• LMTL

    Hallo zusammen.
    Ich suche (schon wieder :grimacing: ) Testleser, dieses Mal allerdings für ein anderes Projekt.

    Worum es geht:
    Umfang: rund 350 Normseiten (fertiggestellt)
    Genre: historische Romantasy
    Abstract (Klappentext): Die knapp vierzehnjährige Iaria wurde an die berüchtigte Akademie des Nordens eingeladen, weil sie über magische Kräfte verfügt. Begleitet wird sie von dem jungen Krieger Lyxand, der ihr auf dem Weg dorthin nicht nur mehrmals das Leben rettet, sondern auch das Vertrauen in ihre Magie stärkt. Was sie nicht weiß: er steht ihr nur deshalb treu zur Seite, weil sein Clan vor zehn Jahren ihre Familie brutal ermordet hat und ein magischer Schwur ihn daran bindet, die genommenen Leben wiedergutzumachen.

    Was du mitbringen solltest:

    • Zuverlässigkeit (eine Mail mit “Sorry, keine Zeit” ist besser als gar keine Mail)
    • Schnelligkeit wäre sehr wünschenswert (50% der Bevölkerung leiden im Moment unter Coronischer-Langeweile, ich will euch doch nur etwas Gutes tun :grimacing: )
    • ein Mindestalter von 16 Jahren; die Geschichte ist für eine weibliche Zielgruppe von 16 bis 21 geschrieben, aber du darfst gern männlicher Rentner sein, wenn du aus Erfahrug behaupten kannst, gern Romantasy zu lesen ;)) Zumal der hier vorliegende Teil nicht kitschig ist und auch noch einen relativ geringen Romance-Anteil hat.
    • eine gesunde Mischung aus Ehrlichkeit und Kommunikationsfähigkeit (“Dein Text ist total scheiße und ich hasse den Protagonisten” ist bspw. ein Anzeichen für einen Mangel an Kommunikationsfähigkeit. “Ich kann das Verhalten von Charakter XYZ nicht nachvollziehen, weil ich keine Beziehung zu ihm aufbauen kann” ist hingegen ein sehr hilfreicher Hinweis.)

    Was du nicht brauchst:

    • beta-lesen oder dich in irgendeiner Weise mit Rechtschreibung oder Grammatik auskennen
    • dir eine ellenlange Meinung aus den Fingern saugen - kurzes, knappes Feedback ist völlig ausreichend
    • weiterlesen, wenn du den Text grottig findest oder aus persönlichen Gründen nicht lesen möchtest

    Ein Wort zum Ablauf: du bekommst von mir die ersten 2-3 Kapitel, danach entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht.
    Mich interessiert dein Erst- und Gesamteindruck und davon abgesehen deine Meinung zu ein paar spezifischen Textstellen / Ereignissen / Fragen - deine Antworten müssen wie gesagt nie umfassend sein und es geht grundsätzlich immer um dein Leseerlebnis, d.h. du kannst auch dann testlesen, wenn du das noch nie zuvor probiert hast oder glaubst, noch kein erfahrener Autor zu sein.
    Davon abgesehen fände ich es immer super, wenn du mir im Vorhinein sagen könntest, wie lang du jeweils für den Abschnitt ungefähr brauchst (auch, falls mal eine Mail verlorengeht oder so, das passiert schnell mal).

    Für weitere Fragen könnt ihr mir auch gern eine Nachricht schicken.
    Ganz lieben Dank an euch :sunflower:

    Verfasst in Von Autoren für Autoren weiterlesen
  • LMTL

    Ich habe zwar eine Zeit lang Historisches gesuchtet, aber hauptsächlich europäisches Hochmittelalter (ich bin ein echter Klischeeleser :smirk: ). Zu dem, was du suchst, ist mir spontan nur Isabel Allende eingefallen, “Das Geisterhaus” spielt in Chile (u.a.) um die Jahrhundertwende, “Die Insel unter dem Meer” (hab ich sogar gelesen) etwas früher. Jetzt käme es darauf an, was dein Thema ist - ich könnte mir vorstellen, dass es durchaus Parallelen zwischen der von Allende thematisierten Kolonialzeit in Amerika und der in Afrika gab. Davon abgesehen, dass ich dir die Autorin empfehlen kann (keine Sorge, du wirst von ihr nicht politisch eingenordet xD ich würde sie sogar als angesehene Schriftstellerin beschreiben), weiß ich aber nicht, ob das wirklich das ist, was du suchst. Aber ich wollte sie nicht unerwähnt lassen…

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • LMTL

    Blöde Frage: suchst du Bücher, die aus dieser Zeit stammen - oder sie behandeln bzw. Dort spielen? In letzterem Fall kannst du mal auf der Histo-Couch kramen, da sind historische Romane nach Zeit geordnet. Bin gerade nicht am PC, aber heute Abend kann ich einen Link schicken.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • LMTL

