• aileenschreibt

    @williwu sagte in HILFE!! Spinnen...:

    Ich gebe aber zu, meinen Schülerinnen, die den Hauptschulabschluss nachholen wollen, bringe ich das nicht so ausführlich bei, die wollen in der Regel auch keine Geschichten schreiben.

    Muss ich mich jetzt für das “Beibringen” bedanken, das dich noch mehr Aufwand gekostet hat als bei einem Hauptschüler? :unamused: Und überhaupt: Warum erklärst du es den Schülern nicht ausführlich? Und warum lässt du sie keine Geschichten schreiben? Vielleicht wollen die Schüler keine Geschichten schreiben, weil ihnen eingeredet wird, dass sie es nicht könnten.

    Nee, nichts für ungut. Letzten Endes hat mir dein Kommentar weiter oben gereicht, um mir die Sache mit dem Perfekt wieder ins Gedächtnis zu rufen (Englischunterricht 6. Klasse oder so.). Darüber freue ich mich dann auch. Ich selbst bin im Internet aber vorsichtig mit meterlangen Erklärungen und Behauptungen/Annahmen, wenn ich nicht weiß, wer am anderen Bildschirm sitzt. :eyes:

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  • aileenschreibt

    @williwu Hmmm, wenn ich darüber nachdenke, funktioniert die Präteriumform dann schon, wenn die Person sich weiterhin Geschichten zusammenspinnt. Also, irgendwann damit angefangen hat und es immer noch tut. Perfekt/Plusquamperfekt bedeuten für mich, dass es angefangen wurde, aber abgeschlossen ist.

    (Meinst du mit dem Perfekt-Präteritum-Thema nicht das, was in der gesprochenen Sprache üblich ist: “Ich bin vorhin zum Bäcker gegangen, um Brötchen zu holen.” statt “Ich ging vorhin zum Bäcker, um Brötchen zu holen.”? Aber in dem Beispiel mit Roy ist es doch genau umgekehrt: Hier, meinst du, wäre Perfekt dem Präterium vorzuziehen. 🙃)

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  • aileenschreibt

    Genau, so, wie @Jennie es schreibt, ist es am effektivsten und du zeigst, dass du Ahnung hast – sowohl von deiner Zielgruppe als auch vom Markt. Wenn dir ad hoc keine Vergleichstitel einfallen, funktioniert natürlich auch die Variante, dass du Alter und Geschlecht deiner Zielgruppe nennst. Ein Einblick in den “Lifestyle” kann auch interessant sein, z. B. alleinstehend/Familie, berufstätig/in Ausbildung, … Das ist aber eher für Sachbücher wichtig.

    P.S.: Die Zielgruppe ist übrigens nicht nur für potentielle Verlage wichtig, sondern kann auch dir eine nützliche Hilfe sein, selbst wenn du dich selbst als Zielgruppe definierst. Das ist ja ganz häufig der Fall. :relaxed:

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  • aileenschreibt

    Hallo even, willkommen und danke für deine schöne und ausführliche Vorstellung! :simple_smile: :wave:

    @even sagte in Huhu! :):

    Wenn ich mir im Vorhinein überlege, wie eine Geschichte beginnt, verläuft und dann endet, verliere ich gänzlich die Lust daran, diesen Plot entsprechend auszuschmücken, damit er nicht nach 6 Seiten die Geschichte erzählt ist.

    Das kenne ich und habe es lange als Grund dafür gesehen, eine Geschichte, und hatte sie mich noch so begeistert, beiseite zu schieben und nicht mehr anzurühren. Echt schade, aber ich glaube, wenn du dich trotzdem durchbeißt, erkennst du, dass zwischen diesen sechs Seiten Plot viel mehr steckt, als du vor dem Schreiben erkennst. Selbst wenn dir der Plot so vertraut und vorhersehbar vorkommt, er wird bestimmt seinen eigenen Willen entwickeln. :grin: :thumbsup:

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  • aileenschreibt

    Ich sehe das so wie @cdvolbers : Wenn es authentisch und natürlich wirken soll, dann versetze dich in die Lage der Menschen, denen zum ersten Mal diese Wesen begegneten. Hatten sie Angst? Waren sie fasziniert? Wollten sie sie vertreiben/vernichten/kennenlernen? Stell dir vor, zwei Jugendliche bemerken eines dieser Wesen, kommen nach Hause gerannt und erzählen atemringend von ihrer Entdeckung. Wenn die Nachricht dann die Runde im Ort macht, hat sich sicherlich ein Name etabliert, der die Wesen beschreibt, damit jeder sofort Bescheid weiß, worum es geht. Ein ganz einfacher, treffender, vielleicht naiver, bestimmt aber (positiv/negativ) wertender Name:
    “die Grauen”
    “die Aschegesichter”
    "Gespenster/Geister"
    Später findet die Regierung bestimmt noch einen offiziellen, bürokratisch klingenden Namen: “körperlose Existenzen”, “atomare Existenzen”, “die Substanzlosen”.
    Dann gibt es vielleicht Leute, die das Ganze ins Lächerliche/Vulgäre ziehen: “Atomis”, “Raucher”. Das wird dann auch eine Beleidigung auf dem Schulhof. :grin:

