Gruppendetails Privat

Sherlock

Du hast den rätselhaften Mord in der Schreibwerkstatt aufgeklärt.

  • Totalschaden

    @finley Sowas Ähnliches ist mir tatsächlich mit meiner Bachelorarbeit passiert. Mein Füllwort für alles, was ich noch nacharbeiten muss, ist Kartoffelbrei. Und laut meiner unglaublich wissenschaftlichen Untersuchung “erreicht Kartoffelbrei auch internetaffine Zielgruppen”.

    Well, natürlich hab ich den Fehler gefunden, fünf Minuten nachdem ich die Arbeit abgegeben hatte. :joy:

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  • Totalschaden

    Anta 1 hat eine Menge Charakterschwächen, ist halt ein echtes Arschloch. Er schert sich einen Dreck um andere Menschen und gibt vor, es sehr wohl zu tun, lügt sie an, nutzt ihr Vertrauen aus und will für sich selbst immer mehr. Noch dazu ist er ziemlich feige, selbstgefällig und dabei sehr leicht in seinem Stolz zu kränken. Und seeehr nachtragend.
    Es ist schwieriger, ihn zu überleben, als ihn zu besiegen. Es kann nämlich gut sein, dass er längst deinen Tee vergiftet oder ein paar Mörder auf dich angesetzt hat, während du noch gar keine Ahnung hast, dass zwischen euch ein Konflikt eintreten könnte. Noch dazu ist er relativ vorsichtig und hat eigentlich für jede Situation einen Ausweg für sich vorbereitet. Aber wenn man denn seine Spielchen durchschaut, lebend und unbemerkt an ihn rankommt und noch dazu bereit ist, ihm ordentlich eins in die Fresse zu zimmern … tja, dann ist er schon so gut wie besiegt. Er ist nun mal physisch echt keine Kämpfernatur.

    Anta 2 kann man charakterlich wohl am allermeisten zur Last legen, dass er sich voll und ganz darüber im Klaren ist, wie grausam und moralisch falsch sein Verhalten ist - sein Gewissen sagt ihm das schon -, und es trotzdem nicht ändert.
    Seine Schwachstellen sind eher psychischer Natur. Zum Beispiel ist er ein sehr soziales Wesen, liebt spannende Gesellschaft und erträgt es nicht gut, lange allein zu sein. Was unpraktisch ist, wenn man sich isolieren und verstecken sollte, um nicht geschnappt zu werden. Er ist außerdem ein extremer Genussmensch, ungesund neugierig und ungesund entschlossen. Wenn man ihm zum Beispiel unverhofft die Gelegenheit gibt, bei einem Glas Wein eine großartige Unterhaltung zu führen oder auf riskante Art ein Ziel zu erreichen, das sonst unerreichbar ist, kann ihn das zu ziemlich unvorsichtigem Verhalten treiben. Aber nun. Genau durch diese Risikobereitschaft und Entschlossenheit kann es sein, dass man glaubt, man hätte ihn längst besiegt - und durch irgendeinen riskant improvisierten Trick wendet er das Blatt und gewinnt doch noch.

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  • Totalschaden

    Charaktere, Charaktere, Charaktere. :heart_eyes:
    Von mir aus nehmt die und setzt sie in einen Pub, um das ganze Buch über zu plaudern. Wenn es die richtigen Charaktere sind, werde ich es lieben. xD
    Plot und Stil sind natürlich trotzdem wichtig. Wenn ich aber zum Beispiel selbst schreibe, hängen Plot und Stil ganz stark vom jeweiligen Charakter ab. Auch, wenn ich gar nicht bewusst darauf achten würde. Ser trifft ja schließlich die Entscheidungen, die den Plot ausmachen, und wenn man mal beim personalen Erzähler bleibt, liest man die Welt auch durch siren Filter. Charas Gedanken, Einstellungen, subjektive Wahrnehmungen formen so viel an der Sprache mit, die man verwendet, um die Welt dann zu beschreiben. Deswegen haben die Charaktere bei mir immer Sonderstellung, ob beim Lesen oder Schreiben. :heart:

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  • Totalschaden

    Puh, das finde ich echt schwierig zu beantworten. Manche Nebenfiguren sind einfach Protas, die in dem Band keine Protas sind. Aber ich liebe es auch, absurde und auf ihre Art sehr spezielle Nebenfiguren einzubauen, und dann liebe ich sie nun mal alle. :sweat_smile:
    Aber ich kann ja mal versuchen, festzumachen, was viele von denen gemeinsam haben.

    Besonders toll scheine ich zum Beispiel zu finden: Ausufernde Leidenschaften in Bezug auf Spezialthemen und seltsame Talente, die sich kein Prota erklären kann (und die teilweise erst auf den zweiten Blick irgendwie nützlich wirken).
    Außerdem finde ich es persönlich auffällig, dass viele dieser Nebenfiguren ihre Leidenschaften und Talente zum Beruf gemacht haben. Welch Zufall. Das tun die Protas übrigens auch öfter. :joy:

    Auch häufig dabei: Überzeugungen, Werte, Lebensstile und Philosophien, die ein bisschen bis sehr anders sind und aufgrund derer sie häufig als etwas irre abgestempelt werden. Im Gegensatz zu den Protas auffallend positive Selbstbilder. Ein Hang zu sarkastischen Kommentaren und kleinen Gemeinheiten - aber oft nur guten Freunden gegenüber. Viele switchen auch an irgendeinem Punkt der Geschichte in eine Mentorenrolle, weil sie Prota eben irgendeine Fähigkeit oder Erkenntnis voraus haben. Ich nenne es die magische Begabung, Protas gerade zu rücken, wenn sie bescheuert sind.

    Natürlich nicht alles bei allen. :joy: Und natürlich gibt es noch viel mehr.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen

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