• Carina Schnell

    Und ein ganz herzliches Dankeschön an euch alle und vor allem an dich, @Noctua dass ich dabei sein durfte. Ich werde noch ein wenig online bleiben, falls euch noch etwas auf der Seele brennt ;)
    Schön war es mit euch! <3

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  • Carina Schnell

    Nein, nie. Freunde fragen gerne mal: komme ich in deinem Buch vor. Aber das fände ich einfach zu komisch. Natürlich inspiriert mich alles um mich herum, aber nicht wirklich bewusst, würd ich sagen.

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  • Carina Schnell

    Ich plane leider nie in Form eines Exposés, weil ich die Dinger verabscheue :package:
    Das passiert bei mir eher in Form der Charaktererstellung und dann Stichpunktartig. Erst passiert das, dann das, dann das… eher ziemlich grob. Die Details könnte ich gar nicht planen, da am Ende sowieso wieder alles anders kommt.

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  • Carina Schnell

    Ich habe tatsächlich fast zehn Jahre an meinem Debüt gesessen. Das hatte aber auch damit zu tun, dass es am Anfang gar nicht geplant war, ein Buch zu schreiben und ich zwischendrin lange Pausen, die Auslandsaufenthalte, hatte. Das ganze musste ich dann immer und immer überarbeiten, da sich mein Schreibstil natürlich weiterentwickelt hatte. Das empfehle ich echt keinem. Zum Glück habe ich dann wirklich innerhalb weniger Monate nach Fertigstellung meinen Verlag gefunden.
    Das Fernstudium ist absolut nicht notwendig, macht aber Spaß und ich habe sehr viel Handwerkliches gelernt.

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  • Carina Schnell

    Richtig, mein Debüt war Romantasy. Gerade schreibe ich an einer Märchenadaption in Richtung YA und es liegen noch zwei Thriller in der Schublade. Du siehst, ich erkunde gerne andere Genres. Früher habe ich auch Gedichte geschrieben, dazu komme ich im Moment aber leider nicht mehr.

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  • Carina Schnell

    Die spontanen Ideen sind gut und du solltest da mit deinem Bauchgefühl gehen. Ich öffne oft einfach ein zweites Dokument und schreibe da Ideen oder ganze Szenen rein. Oder ich markiere mir Abschnitte, bei denen ich unsicher bin, rot. Dann kann man nachher immer noch zurückgehen und genau schauen. ob es wirklich in den Geschichtsfluss passt. Manchmal finde ich dann auch eine andere Stelle, an die die Idee besser passt oder verwerfe sie schließlich ganz.

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  • Carina Schnell

    Das Manuskript war zum Glück schon fertig. ich ahbe mich aber akribisch vorbereitet. Ein Exposé verfasst und meinen Pitch geübt. Das Speeddating wurde im Autorenwelt Newsletter beworben und so habe ich davon erfahren. Man kann sich dafür auf der Internetseite des BVjA bewerben (mit Exposé, also fertiger Geschichte). Da muss man aber früh sein, denn es gibt viele Bewerbe rund wenige Plätze. Dieses Jahr gibt es das wieder auf der LBM, die Berwerbungsfirst beginnt bald!

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  • Carina Schnell

    Definitiv morgens nach dem Aufstehen oder auch nachmittags. Da kann ich dann stundenlang schrieben, bis mir eben die Puste oder die Ideen ausgehen. Abends ist für mich so eine heilige zeit, die ich mit mir seblbst oder meinem Freund verbringen möchte. So die Pause des Tages. Wenn mich die Muse überkommt, kann ich aber manchmal nicht schlafen und dann schreibe ich auch mal nachts. Diszipliniert bin ich aber eher nicht. Je nach Tagesform…

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  • Carina Schnell

    Das Übersetzen ist ein toller Prozess, der einem viel abverlangt. Leider engt es mich selbst zu sehr ein, da ich immer das Gefühl habe nicht kreativ genug sein zu können. Schließlich sind es ja sozusagen die Worte eines anderes, die mir in den Mund gelegt werden. Es hilft mir aber total beim L:no_mouth: ektorieren. Dadurch bin ich eine recht gute Lektorin meiner eigenen Texte aber vor allem Texte anderer Autoren geworden. Ich kann kaum noch übersetzte Bücher lesen, weil ich dann immer alles korrigieren der verbessern will. Schlimm ist das!

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  • Carina Schnell

    Bei meinem Debüt war ich noch so unerfahren dass ich einfach drauflosschrieb. Da war ich auch erst 16. Das kann man vielleicht sogar noch herauslesen. Bei meinem neuesten Projekt habe ich fast alles vorgeplant, dann ist es aber doch während des Schreibens ganz anders gekommen als geplant. Das passiert mir wohl immer ist aber gar nicht schlimm. ;)

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  • Carina Schnell

    Ich hatte Glück, denn meine beste Freundin damals ist ein absoluter Bücherwurm und sie hat mich total ermutigt, nachdem ich ihr mal ganz schüchtern meine ersten Kapitel vorgelesen habe. Sie wollte dann immer wissen, wie es weitergeht und wir haben uns getroffen, und ich habe ihr vorgelesen. Das ist eine tolle Erinnerung. Aus der Familie haben es auch einige vor der Veröffentlichung gelesen. Aber meine beiden Eltern haben mein Debüt bis heute nicht gelesen :laughing:

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  • Carina Schnell

    Für mich war es besonders für mein Debüt irgendwie wichtig, dass ein Verlag hinter mir steht. Ich wollte einfach, dass ein Experte sich meine Arbeit anschaut und sagt: das befinde ich als gut genug, bei uns verlegt zu werden. Diese Bestätigung habe ich einfach gesucht, weil ich unsicher war. In Zukunft würde ich Selfpublishing nicht ausschließen, suche aber gerade eine Agentur, das heißt es wird wohl eher mit Verlagen weitergehen.

