• Cousinchen_bach

    Ich entscheide immer im Planen einer Szene, was an Information durch Dialog gegeben werden soll. Damit die Charaktere nicht InfoDump betreiben. Aber das ganze hängt immer wieder von der Situation ab und den Charas selbst. Wenn ich eine Labertasche habe, die sofort alles ausplaudert, kann ich da leider nichts gegen tun (außer vielleicht das Gegenüber reagieren lassen).
    Dialoge, ohne plotrelevanten Infos, diese Alltagsgespräche, schreibe auch auch recht oft. Da sollte man tatsächlich drauf achten, es nicht zu übertreiben. Allerdings gibt es kein wirkliches Maß dafür. Ich entscheide nach Bauchgefühl (streichen oder erweitern geht hinterher ja immer).

    Generell würde ich sagen, dass es auf das Genre und die Charas selbst ankommt, wie viel Dialog und wie viel Handlung ist. In meiner Geschichte gibt es 80 % Dialog, 20 % aktive Handlung, was allerdings an den Charas selbst liegt und dem Fokus der Geschichte. Es geht hauptsächlich um das, was die Charas sich zu sagen haben, da gibt es viele Gespräche und teilweise auch lange. Davon lebt die Geschichte.
    In einem Action-Survival-Thriller wirst du wohl eher weniger Dialog haben, als in einem Ermittlungskrimi. Da muss man ja miteinander sprechen XD
    Ich denke, dass eine Geschichte sogar komplett ohne Dialog auskommen kann.
    Briefromanen zb. Oder mit recht wenig Dialog: “Cast Away” zb. Während des Inselarcs wird recht wenig gesprochen (außer aus Einsamkeit mit einem Ball), es wird fast nur gehandelt. Das funktioniert auch.
    Schreib drauf los. Oft entwickelt sich irgendwann ein Gefühl dafür.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.