Gruppendetails Privat

Kellerkind

Du hast die fünfte Aufgabe der Schreibwerkstatt erfolgreich gemeistert und ein Kind in den Keller geschickt.

  • Totalschaden

    Projekt 1 beginnt während eines Unwetters, das so in etwa orkanähnliche Ausmaße hat. Das ist auch indirekt der Grund, aus dem die Protas schließlich verzweifelte Maßnahmen ergreifen … (Oder wie man es sonst nennt, wenn man sich auf einen ganz offensichtlich dubiosen Deal mit einem ganz offensichtlich dubiosen Fremden einlässt.) Und auch sonst ist das Setting der Reihe wettertechnisch ganz interessant. Im Grunde wechselt sich glühende Todeshitze mit brutalen Gewittern, Stürmen und Weltuntergangsregen ab. Ich mag das, es passt zu den Leuten da.

    Projekt 2 ist da weniger extrem. Die meisten Bände über ist Wetter bloß atmosphärisches Beiwerk. Nur der aktuelle Band geht etwas näher darauf ein, weil es Winter ist und seit Jahren zum ersten Mal so richtig schneit. Für Prota 2 spielt das aus Gründen eine Rolle. xD

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  • Totalschaden

    Puh. Ich muss mich auf ein Projekt beschränken, die Protas haben aus ihren Kindheiten unheimlich viel mitgenommen. Also nur zwei von ihnen mit ein paar Beispielen:

    Prota 1 hat sich als Kind dutzende Dinge angeeignet, die er immer noch tut. Sich an seine Umgebung anzupassen (egal, ob an einen Ort oder eine soziale Gruppe) und quasi unsichtbar zu werden, zum Beispiel. Nicht auf die magische Art, er ist einfach sehr gut darin, zu wirken, als wäre er immer da gewesen und gehöre quasi schon zum Inventar.

    Andere Punkte sind z. B. sein Essverhalten (schnell, aber irgendwie feierlich-konzentriert, da ist so viel Liebe für dieses Essen ♥) oder seine Angewohnheit, in der richtigen Gesellschaft sehr gerne in kindliche Albernheiten zu verfallen. Leute nachahmen, sich um Blödsinn kabbeln, Kinderspiele spielen, alles Mögliche. Das ist aber gerade deswegen so, weil er das als Kind so gut wie nie konnte. Sorglos sein, albern sein. Kind sein halt.

    Außerdem hat er leider “gelernt”, seine Probleme und Gefühle und Schwächen für sich zu behalten und mit sich selbst auszumachen, sich nebenbei auch noch um alle anderen zu kümmern und zu glauben, er sei dazu verpflichtet, mit alldem zurecht zu kommen. Wenn er etwas braucht oder will, wird er einen Freund schon um Hilfe bitten, aber nur, wenn es um etwas Praktisches geht. Ihm etwas beizubringen, Geld zu borgen, whatever. Aber er käme nie freiwillig darauf, jemandem zu erzählen, dass es ihm schlecht geht, oder um emotionale Unterstützung zu bitten. Auch, wenn er die viel dringender braucht.

    Prota 2 hat als Kind angefangen, einfach alles zu siezen, was ihm über den Weg läuft (er hat die Regeln nicht kapiert) und tut das immer noch oft. Da gibt es noch mehr Regeln, die er als Erwachsener immer noch nicht so ganz kapiert hat, zum Beispiel, dass man bei anderen Leuten anklopft, statt einfach das Schloss zu knacken oder durchs offene Fenster zu klettern. Wie Flirten funktioniert. So Kram. Er hat sich auch angewöhnt, alles wissen und lernen zu wollen, zu viele Fragen zu stellen und immer noch besser werden zu wollen, und auch das bricht noch oft durch.

