• cdvolbers

    Ich möchte ein vielschichtiges Geschichtenuniversum schaffen, das andere dazu inspiriert, etwas eigenes daraus zu basteln. Doch die Stories müssen noch etwas warten. Denn vorher ist die Musik dran. Drei Alben fehlen noch, das nächste mache ich 2020 fertig.

    Ansonsten: nachdem 2019 bei mir unter dem Stichwort meiner geistigen Gesundheit stand, wird 2020 das Jahr sein, in dem ich meinen Körper wieder auf Vordermann bringe. Außerdem: dieses Jahr habe ich das erste Mal seit zwanzig Jahren kein Geld für Videospiele ausgegeben. Nächstes Jahr will ich komplett mit Computerspielen aufhören, damit ich mich damit nicht vom Leben, von der Musik, dem Schreiben und der Uni ablenken kann.

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  • cdvolbers

    Auf der einen Seite bin ich gleich auf dem Weg zur Uni und eigentlich müsste ich noch einen Text lesen, aber auf der anderen Seite habe ich gerade die Songtexte für mein neues Album ausgedruckt, die ich überarbeiten möchte. Shut up, I’m a grown up.

    Viel Erfolg und allen einen schönen Tag! :microphone:

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  • cdvolbers

    Nach und nach kristallisieren sich bei mir drei Protagonisten heraus, die auf der Seite dessen stehen, was wir als “das Gute” bezeichnen. Einer von ihnen sucht nach einer Wahrheit, die ihm helfen soll, ein kommendes Unheil abzuwenden. Eine andere entdeckt nach einigen Irrwegen, auf denen sie krampfhaft früherer Heldentaten zu kopieren versuchte, den Wert der Hilfe, die sie leistet. Und der dritte möchte die miserablen gesellschaftlichen Verhältnisse ändern, unter denen er und viele andere leiden.

    Allen ist gemein, dass sie nach einer Phase des Egoismus für sich festgestellt haben, dass sie in der großen Geschichte des Lebens nicht zwingend die Hauptfiguren sind. Sie sind weniger Anführer oder große Krieger, sondern eher Beschützer, die sich zwischen das Unrecht und diejenigen stellen, die sich nicht wehren können.

    Mal sehen, wie mir das gelingen wird.

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  • cdvolbers

    Für mich steht der Tag heute auch unter einem Schreibstern. Ich habe eben an der Musik und dem Text für den zweiten Song auf dem nächsten Album geschrieben, der letzte der mir noch fehlt und nicht ganz sitzen wollte.

    Jetzt setze ich mich gleich in den Zug und fahre zum Hamburger Schreibnacht-Treffen, und auf dem Weg krakel ich mein Notizbuch mit weiteren Textfragmenten zu. :)

    Euch allen einen schönen Sonntag!

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  • cdvolbers

    Ich bin auf dem Weg zur Uni, danach will ich Weihnachtsgeschenke kaufen - damit ich das hinter mir habe.

    Doch heute abend habe ich ein kleines Zeitfenster, in dem ich die letzten Songs und vor allem Texte für mein nächstes Album schreiben will. Ich will es nächstes Jahr im März aufnehmen und brauche noch ein wenig Zeit, um meine Skills (textlich, gesanglich und an der Gitarre) zu schärfen.

    Gleichzeitig sammel ich schon seit Tagen Notizen, weil ich mal wieder Bock auf Prosa-Texte habe. Vielleicht reicht dafür heute abend die Zeit auch noch.

    Allen viel Erfolg und einen schönen Tag! :blush:

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  • cdvolbers

    @kald Da stimme ich dir überwiegend zu - aber auch da würde ja zum Beispiel die Suche nach etwas Größerem drinstecken, nach etwas Übernatürlichem, das die Welt mehr oder weniger unheimlich beeinflusst… ;)

    Aber ja, im Prinzip stimmt es. Das, woran ich glaube - dass in jeder Geschichte auch irgendwelche kulturellen oder sozialen Elemente drinstecken - ist ja auch nur eine Ansicht unter vielen bzw. eine Theorie unter vielen.