    Herzlich willkommen, Judith! Wir sind in denselben Genres unterwegs. :love_letter: (Und ja, NA ist für mich defitiv ein Genre ;) und für den Buchmarkt der USA schon seit Ewigkeiten, wir Deutschen sind nur mal wieder… zehn Jahre hinterher :sleeping: )

    Verfasst in Vorstellungsrunde weiterlesen
  • LMTL

    Zuerst: Ich wusste bis vor Kurzem nicht, dass das überhaupt “existiert”. Das ist allerdings auch der Grund, weswegen ich mich neuerdings intensiv damit beschäftige und viel herumprobiere.
    Folgende Punkte spielen bei mir eine wichtige Rolle:

    Charakter:

    • Beobachtungsgabe / Intensität: wie viel ein Charakter beobachtet (wie lang die Beschreibungen jeweils auch sind)
    • Wahrnehmung: worauf genau achtet derjenige / was spielt eine Rolle / womit vergleicht er), extremes Beispiel: ein blinder Charakter wird automatisch sehr viel mehr Wert auf die Stimme seines Gegenübers legen, als bspw. auf Kleidung, aber auch ein Musiker vergleicht das Tropfen von Regen am Fenster mit etwas anderem, als ein Handwerker es täte
    • Humor (klingt schräg, spielt für mich aber eine große Rolle): Zynismus, Sarkasmus, Flachwitze, Wortspiele, etc. Sieht jeder anders.
    • Geschlecht / Alter / etc. spielen logischerweise auch eine Rolle…
    • Gedankensprünge / Assoziationsketten vs. fein säuberlich auserklärte Gedankengänge, die Sinn ergeben

    Sprachliches:

    • lange Sätze vs. kurze Sätze:
      Sie trägt einen anthrazitfarbenen Pullover und dunkelgraue Schuhe, die perfekt dazu passen. < vs > Ihr Pullover ist grau. Sie trägt Boots gleicher Farbe. Perfekt abgestimmt.
    • Adjektive vs. Substantive: Sie trägt einen anthrazitfarbenen Pullover und dunkelgraue Schuhe, die perfekt dazu passen. <vs.> Der Pullover hat die Farbe von Anthrazit. Die Boots sind von dunklem Grau. Die Kombination von Beidem grenzt an Perfektion. (Bitte hängt euch nicht am Sinn / Inhalt des Beispielsatzes auf. Ich hab meine Kreativität für heute bereits aus mir herausgesaugt. :grimacing: )
    • Verwendung von Metaphern / Vergleichen / Sinnbildern (ja oder nein): Der Pullover ist grau. < vs > Der Pullover hat dieselbe Farbe wie Anthrazit.
    • Wortwahl: Verf-ckte Schei-e, ich hasse dieses miese Ar-loch < vs. > Oh Gott, ich kann ihn nicht ausstehen.
    • Skippen von Subjektiven: Schätze, er mag das. vs. Ich schätze, er mag das.

    Wenn mir noch mehr einfällt, poste ich es hier… Ich schreibe gerade an einem Projekt, wo ich sehr viel damit arbeite.
    Daher auch ein - für mich persönlich sehr wichtiger - Hinweis: übertreib es nicht. Das ist auf Dauer extrem anstrengend, weil du auf tausend Dinge achtest und irgendwann leidet nicht nur deine Kreativität bei Beispielsätzen und Pulloverfarben daran, sondern auch der Spaß an der Sache.
    Versuch, es aus Intuition heraus zu machen. Sei der Charakter. Sieh, was er sieht und fühle, was er fühlt. Musik hilft dir vielleicht. Oder das Lesen der letzten Szene aus dieser Sicht.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • LMTL

    Herzlich willkommen :simple_smile:

    Und danke an dich und deine Kollegen, dass ihr den Kopf nicht in den Sand steckt… Ist bestimmt nicht einfach im Moment :sunflower:
    Wir sind da, denke ich, die Letzten, die sich beschweren würden, weil du ein bisschen Ablenkung brauchst. Ginge mir nicht anders.

    Verfasst in Vorstellungsrunde weiterlesen
  • LMTL

    Ich rede nicht übers Schreiben, also fragt mich auch niemand danach.
    Und die ganze “Krise” belustigt mich auch eher bzw. ich versuche, es mit Humor zu nehmen. Alles andere wäre im Moment auch nicht produktiv. Ich gehöre zur Risikogruppe.

    Aber, ja, es inspiriert mich schon. Ich bin nur ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass das bei allen so wäre - und bin ein bisschen verwirrt angesichts der Antworten hier. Deswegen habe ich bisher gar nicht erst Anstalten gemacht, den Corona-Plotbunnys nachzujagen. Dabei hätte ich im Moment sogar die Möglichkeit dazu… Sofern ich nicht damit beschäftigt bin, einem der anderen 1000 Plotbunnys nachzujagen und sie dann doch nicht aufzuessen…

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.