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  • Carina Schnell

    Das Ausland war für mich leider Gift fürs Schreiben. Da ich viele Monate am Stück im Ausland verbrachte und dann auch immer die Fremdsprache sprach, traute ich mich nicht zu schreiben, weil ich Angst hatte, dass dann mein Deutsch irgendwie komisch klingt. ich finde, dass man das bei immer mehr deutschen Autoren merkt, dass sie vom englischen beeinflusst werden. Wenn sie sowas schreiben wie “ich bin okay” anstatt, “es ist alles okay bei mir” oder so. Das klingt so falsch, dass ich Angst davor hatte, dass es mir auch passiert. Inspiriert haben mich die Auslandsaufenthalte und Erfahrungen aber schon. Danach konnte ich immer gut und viel Neues schreiben.

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  • Carina Schnell

    Ich gebe es zu, während ich an meinem aktuellen Projekt schrieb, kamen mir direkt mal zwei neue Projekte dazwischen gehoppelt:disappointed_relieved: Immer diese Plotbunnys!
    Ich versuche wirklich immer nur an einem Projekt zu arbeiten, aber eines der beiden anderen hatte mich dann so gepackt, dass ich nachts nicht schlafen konnte und immer weiter daran geschrieben habe. Das hab ich jetzt wieder unter Kontrolle gebracht und es liegt nun in der Schublade und wartet artig, bis ich bereit dafür bin. ;)

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  • Carina Schnell

    Aaalso, das war absolut keine leichte Entscheidung. Dazu kam, dass ich sehr unglücklich in meinem Brotjob war, aus vielen Gründen. Dann kam es gerade recht, dass sich mein Traum von der Veröffentlichung verwirklichte und ich dachte mir: jetzt oder nie. Ich verdiene aber noch lange nicht genug, um von der Schreiberei leben zu können. Deshalb gehe ich jetzt nebenbei wieder dem Job nach, den ich schon während des Studiums hatte: Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Da kann man sich die Stunden gut einteilen und selbst bestimmen, wie viel man arbeiten will. Und es bleibt für mich genug Zeit zum Schreiben. Ich habe aber auch das Glück, mit meinem Freund zusammenzuleben, der die Kosten für Miete usw. mitträgt.
    Alles in allem war das bis jetzt die beste Entscheidung meines Lebens! :)

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  • Carina Schnell

    Ich mache das mit größter Sorgfalt. Immer mit einem Steckbrief, in dem ich alle Infos festhalte. Das geht von den äußeren Merkmalen, bis hin zu Charaktereigenschaften, Freunden, Interessen usw. bis hin zum Lieblingsessen oder Sternzeichen. Und es macht jedes Mal viel Spaß. Während diesem Prozess lernt man seine Charaktere auch erst richtig kennen und lieben. :)

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  • Carina Schnell

    Gute Frage! Am Ende war es tatsächlich so, dass Ullstein am schnellsten war. Ein Verlag hatte mein Manuskript angefordert, dann aber doch zu viel zu meckern gehabt und der andere hat sich erst 4 Wochen später gemeldet. Ullstein wollte dann ziemlich bald eine Zusage von mir und ich wollte einfach nicht mehr warten. Mein Traum hatte sich erfüllt, der Vertrag lag vor mir und musste nur noch unterschrieben werden, die Konditionen waren gut, meine Lektorin super nett. Und Ullstein ist natürlich auch eine super Adresse. :)

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  • Carina Schnell

    Ich an verschiedenen Sprachschulen in Deutschland und der Schweiz unterrichtet. Als DaF-Lehrerin habe ich ungemein viel über Grammatik dazugelernt, was ich jetzt nicht missen möchte. Ich habe zwar in meinem Übersetzerstudium auch Linguistikkurse besucht, aber wenn man mit Schülern spricht, fallen einem noch ganz andere Dinge auf. Das hat schon geholfen, meinen Stil zu verbessern würd ich sagen.

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  • Carina Schnell

    Hänger kenne ich auch sehr gut, aber ich bin da nicht zu streng mit mir selbst. Ich weiß, dass viele Autoren sagen, dass es wichtig ist jeden Tag zu schreiben und wenn es nur ein bisschen ist. Ich selbst schreibe aber eher in Phasen. Wenn mich die Muse überkommt, dann schreibe ich schon mal Tage am Stück, ohne Pause, total “in the zone”. Danach habe ich dann oft das Gefühl, mich erst einmal “leer geschrieben” zu haben. Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass ich eine Woche gar nicht schreibe. Ein bisschen wie die Batterien aufzuladen. Aber meine Geschichte reift währenddessen immer in meinem Kopf weiter. Gut zur Motivation ist es, ein Ritual zu haben. Ich mache mir immer erst mal einen Tee und dann geht es los. :)

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.