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  • cdvolbers

    Ich denke, dass es unmöglich ist, eine Geschichte zu erzählen, ohne damit irgendetwas “Größeres” auszudrücken. Selbst dann, wenn man sich Mühe gibt, eine Geschichte ohne Botschaft zu erzählen, sagt alleine diese Haltung schon sehr viel über den Erzählenden und das Erzählte aus. In jedem Dialog, in jeder Beschreibung steckt irgendeine Aussage, und ich glaube, dass es schwer bis gar nicht möglich ist, sich dem zu verweigern.

    Ein Beispiel aus der Welt der Computerspiele, weil dort schon seit Ewigkeiten die Diskussion um das tobt, “was in ein Spiel rein darf”: Ubisoft hat dieses Jahr Tom Clancy’s The Division 2 veröffentlicht, ein Spiel, in dem nach dem Zusammenbruch der USA sich nur diejenigen durchsetzen konnten, die Waffen besaßen. Doch Ubisaft behauptet im Marketing vehement, dass das Spiel “nicht politisch” sei. Alleine diese Haltung sagt schon viel aus: zum Beispiel, dass Verkaufszahlen wichtiger sind als ein klares Bekenntnis zu den Themen des Spieles, welches potentielle Käufer verschrecken könnte.

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  • cdvolbers

    Ich möchte mich da auch der Ansicht anschließen, dass niemand “komisch” ist, wenn er oder sie eine bestimmte Art von Inhalt nicht lesen möchte. Das ist normal und jeder von uns kennt Inhalt, der uns unangenehm ist (ich bin zum Beispiel kein großer Fan von Darstellungen von Gewalt gegen Tiere).

    Trotzdem glaube ich, dass eine gewisse Art von Körperlichkeit menschlich ist und auch Genres bereichern kann, in denen sie seltener zuhause ist. Nacktheit kann, je nach Kontext, verschiedenes bedeuten: Freiheit, Ungezwungenheit oder Natürlichkeit auf der einen Seite, Verwundbarkeit, Auslieferung, Demütigung auf der anderen, mit endlosen Facetten dazwischen. Auch Sex kann im Zusammenhang mit der Geschichte verschiedene Bedeutungsebenen annehmen und der Charakterisierung von Figuren sogar eine zusätzliche Dimension geben - oder sie komplett zerstören.

    Ich bevorzuge Universen, in denen eine gewisse Art von Körperlichkeit existiert, die meinetwegen auch ins erotische gehen kann, wenn es sich aus den Figuren heraus erschließt. Wenn es jedoch darum geht, selber derartige Szenen zu schreiben, bin ich eher zurückhaltend. Das kann nämlich ganz schön schnell schief gehen.

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  • cdvolbers

    Verteilt über siebentausend Jahre.

    Einige meiner Hauptfiguren haben weniger Zeit als andere. Da sich beim Schreiben meiner Lore-Bibel, in der ich zur Zeit die Hintergrundgeschichte für meine Welt baue, das Thema der Unsterblichkeit immer weiter in den Vordergrund drängt, werden manche Figuren tatsächlich über mehrere hundert Jahre, andere nur in wenigen Jahren agieren. Der Antagonist stellt tatsächlich eine Sonderrolle da, weil er tatsächlich siebentausend Jahre Geschichte auf dem Buckel hat.

    Doch die meisten Fguren werden diesen Luxus nicht haben, und generell ist geplant, im fertigen Roman dann Ausschnitte aus einigen tagen oder Wochen zu verwursten.

    (PS: ich beschäftige mich auch gerade im Master-Studium mit Zeit, Be- und Entschleunigung. Ist ein super spannendes Thema, wollte ich anmerken - ich habe gerade einen sehr schlüssigen Text von Hartmut Rosa dazu gelesen, der wohl eine Koryphäe auf dem Gebiet ist und zum Beispiel aufzeigt, wie einzelne Alltagshandlungen nach und nach “ihre” Eigenzeit verlieren, weil wir sie immer schneller machen. Beispiel Erreichbarkeit in der Freizeit und so.)

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