft nicht gut und darüber zu grübeln tut mir nicht gut.
    Nach dem ich jetzt wieder mehrere Monate gar nichts geschrieben habe, ist Corona gerade tatsächlich motivierend.
    Nicht inspirierend.
    Der neue Streamingdienst (pünktlich zur Pandemie) hat uns mit einem Haufen Star Wars versorgt. Das ist schön weit weg von meiner Situation. Ich habe also eine sehr alte und nie beendete Fanfiction herausgekramt, überarbeitet und schreibe jetzt in einer weit entfernten Galaxis.
    Die Pandemie darf bitte draußen bleiben.

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  • Der M.

    Wenn ich einen Text schreibe, genieße ich es sehr in der ersten Person und im Präsenz zu schreiben. Man kann dabei so herrlich direkt und ungefiltert spontane Gedanken und Wahrnehmungen schreiben. Also nicht objektiv von außen betrachtet z: B. “er nahm das Gerät in die Hand und betrachtete es kritisch…” sondern "Das klobige Ding nehme ich mir mal. Fühlt sich gar nicht so brutal an. Ein bisschen wie das Nudelholz bei Oma, nur eben aus seidig glattem Metall und mit mehr lustigen Blinklämpchen."
    Ich mag auch nicht von außen in den Kopf einer Figur sehen: “Er dachte sich, dass der ja wohl spinnt.” Wenn ich sowieso gerade im Kopf der Person sitze ist es einfach: “Der spinnt ja wohl!” oder "Hat der 'ne Macke?"
    Natürlich schränkt dich das ein bisschen ein, wenn du konsequent dabei bleibst. Darin liegt aber auch der Reiz. Weiß der Prota gerade nicht genau, was gerade mit ihm passiert oder warum, weiß es der Leser eben auch nicht und wird es vielleicht auch nie erfahren. Für mich macht es den Text damit greifbarer, näher an mir und meiner Wirklichkeit. Ich erlebe ja auch jetzt und aus erster Hand und kann nicht wissen, ob gerade jemand nebenan in der Küche steht oder nicht.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Der M.

    Ich habe gerade eigentlich den Kopf nicht frei genug um mich aufs Lesen (oder Schreiben) zu konzentrieren. Ein bisschen was geht aber immer.
    Ich habe mir angewöhnt auf dem Handy Kindle zu lesen und wenn möglich parallel zum Sprecher mitzulesen. Das praktiziere ich gerade mit den Ben Aaronovitchs Serie “Rivers of London”, gerade aktuell Whispers Under Ground. Richtig gute Urban Fantasy genial eingelesen von Kobna Holdbrook-Smith.
    Die Kinder des Gral habe ich bei Spotify gefunden und lasse mir ab und zu mal daraus vorlesen. das Buch kenne ich schon.
    Nach der schönen TV-Serie habe ich auch wieder ein paar Stellen aus Good Omens von Neil Gaiman nachgelesen.
    Und dann die Bücher (Papier), die ich immer an irgend einer Stelle von Zeit zu Zeit wieder mal weiter lese. Lord of the Rings, Serpents Reach, Song of Ice and Fire, etc.

    Verfasst in Archiv weiterlesen
  • Der M.

    Meine Frau ist mein erster Lektor. Das ist auch wichtig, denn Groß- und Kleinschreibung sind die Pest und Kommata reine Intuitionssache. Sätze, die nach der 85. Korrektur hoffnungslos verschlimmbessert sind, entknotet sie liebevoll oder sie markiert sie als änderungsbedürftig.
    Gerade wenn ich politische oder Philosophische Texte schreibe, ist sie auch inhaltlich der Anker, der mich in der Strömung hält. Da neige ich dazu über das Ziel hinaus zu schießen.
    Viele meiner Texte sind deutlich ab 18. Die teile ich dann nicht mit meinen Kindern. Ich glaube nicht, dass sie diese Abgründe in ihrem Papa kennen möchten. Selbst wenn sie dann alt genug sind, werde ich sie nicht auffordern die Dunkle Seite an mir zu entdecken. Wenn Sie es tun, ist es aber auch O.K. Das ist auch ein Teil von mir und verstecken möchte ich das nicht. Meine Großen wissen auch schon, wo man meinen Blog findet und das ich da recht extreme Sachen veröffentliche. Sie wissen aber auch, dass ich nicht möchte dass sie alles lesen was ich schreibe. Eine Warnung vor Texten, die erst ab 18 sind, stelle ich den entsprechenden Texten voran. Ob sie sich da zurück halten? Ich vertraue Ihnen, denn vor anderen Inhalten des Internets kann ich sie ja auch durch Verbote schützen.
    Texte, die geeignet sind lese ich vor oder gebe sie ihnen. Alle meine Kinder lieben es, wenn ich ihnen mal etwas gelungenes vorlese. Als Kritiker sind sie allerdings ein zu dankbares Publikum. Wenn Papa das geschrieben hat, ist es immer toll. Alles. Vollständig.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Der M.

    Aus der Depression erwacht und zurück an der Tastatur.

    Verfasst in 64. Schreibnacht weiterlesen
  • Der M.

    Auch wenn ich nichts damit zu tun habe, werfe ich mal den
    Link zum Event
    ein, damit wann, wo und was nachzulesen ist.

    Verfasst in Real Life-Treffpunkt weiterlesen
  • Der M.

    Peter F. Hamilton
    Die Saga, die er mit Pandoras Star los getreten hat ist einfach überwältigend. So viele coole SF-Ideen, so viele Handlungsstrännge ohne sich zu verhaspeln.
    Joe Abercrombie
    Bücher, die vollständig ohne wirklich gute Charaktere. So vielschichtige Gestalten, die sich wunderbar und unvorhersehbar weiter entwickeln und immer neue Saiten aufziehen.

    Die zwei sind spontan. Mir würden bestimmt noch mehr einfallen…

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.