• Cousinchen_bach

    Oh, da muss ich widersprechen :D Ich liebe Geschichten, in denen erst mal nicht klar ist, ob was in der Vergangenheit spielt oder nicht. Ich hab schon einige Geschichten gelesen, in denen es 2 Plotlines gab, mit unterschiedlichen Charakteren. Und zuerst dachte man, die spielen zur gleichen Zeit, nur an anderen Orten. Die Handlung lief immer im Wechsel mit den Sichten ab. Irgendwann kam der Punkt, an dem man verstand, dass ein Teil in der Vergangenheit spielt. Und das war ein echt toller Lesermoment.
    Wenn du eine Figur hast, die in beiden Zeiten gerade gleichzeitig spielt, ist mir als Leser sofort klar, dass es sich um 2 Zeitachsen handeln muss, sonst würde dieser Aufbau doch keinen Sinn machen.
    Ich habe eine sehr lange Rückblende im Buch. Die ist ein eigener Arc. Allerdings arbeite ich die ganze Geschichte auf diesen einen Moment hin, in der der eine Charakter endlich erzählt, was in seiner Vergangenheit passiert ist. Das ganze wird in einer Art Memoire-Form erzählt. Also schriftlich.

    Du könntest vielleicht auch zwischendrin ganz kleine Rückblenden geben. Zb passiert dem Chara irgendwas, das ihn triggert oder er sieht irgendwas, das ihn erinnert. Dann kannst du einen kurzen Absatz schreiben, an was für einen Moment er sich erinnert, in Echtzeit und kursiver Schrift, um es abzuheben. Oder andere Charaktere könnten merken, dass er sich seltsam verhält, wenn er etwas bestimmtes sieht und fragen. Über einen kleinen Dialog kannst du dann auch erzählen, was passiert ist. So würdest du jedenfalls ein paar Rückblenden, die ganze Szenen beanspruchen einsparen können.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen

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