    Wie Prota 1 stellt er sein eigenes Wohlergehen zurück, wenn es darum geht, anderen zu helfen oder sie zu schützen, in seinem Fall aber nicht nur aus Menschenliebe, sondern auch aus der Überzeugung heraus, selbst absolut wertlos zu sein, sein Leben von jemand anders gestohlen zu haben und es nicht zu verdienen. Die steht im ständigen Kampf mit der Wut darüber, dass er sich das doch nicht ausgesucht hat, dass ihm das überhaupt passiert und dass es (seinem Gefühl nach) allen lieber wäre, die andere Person wäre noch da und er nicht, dabei hat er sehr wohl ein Leben verdient und kann nichts dafür, dass es dieses ist. Im Kindesalter war Letztere normalerweise stärker. Durch bestimmte Ereignisse kehrt sich das zu Anfang seiner 20er um, und die Wut bekommt noch viel weiter gehende Richtungen und Gründe, aber die Turbulenzen bleiben.

    Oh, und was er schon als Siebenjähriger gehasst hat und immer noch hasst, ist, “wie ein Kind” behandelt zu werden. (Warum werden Menschen überhaupt anders behandelt, nur, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt geboren sind, huh? Das macht sie doch nicht automatisch dumm, und man muss ihnen nicht sagen, was sie zu tun haben, oder darüber bestimmen, was sie dürfen und was nicht. Noch so eine unverständliche Regel in der Gesellschaft.) Außerdem kapiert er immer noch nicht, wenn sich jemand Sorgen um ihn macht.

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  • Liam

    Aus dem Stehgreif fällt mir darauf leider keine Antwort ein.
    Unbedacht, impulsiv, unbeherrscht trifft (bzw. traf) auf Jasmin zu … nun diesmal ist es in die sprichwörtliche Hose gegangen.

    H.Jones (Henry) ist der Sohn eines hochrangigen Offiziers. Das einzig kindliche an dem er festhält ist Sturheit (Trotz). So weigert er sich z.B. schon seit vielen Jahren in die obligatorische Sonntagsmesse zu gehen - was in seiner Kindheit normal war. Aber er reagiert auch (zumindest bis vor nicht allzu langer Zeit) noch ziemlich aggressiv und unbeherrscht, wenn ihn jemand beim Vornamen nennt - weil er als Kind/Jugendlicher gemobbt wurde, da er mit dem Filmhelden nachdem er benannt wurde natürlich nicht Schritthalten konnte.
    Mittlerweile ist er selbst ein hochrangiger Offizier der Armee und kann sich solche Ausfälle nicht mehr erlauben, aber er hat nun auch Jasmin “an der Backe” mit der ohnehin alles komplizierter ist, als es für seinen Geschmack sein sollte.

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  • Liam

    hierzu ein Teil meines Impressums - als Veranschaulichung.

    Covergestaltung: Alisha Mc Shaw
    © Depositphotos
    Bild-ID: 228529034 (@Maximusdn)
    © AdobeStock
    Bild-ID: 297528989 (@samopauser)
    Bild-ID: 76490406 (@Romolo Tavani)


    Die Designerin hat das Copyright auf das Endergebnis ;-) (fertiges Cover)
    Die Bildrechte der einzelnen Bestandteile bleiben bei den Erstellern/Urhebern (Fotograf, Illustrator etc.) hier waren die Bestandteile sogenannte Stockmedien/Stockbilder also Bilder, die man über Anbieter erwerben kann.
    Meine Designerin meinte ich muss sowohl die Anbieter, als auch die einzelnen Bild-Ids und Urheber angeben.

    Und zu Deiner eingebauten Frage:
    Wenn der Vogel in einem Bild/Cover verwendet wird das verkauft wird (z.B. mit Deinem Buch^^) muss eine Lizenz für kommerzielle Nutzung erworben werden - da du ja mit u.A. eben diesem Bild auf Deinem Buch Geld verdienst ;-)

    Ich hoffe Dir damit ein wenig helfen zu können.

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  • Liam

    Henry hat als Soldat eine antrainierte Routine :
    Sonnenaufgang - Augen auf, Kaffee, Frühstück (falls Zeit und Lust), Kippe, detaillierten Tagesablauf planen - Tag starten xD

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