    Häufig ergibt sich im Laufe des Schreibprozesses der passende Name.

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  • aileenschreibt

    @williwu Den Aspekt mit den Ausschreibungen finde ich höchst interessant. Gerade im Fantasybereich werden ja ständig Kurzgeschichten gesucht, aber meiner Erfahrung nach werden häufig kurze Geschichten (mit Anfang, Höhepunkt, Ende) gesucht. Ich sage das, weil ich schon sowohl das eine als auch das andere eingereicht habe und es immer nur die kurzen Geschichten geschafft haben. Kann natürlich daran gelegen haben, dass sie die Kurzgeschichten blöd fanden, aber es war schon auffällig. :simple_smile:

    @AyKay Aber auf die Idee, nachzufragen, bin ich noch gar nicht gekommen, guter Tipp. :thumbsup:

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  • aileenschreibt

    Ein paar Leute, die Ahnung haben, meinten, dass es in Deutschland nur ein paar hundert Autoren gäbe, die gut von ihren Büchern leben könnten (ich meine, es ging um Romanautoren).
    Selbst wenn es wesentlich mehr sind, beschreibt es die Situation aber doch treffend: Schreiben ist kein Beruf, um ordentlich Kohle damit zu machen, es ist ein Liebhaberding. Dem, was ein paar von euch schon gesagt haben, schließe ich mich also an: Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte, hauptberuflich zu schreiben – was ich schon gemacht habe, nur nicht Romane –, würde ich es nicht wollen, da mir unter dem finanziellem Zwang die Lust vergehen würde. Und überhaupt brauche ich einfach Abwechslung in meinem Beruf, egal, wie gerne ich dieses oder jenes mache, sonst setzt leider recht schnell die Langeweile ein.
    Ich möchte auch gar nicht unbedingt als Autorin wahrgenommen werden, besser “Lektorin, die ein paar Bücher geschrieben hat”. :bowtie:

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • aileenschreibt

    Mein hochoffizielles Instagram-Profil als freie Lektorin: https://www.instagram.com/zeilenfein/
    Ich finde Lektorenkram allerdings überhaupt nicht instagramtauglich, deshalb spiegelt das nicht meine Arbeit wider. Aber es ist ein Stückchen Ich, das ist mir wesentlich wichtiger als Marketing-Blabla. :grin:

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  • aileenschreibt

    Da kommt es jetzt darauf an, ob es eine Geschichte werden soll oder ob der Text, wie der Alltag mit seinen Höhen und Tiefen, einfach dahinfließt und irgendwo mit losen Enden abbricht. Auch eine Kunstform, aber kein Roman. 🤷🏽‍♀️
    Eine Geschichte geht ja auf irgendeinen Höhepunkt zu - und sei es eine Erkenntnis und die damit verbundene „Verwandlung“ der Protagonistin. Und danach klingt dein Text.
    Dann hättest du in dem Falle z. B. das schlichte Genre „Roman“ (zum Beispiel wie ALTES LAND u. Ä.) oder „Familiensaga“, falls es doch üppiger wird. 🤔

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  • aileenschreibt

    @kiralino_89 Herzlich willkommen! 👋🏽
    Ach, Mensch, das mit der „Vorstellung“ kann ich so unterschreiben. 😅 Vermutlich ist deine aber gerade deshalb so sympathisch geworden.

    Young Adult UTOPIE habe ich noch nie gehört, versteckt sich hinter dieser Utopie dann doch eine raffinierte Dystopie? 🧐 So oder so klingt es nach etwas, das mir gefallen könnte.
    Du hast meinen Respekt dafür, dass du das Ding 1. ein Jahr in der Schublade hast liegen lassen, es 2. noch einmal überarbeitet hast und dir 3. deine Hasskapitel zur Brust genommen hast. 💪🏽😊

    Ich wünsche dir eine tolle, dich inspirierende und weiterhin motivierende Zeit hier!

    Verfasst in Vorstellungsrunde weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.