• Viskey L.Hihsommet

    Ich hab zum Glück genug Platz. Ich muss nichts weggeben. Wenn ich Bücher weggebe, dann nur solche, die ich tatsächlich einfach nicht behalten will, oder Doppelexemplare, wenn ich mal ein Buch geschenkt bekomme, das ich schon selbst habe, oder - auch das kommt vor, vor allem bei Recherchebüchern - etwas doppelt gekauft habe.
    Recherchebücher sind sonst aber absolut zum Behalten da. Man weiß ja nie, wann man genau diese eine kleine Info braucht … Und da habe ich auch einige eher kuriose Bücher gesammelt. Ich bin mir ziemlich sicher, niemals ein Kriegsschiff zu brauchen. Aber wenn doch, habe ich das entsprechende Buch, um mich darin schlau zu machen. :D

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  • Viskey L.Hihsommet

    @lmtl E-Mail an einen selber … da ist die Sicherungskopie gleich mit dabei. :) Nicht blöd, das.

    Ich hatte gestern ENDLICH mal wieder tatsächlich einen Schreibtag … also Überarbeitungstag halt. Aber ich bin zum ersten Mal seit Monaten mit dem gesamten bisherigen Text zufrieden. Nichts nagt mehr, dass da noch was schief ist, und das noch nicht flutscht und jenes noch ein bisschen quer liegt …

    Ein herrliches Gefühl, kann ich euch sagen.

    Für heute hab ich mir eigentlich vorgenommen, in der Mittagspause weiterzuschreiben, aber ratet mal, was ich zu Hause stehen gelassen habe … richtig, das Notebook. Na gut, dann halt nach Feierabend.

    Von mir auch Gute Besserung in die Runde, guten Schlaf und Glückwunsch fürs gut untergebrachte Kind.

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  • LMTL

    @Hollarius Gute Besserung!

    @frau-maus Das sind tolle Neuigkeiten! :confetti_ball: Alles Gute für die Mini-Maus. :sunflower:

    @zaje Das geht mir ähnlich. Keine Ahnung, was das ist, aber Schlaf ist bei mir in den letzten Wochen auch total schräg… I feel you. :heart:

    Ich hab gerade ein ganzes Kapitel für mein neues Projekt (immer noch ohne Namen :joy: ) am Smartphone geschrieben… Ich weiß noch nicht, wie viele Wörter es sind (weil ich in E-Mails an mich selbst schreibe… ^^), aber ich schätze, es kommt was zusammen…
    Das ist auch gut so, ich bin gestern leider kaum zu irgendwas gekommen. Zumindest noch einen schnellen Draft für das vorletzte Kapitel habe ich hingekritzelt, wenn ich das heute Abend noch vernünftig umsetze, hole ich vielleicht doch wieder auf. Das wäre schick.

    Macht euch einen schönen Tag ihr Lieben! :sunflower:

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  • Hollarius

    Also, ich hätte Arschbombe draus gemacht^^

    Landungsklappen

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  • Hollarius

    Die Arena / Under the Dome

    Na, da kommt ein Brocken auf uns zu: Under the Dome ist ein Epos, kommt in seiner Länge an „Es“ oder „The Stand“ annähernd heran, ist aber in seiner Grundidee so pur und einfach, wie King/Bachman-Klassiker wie „Der Todesmarsch“ oder „Amok“, Bücher, die nur einen Bruchteil so lang sind.

    Der Pitch: Über die Kleinstadt Chester’s Mill in Maine – wo auch sonst – wird ein Kraftfeld gestülpt – exakt dem Verlauf der Grenzen nach, die die Kleinstadt nun mal hat. Dieses Kraftfeld ist einige Kilometer hoch, unsichtbar und, bis auf sehr eingeschränkt für Luft und Wasser, völlig undurchdringlich. Ungefähr zweitausend Menschen leben in diesem Moment in der Stadt, aber es werden bald ein paar weniger. Unter anderem, weil ein Sportflugzeug im Luftraum über Chester’s Mills in die unsichtbare Wand fliegt.

    Das Hauptthema des Buches ist King pur: Wie in anderen Meisterwerken wie Salem’s Lot oder Needful Things wird der Mikrokosmos einer kleinen Stadt aufgebaut und dann genüsslich demontiert. Allerdings hätte King dafür nicht unbedingt ein neues Buch schreiben müssen, so könnte man einwenden, denn diese Geschichte kennen wir ja eigentlich schon. Aber das stimmt nicht ganz, und der Grund dafür ist Big Jim Rennie, der zweite Stadtverordnete, fanatische Christ, Gebrauchtwarenhändler und Mitbesitzer eines großen Methlabors. Der sieht in der Kuppel seine Chance in der Stadt einen kleinen Gottestaat mit ihm selbst als Diktator einzurichten.
    Rennie ist ein veritabler Faschist, und wie er Meinungsfreiheit zerstört, wie er Angst schürt, wie er die Klaviatur der Diktatur bespielt, ist das eigentliche Thema des Buches. Seine Bigotterie – und die seiner Anhänger – ist da nur logische Konsequenz. Sein Machtstreben, seine verbrecherischen Geschäfte, seine Bereitschaft, auch über Leichen zu gehen, ist einfach die Konsequenz, die zusammen kommt, wenn Konservativismus, religiöser Wahn und Kapitalismus zusammen kommen.
    Sein Gegenspieler ist Dale Barbara, genannt „Barbie“ – der in den letzten Monaten hier als Grillkoch gearbeitet hat, davor aber Captain Barbara war, ein hochdekorierter, aber schwer enttäuschter Veteran. Und so ist das Militär – bei King völlig unerwartet – hier das positive, auch wenn King nie in eine Patriotismusfalle läuft und Barbie die Vereinnahmung, die das Militär von außen an ihn heranträgt, verabscheut. Ganz nebenbei sind alle Versuche, die das Militär unternimmt, die Kuppel zu zerstören, völlig für die Katz, und man weiß es als Leser immer schon vorher.
    Und dann gibt es wieder mal diese vielen kleinen Details, die nur King so kann. Ein paar Jugendliche, die fast zu der Clique aus „Es“ gehören könnten – Benny Drake ist doch fast Richie Tozier, oder? Das alkoholkranke Wrack, dass doch irgendwie wieder hilfreich wird. Die Leute, die positiv über sich hinauswachsen. Aber auf der anderen Seite gibt es hier auch eine Menge kleinerer und größerer menschlicher Monster, die ihre große Chance erkennen.

    Aus den Zeilen spricht eine große Begeisterung, aber das ist schon noch mit Problemen gepaart. Under the Dome ist ein ungemein politisches Buch. Kampf gegen den religiös fundierten Neofaschismus ist der Kern dieses Romans und das ist über achtzig Prozent der Länge wirklich meisterhaft. So politisch war King vorher noch nie – er bleibt dann aber dran: Auch in der Anschlag zum Beispiel gibt es sehr politische Seiten, und weitere findet man beispielsweise in der Mr.-Mercedes-Reihe und in Sleeping Beauties -, und es ist auf gute Art politisch. Eine klare Analyse des dessen, was sich damals mit der Tea-Party andeutete und die letzten vier Jahre mit Trump in Amerika zur Normalität wurde. Bis hierhin immer noch kein Problem.

    Ein kleines Problem kommt mit dieser komischen Kuppel. Eine Idee, so naheliegend offenbar, dass der quasi gleichzeitig erschienene Simpsons-Film ein ganz ähnliches Motiv verwandte. Und ein Motiv, dass halt zu einem weiteren Problem führt. Zu einem wirklich schlechten Ende nämlich. Um der ganzen Geschichte eine Art Happy End geben zu können, muss King auflösen, wer die Kuppel über die Stadt gestülpt hat. Und diese Auflösung ist cheesy, diese Auflösung ist billig und ein riesiges großes Logikloch. Liest man die letzten fünfzig Seiten nicht, hat man kein Happy End, dafür aber ein tolles buch, liest man sie … nun ja, hat man ein wirklich schlechtes Ende, dass alles andere überstrahlt. Mit außerirdischen Todesstrahlen!

    Achso: Chester’s Mill ist die Schwesterstadt von Tarker’s Mill – ihr erinnert euch, die Sache mit dem Werwolf. Die andere Nachbarstadt ist Harlow, und dahinter liegt, wie wir natürlich alle wissen, Castle Rock. Und auch Derry ist um die Ecke. Shawshanks wird mehrfach erwähnt. Also King-Maine pur. Um so trauriger, dass die absolute Leseempfehlung nur für die ersten 95 Prozent des Romans gelten.

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  • Jana Oltersdorff

    Ich habe gelesene Bücher (manchmal auch ungelesene) schon

    • verschenkt
    • weggeworfen
    • in Bücherschränke gestellt
    • ausgesetzt
    • auf dem Büchertauschbasar meiner Firma getauscht
    • verliehen und nie zurückerhalten

    Ich hänge nicht so emotional an Büchern als Gegenständen. Ich kann mich gut davon trennen. Bücher loswerden, von denen ich genau weiß, dass ich sie kein zweites Mal lesen werde, kann ich ganz leicht. Ich habe aber umgekehrt auch schon weggeworfene Bücher aufgenommen, gebrauchte Bücher auf Flohmärkten gekauft und natürlich viele neu gekauft.

    Die einzigen Bücher, die ich niemals wegwerfen, maximal verschenken/meistbietend verkaufen würde, sind solche mit persönlicher Widmung des Autoren.

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  • Hollarius

    @frau-maus Das sind gute Nachrichten! Alles Gute für Tochter Maus! :fireworks: :fireworks: :fireworks:

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  • Hollarius

    @carok sagte in Schreibtag, 24.11.2020:

    ich weiß gar nicht, ob ich als gemeiner User überhaupt einen Schreibtag einläuten darf

    Keine Sorge, ich glaub, es sind eher seltener Teammitglieder, die den Thread eröffnen^^

    Moin! Ja, gestern war ein ruhigerer Tag, ich habe ein halbes Kapitel geschrieben, mit dem ich auch einigermaßen zufrieden war. Heute schreibe ich das hoffentlich zu Ende. Allerdings fühle ich mich ein bisschen kränkelnd, was ja im Moment immer doof ist.

    Also ran ans Werk …

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen

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